Agrarförderung an Gemeinwohl und Ökolandbau ausrichten
Die SPD will die EU-Agrarpolitik gemeinwohlorientiert ausrichten und Leistungen der Landwirtschaft für Natur und Klima deutlich besser bezahlen. Der Ökolandbau soll so gefördert werden, dass erst das Thüringer Ziel von 10 Prozent und danach das Bundesziel von 30 Prozent erreicht wird.
Die SPD will die Förderung für Bauern ändern. Wer Natur und Klima schützt, soll viel mehr Geld bekommen. Bio-Landwirtschaft soll wachsen. Erst auf 10 Prozent in Thüringen. Danach auf 30 Prozent.
Die Gemeinwohlprämie des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege soll in Thüringen innerhalb der Öko-Regelungen der EU erprobt und gegebenenfalls angewendet werden. Die Halbzeitbilanz der EU-Agrarpolitik soll genutzt werden, um Förderinstrumente zu überprüfen und bei Bedarf zu ändern oder zu ersetzen. Die Mittel des EU-Fonds ELER sollen auf mehr Ökolandbau und extensive Bewirtschaftung wie Weideprämien, Agroforstsysteme und schonende Nutzung von Auen und Mooren ausgerichtet werden. Vorgesehen sind außerdem eine Weidetierprämie für artenreiches Grünland sowie die Förderung von Humusaufbau und der Wiedervernässung von Mooren.
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„Die Beiträge von Landwirt:innen zum Natur- und Klimaschutz müssen finanziell sehr viel stärker gewürdigt werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Öffentliche Fördermittel sollen gezielt für gemeinwohlorientierte Leistungen der Landwirtschaft eingesetzt und ausgebaut werden.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Fördermittel sollen stärker an Klima- und Naturschutzleistungen gebunden und der Ökolandbau ausgeweitet werden, über Anreize statt Verbote.