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Linke zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Regierungsprogramm für 2024 bis 2029 – Unser Thüringen. Menschlich. Stark. Gerecht.“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 78 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sport fördern und Sportstätten sanieren

Die Linke will Breiten- und Leistungssport fördern und den Sanierungsstau bei Sportanlagen über ein größeres Bauprogramm abbauen. Mit Vereinen und Verbänden soll ein Zukunftsplan Sport entstehen. Sportangebote sollen inklusiver werden, auch für Menschen mit Behinderungen, Ältere und LSBTIQ*.

Die Linke will den Sport in Thüringen stärken. Alte Sporthallen und Sportplätze sollen repariert werden. Vereine sollen Sportstätten kostenlos nutzen können. Auch Menschen mit Behinderung und ältere Menschen sollen gut Sport treiben können. Trainerinnen und Trainer sollen besser bezahlt werden.

Das Sportstättenbauprogramm für Kommunen und Vereine soll erweitert werden. Im Landessportbeirat will die Linke die künftige Finanzierung beraten; dabei geht es auch um die kostenfreie Nutzung von Sportstätten durch ehrenamtliche Vereinsstrukturen. Die Bezahlung hauptamtlicher Trainer soll sich dem Niveau anderer Länder annähern, und Ehrenamtliche sowie Übungsleiter sollen höhere Entschädigungen erhalten. Das Projekt „Bewegungscoaches“, Fanprojekte und Leistungssportzentren sollen bestehen bleiben. Vereine sollen für inklusive Anlagen gefördert und für Bedürfnisse von LSBTIQ* sensibilisiert werden, wofür Geld für Fortbildungen vorgesehen ist. Auch Bewegungsangebote außerhalb von Vereinen im öffentlichen Raum sollen gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Wir wollen gemeinsam mit den Akteur:innen einen Zukunftsplan Sport für unseren Freistaat entwickeln.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein größeres Bauprogramm, kostenfreie Sportstättennutzung und höhere Vergütungen weiten öffentliche Ausgaben für den Sport aus.

  • Gesellschafteher progressiv

    Vereine sollen für LSBTIQ* sensibilisiert und rein zweigeschlechtliche Angebote überwunden werden, was Vielfalt im Sport stärkt.

Nahversorgung im ländlichen Raum fördern

Die Linke will die Grundversorgung auf dem Land weiter fördern, etwa durch Dorfläden und rund um die Uhr geöffnete Läden. Hinzu kommen ein neues Landesentwicklungsprogramm Thüringen 2040 und eine stärkere Nutzung der Förderprogramme für ländliche Entwicklung.

Die Linke will das Leben auf dem Land verbessern. Dorf-Läden sollen Geld vom Land bekommen. Auch Läden, die rund um die Uhr offen sind, sollen Hilfe bekommen. Ein neuer Plan soll zeigen, wie sich Thüringen bis 2040 entwickelt.

Bei 24-Stunden-Läden bevorzugt die Partei Genossenschaften, Unternehmen mit kommunaler Beteiligung oder gemeinnützige Träger. Kleinstunternehmen der Grundversorgung wie Dorfläden erhalten Investitionsförderung. Das EU-Programm LEADER soll mit weniger Bürokratie stärker dem zivilgesellschaftlichen Engagement dienen. Die integrierte ländliche Entwicklung soll mehr soziale und kulturelle Infrastruktur fördern. Für das Landesentwicklungsprogramm 2040 ist ein früher Beteiligungsprozess vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wir wollen weiterhin 24-Stunden-Läden im ländlichen Raum unterstützen.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Förderung der Nahversorgung mit Vorrang für genossenschaftliche, kommunale und gemeinnützige Träger setzt stärker auf den Staat als auf den Markt.

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