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parteiprogramm

CDU zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Der Thüringen-Plan – Das Regierungsprogramm: So bringen wir Thüringen wieder in Ordnung“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 83 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Agrardiesel-Kürzungen zurücknehmen, steuerfreie Klimarücklage erlauben

Die CDU will sich im Bund dafür einsetzen, dass die Kürzungen bei der Steuerrückerstattung für Agrardiesel vollständig zurückgenommen werden. Zudem sollen Landwirtschaftsbetriebe steuerfreie Rücklagen für klimabedingte Ertragsschwankungen bilden dürfen.

Bauern bekommen weniger Steuer auf Diesel zurück als früher. Die CDU will diese Kürzung ganz zurücknehmen. Bauern sollen außerdem Geld steuerfrei zurücklegen dürfen. Damit sollen sie schlechte Ernte-Jahre besser überstehen.

Die Rückvergütung beim Agrardiesel gleicht nach Ansicht der CDU Wettbewerbsnachteile gegenüber europäischen Nachbarländern aus, weshalb sie die Kürzungen für falsch hält. Die steuerfreie Klimarücklage soll Betrieben helfen, sich auf Ertragsschwankungen durch den Klimawandel einzustellen. In ertragsschwachen Jahren sollen sie so weniger auf staatliche Nothilfen angewiesen sein. Beide Vorhaben will die CDU auf Bundesebene verfolgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Kürzungen beim Agrardiesel zurücknehmen.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Rücknahme der Kürzung und eine steuerfreie Rücklage senken die Steuerlast der Betriebe gegenüber dem heutigen Stand.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Steuervergünstigung für fossilen Diesel soll wiederhergestellt werden, weil Wettbewerbsfähigkeit Vorrang erhält.

EU-Agrarförderung und Direktzahlungen beibehalten

Die CDU will die gemeinsame EU-Agrarpolitik fortführen, damit die Einkommen der Betriebe und ihrer Beschäftigten gesichert bleiben. Zugleich sollen Bürokratie und aus ihrer Sicht überzogene Vorschriften abgebaut werden.

Die CDU will, dass Bauern weiter Geld von der EU bekommen. Dieses Geld heißt Direkt-Zahlungen. Es soll weniger Vorschriften für Bauern geben. Das gilt zum Beispiel für Regeln zu Pflanzenschutz-Mitteln.

Den Abbau von Vorschriften bezieht das Programm besonders auf neue Regeln für Pflanzenschutzmittel und auf Flächenstilllegungen. Die gemeinsame Agrarpolitik soll die Besonderheiten der Agrarstruktur in den ostdeutschen Ländern berücksichtigen. Direktzahlungen hält die CDU für nötig, damit Landwirte hohe Anforderungen und ständige Anpassungen bewältigen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 82)
„Um die hohen Anforderungen und die stetigen Anpassungsprozesse bewältigen zu können, brauchen die Landwirte weiterhin Direktzahlungen.“
Seite 82 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet den Erhalt staatlicher Direktzahlungen mit dem Abbau von Vorschriften und nimmt damit auf der Wirtschaftsachse keine eindeutige Seite ein.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

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