Auflagen für Landwirte abbauen, Agrarflächen schützen
Die AfD will Vorschriften und Bürokratie für landwirtschaftliche Betriebe verringern und lehnt die bisherige Agrarpolitik von EU, Bund und Land ab. Zugleich fordert sie Schutz davor, dass Ackerland und Höfe aufgekauft werden.
Die AfD will weniger Regeln für Bauern. Sie findet die Agrar-Politik von EU, Bund und Land schlecht. Felder und Höfe sollen nicht einfach aufgekauft werden. Davor will die AfD die Bauern schützen.
Nach Darstellung des Programms erhöhen Verordnungen den Kostendruck und den Verwaltungsaufwand, während die Betriebe dem weltweiten Wettbewerb ausgesetzt sind und stärker von Subventionen abhängen. Auch politische Vorgaben, die die Sortenvielfalt verringern, lehnt die AfD ab. Sie fordert einen wirksamen Schutz vor dem aus ihrer Sicht drohenden Ausverkauf von Flächen und Betrieben. Die Belastung von Gewässern und Böden mit Nährstoffen will sie gemeinsam mit Landnutzern und Kommunen auf wissenschaftlicher Grundlage angehen, statt allein die heutige Landwirtschaft verantwortlich zu machen.
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„Insbesondere setzen wir uns dafür ein, die Überregulierung in der Landwirtschaft abzubauen.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Der Punkt verbindet weniger Auflagen für Betriebe mit einem stärkeren staatlichen Eingriff in den Markt für Agrarflächen.
- Europaeher weniger EU
Die AfD lehnt agrarpolitische Vorgaben der EU ab und will deren Regulierung zurückfahren, was den Einfluss der EU schrittweise verringert.