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Linke zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Regierungsprogramm für 2024 bis 2029 – Unser Thüringen. Menschlich. Stark. Gerecht.“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 78 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Diplomatie und Abrüstung statt Waffenexporte

Die Linke lehnt Waffenexporte ab und fordert mehr diplomatische Initiativen sowie beiderseitige Abrüstung. Den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilt sie und erkennt das Recht angegriffener Staaten auf Selbstverteidigung an. Statt Geld für Aufrüstung verlangt sie ein Milliardenpaket des Bundes für Bildung, Umwelt und Soziales.

Die Linke ist gegen den Verkauf von Waffen ins Ausland. Sie will mehr Gespräche, um Kriege zu beenden. Staaten sollen gemeinsam abrüsten. Die Partei verurteilt Russlands Krieg gegen die Ukraine. Geld soll in Bildung und Soziales fließen statt in Waffen.

Das Programm kritisiert Rüstungslieferungen an die Türkei und Saudi-Arabien, weil sie nach Ansicht der Partei Menschenrechtsverletzungen unterstützen. Militärmanöver, bei denen ein Krieg der Großmächte geübt wird, lehnt die Linke ab. Deutschland soll aus ihrer Sicht nicht „kriegstüchtig“ werden, sondern aus historischer Verantwortung für Frieden einstehen. Einer Militarisierung der Gesellschaft will die Partei widersprechen.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Wir wollen mehr diplomatische Initiativen, um Kriege so schnell wie möglich zu beenden, und wieder mehr Schritte hin zu wechselseitiger Abrüstung.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

    Die Ablehnung von Waffenexporten und Aufrüstung zugunsten von Diplomatie und Abrüstung bricht grundlegend mit der heutigen deutschen Politik.

Bundeswehr-Besuche an Schulen verbieten

Die Linke will Besuche von Jugendoffizieren der Bundeswehr an Thüringer Bildungseinrichtungen ganz verbieten. Friedliche Konfliktlösung soll an Schulen mehr Raum bekommen.

Die Bundeswehr schickt manchmal Offiziere in Schulen. Die Linke will das verbieten. Schulen sollen mehr über friedliche Lösungen von Konflikten sprechen.

Als ersten Schritt sollen Auftritte der Bundeswehr nur noch zulässig sein, wenn sie friedenspolitisch begleitet werden. Langfristig strebt die Partei ein vollständiges Besuchsverbot für Jugendoffiziere an. Im Unterricht soll die friedliche Lösung internationaler Konflikte stärker behandelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Wir streben ein vollständiges Verbot für Besuche von Jugendoffizier:innen an Thüringer Bildungseinrichtungen an.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Die Bundeswehr soll aus Bildungseinrichtungen des Landes ferngehalten und Friedensbildung gestärkt werden, was Zurückhaltung gegenüber dem Militär ausdrückt.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme in Thüringen im Vergleich