Tierhaltung stärken und Agrardiesel-Kürzung ablehnen
Das BSW lehnt zusätzliche Belastungen für Landwirte ab, etwa die vom Bund beschlossenen Kürzungen beim Agrardiesel. Ein Masterplan soll viehhaltende Betriebe deutlich stärker unterstützen, damit die Tierproduktion nicht in Länder mit niedrigeren Tierschutzstandards abwandert. Stallgenehmigungen sollen gelten, bis der Stall abgeschrieben ist.
Das BSW will Bauern nicht noch mehr belasten. Es ist gegen weniger Hilfe beim Agrar-Diesel. Das ist Diesel für Traktoren. Betriebe mit Tieren sollen mehr Hilfe bekommen. Eine Genehmigung für einen Stall soll lange gelten.
Das Programm verweist auf Belastungen durch Klimawandel, Corona, Tierseuchen, Fachkräftemangel, Inflation und Energiepreise. Die aus seiner Sicht überbordende Belastung der Tierhalter habe Produktion ins Ausland verlagert, wo schwächere Tierschutzregeln gelten. Benachteiligte Gebiete sollen über den Erhalt der Ausgleichszulage gestärkt werden, damit überall Land bewirtschaftet wird. Die Landesprogramme der zweiten Säule der Agrarförderung sollen gezielt für nachhaltige Lösungen genutzt und die Biogas-Beratung wieder aufgenommen werden. Junge Landwirte sollen bei Gründung oder Übernahme eines Betriebs mehr Förderung erhalten.
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„Wir wollen einen Masterplan zur Stärkung der Tierhaltung in Thüringen auf den Weg bringen zur deutlich stärkeren Unterstützung der viehhaltenden Betriebe.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein Masterplan mit deutlich stärkerer Förderung der Tierhalter und mehr Hilfe für Junglandwirte erweitert staatliche Unterstützung.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Die Ablehnung der Agrardiesel-Kürzung hält an einer Vergünstigung für fossilen Kraftstoff fest und stellt Kostenentlastung vor Klimavorgaben.