Ersatzfreiheitsstrafe abschaffen, Resozialisierung ausbauen
Die Linke will Resozialisierung, Wiedereingliederung und Haftvermeidung stärken und im Bundesrat die Abschaffung der Ersatzfreiheitsstrafe erreichen. Im Thüringer Strafvollzug soll auf Schusswaffen verzichtet und Einzelunterbringung gesichert werden.
Wer eine Geldstrafe nicht zahlt, muss heute ins Gefängnis. Die Linke will das abschaffen. Gefangene sollen mehr Hilfe für das Leben nach der Haft bekommen. Im Gefängnis soll es keine Schusswaffen mehr geben.
Der Justizvollzug und die sozialen, psychologischen und medizinischen Fachdienste sollen deutlich mehr Personal bekommen. Das Justizvollzugsgesetzbuch soll umfassend überprüft und das Übergangsmanagement für Haftentlassene ausgebaut werden, mit mehr Geld für soziale Träger. Ab 2025 soll jeder Gefangene überall einzeln untergebracht sein. Der Verzicht auf Schusswaffen soll mit den Personalvertretungen abgestimmt werden. Der Täter-Opfer-Ausgleich soll flächendeckend angeboten und stärker finanziert werden.
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„Wir setzen uns im Bundesrat für die Abschaffung der Ersatzfreiheitsstrafen ein.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr Personal und Fördermittel für Vollzug und soziale Träger erhöhen die öffentlichen Ausgaben schrittweise.
- Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst
Mit der Ersatzfreiheitsstrafe soll eine bestehende Form des Freiheitsentzugs ganz entfallen, und der Vollzug soll auf Schusswaffen verzichten.