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parteiprogramm

Linke zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „Regierungsprogramm für 2024 bis 2029 – Unser Thüringen. Menschlich. Stark. Gerecht.“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 78 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Neue Regeln für die Digitalisierung schaffen

Die Linke rechnet damit, dass die Digitalisierung Arbeit und Alltag weiter verändert. Sie will dafür neue Regeln und Absicherungen für Beschäftigte, Kundschaft und Nutzer von Online-Diensten.

Computer und Internet verändern die Arbeit und den Alltag. Die Linke will dafür neue Regeln. Die Regeln sollen Beschäftigte schützen. Sie sollen auch Kunden und Nutzer im Internet schützen.

Das Programm ordnet die Forderung in sein Versprechen eines modernen Thüringer Sozialstaats ein. Dieser soll soziale Sicherheit und gleiche Rechte für alle garantieren. Bewährtes soll erhalten bleiben, Neues dort angegangen werden, wo es aus Sicht der Partei nötig ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Dafür braucht es neue Regeln und neue Sicherheiten – für Beschäftigte, für Kund:innen und Nutzer:innen von Online-Diensten.“
Seite 5 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche Regeln und Schutzrechte in der digitalen Arbeits- und Konsumwelt bedeuten mehr Regulierung als heute.

Breitband und Mobilfunk als öffentliche Infrastruktur ausbauen

Die Linke versteht Internet, Telefon und Postzustellung als öffentliche Infrastruktur, die für alle bezahlbar und erreichbar sein muss. Sie will einen flächendeckenden Breitband- und 5G-Ausbau und dafür eine öffentlich organisierte Telekom.

Die Linke will schnelles Internet für alle, auch in jedem Dorf. Internet soll bezahlbar sein. Die Telekom soll öffentlich organisiert sein. Es soll keine Funklöcher mehr geben.

Die Glasfaserstrategie sieht vor, bis Ende 2025 Gewerbegebiete, Schulen, Forschungseinrichtungen und Verwaltungen zu versorgen und Gigabitnetze in allen Gemeinden verfügbar zu machen. Schaffen private Mobilfunkbetreiber die Flächendeckung nicht, soll eine Bundesagentur den Ausbau übernehmen. Initiativen, die Breitbandnetze in öffentliches oder genossenschaftliches Eigentum bringen wollen, erhalten Unterstützung. In öffentlichen Einrichtungen sowie in Bus und Bahn soll es freies, nicht kommerzielles Internet geben. Die Verwaltung soll Open-Source-Software nutzen und deren Entwicklung fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Für den Breitbandausbau als notwendige Infrastruktur der Gegenwart wollen wir eine öffentlich organisierte Telekom“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine öffentlich organisierte Telekom und die Überführung von Netzen in öffentliches Eigentum würden den heute privatwirtschaftlichen Telekommunikationsmarkt grundlegend verändern.

Landtags-Unterausschuss zu Künstlicher Intelligenz einrichten

Die Linke schlägt einen Unterausschuss im Landtag vor, der mit Fachleuten über Chancen, Risiken und nötige Regeln für Künstliche Intelligenz berät. Thüringen soll den Umgang mit KI-erzeugten Inhalten und KI-gesteuerten Abläufen bei Bedarf gesetzlich regeln.

Die Linke will eine neue Arbeits-Gruppe im Landtag. Sie soll über Künstliche Intelligenz sprechen, kurz KI. Fachleute sollen mitreden. Die Gruppe soll klären, welche Gesetze für KI nötig sind.

Die Partei sieht in der Technologie großes schöpferisches Potenzial und gesellschaftlichen Nutzen. Zugleich hält sie neue Standards für möglich bei Datenschutz, Persönlichkeitsrechten, Urheber- und Verwertungsrechten, Arbeitsbedingungen, Medienrecht und Demokratie. Im Unterausschuss sollen Fachleute aus Journalismus, Datenschutz, Justiz, Gewerkschaften und Wissenschaft mitwirken.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Wir schlagen daher einen Unterausschuss des Landtages vor, der unter Beteiligung von Expert:innen aus Wissenschaft, Gewerkschaften, Justiz, Datenschutz und Journalismus eine Debatte um Chancen und Risiken der KI und notwendige gesetzliche Regulierungen führt.“
Seite 62 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Digitalpolitik?

Alle Programme in Thüringen im Vergleich