Sport fördern und Sportstätten sanieren
Die Linke will Breiten- und Leistungssport fördern und den Sanierungsstau bei Sportanlagen über ein größeres Bauprogramm abbauen. Mit Vereinen und Verbänden soll ein Zukunftsplan Sport entstehen. Sportangebote sollen inklusiver werden, auch für Menschen mit Behinderungen, Ältere und LSBTIQ*.
Die Linke will den Sport in Thüringen stärken. Alte Sporthallen und Sportplätze sollen repariert werden. Vereine sollen Sportstätten kostenlos nutzen können. Auch Menschen mit Behinderung und ältere Menschen sollen gut Sport treiben können. Trainerinnen und Trainer sollen besser bezahlt werden.
Das Sportstättenbauprogramm für Kommunen und Vereine soll erweitert werden. Im Landessportbeirat will die Linke die künftige Finanzierung beraten; dabei geht es auch um die kostenfreie Nutzung von Sportstätten durch ehrenamtliche Vereinsstrukturen. Die Bezahlung hauptamtlicher Trainer soll sich dem Niveau anderer Länder annähern, und Ehrenamtliche sowie Übungsleiter sollen höhere Entschädigungen erhalten. Das Projekt „Bewegungscoaches“, Fanprojekte und Leistungssportzentren sollen bestehen bleiben. Vereine sollen für inklusive Anlagen gefördert und für Bedürfnisse von LSBTIQ* sensibilisiert werden, wofür Geld für Fortbildungen vorgesehen ist. Auch Bewegungsangebote außerhalb von Vereinen im öffentlichen Raum sollen gefördert werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Wir wollen gemeinsam mit den Akteur:innen einen Zukunftsplan Sport für unseren Freistaat entwickeln.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein größeres Bauprogramm, kostenfreie Sportstättennutzung und höhere Vergütungen weiten öffentliche Ausgaben für den Sport aus.
- Gesellschafteher progressiv
Vereine sollen für LSBTIQ* sensibilisiert und rein zweigeschlechtliche Angebote überwunden werden, was Vielfalt im Sport stärkt.