Regionale Lebensmittelerzeugung und faire Erzeugerpreise
Die Linke setzt auf Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung in der Region sowie auf kurze Lieferketten. Direktvermarktung soll gefördert und die Stellung der Landwirte gegenüber den Handelsketten gestärkt werden.
Lebensmittel sollen aus der Region kommen. Bauern sollen ihre Waren direkt verkaufen können. So hängen sie weniger von großen Handels-Ketten ab. Schulen und Kantinen sollen Essen aus der Region nutzen.
Kommunale und landeseigene Einrichtungen wie Schulen, Kantinen und Mensen sollen dabei unterstützt werden, dauerhaft regionale Produkte zu verwenden. Die Partei tritt für gerechte Erzeugerpreise ein und will prüfen, ob das EU-Marktrecht verpflichtende Verträge vor der Lieferung zwischen Abnehmern und Landwirten erlaubt. Das Agrarmarketing soll neu ausgerichtet werden, auch in Zusammenarbeit mit anderen Ländern. Außerdem bekennt sich das Programm zu den Agrargenossenschaften, will die Herstellung von Fleischersatz vor Ort fördern und fordert gute Löhne und Mitbestimmung für Beschäftigte in der Landwirtschaft.
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„Dafür wollen wir Direktvermarktung unterstützen, um so auch Landwirt:innen vor dem Druck der Handelsketten zu schützen und die Umwelt zu schonen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Staat soll regionale Vermarktung fördern und die Marktmacht des Handels gegenüber Landwirten begrenzen, was stärker in den Markt eingreift als heute.