Glasfaser und Mobilfunk flächendeckend ausbauen
Die SPD will ein flächendeckendes Glasfasernetz erreichen. Private Anbieter sollen beim Ausbau durch Beratung für Kommunen unterstützt werden; wo der Markt nicht ausreicht, soll die Thüringer Glasfasergesellschaft gefördert werden. Beim Mobilfunk sollen Anbieter stärker auf ihre Ausbauziele verpflichtet werden.
Die SPD will schnelles Internet überall in Thüringen. Dafür braucht es Glasfaser-Netze. Zuerst sollen private Firmen bauen. Wo das nicht reicht, hilft das Land mit Geld. Die Netze sollen möglichst den Gemeinden gehören. Auch der Handy-Empfang soll besser werden.
Der eigenwirtschaftliche Ausbau privater Telekommunikationsunternehmen soll durch Beratungsangebote für Kommunen begleitet werden. Wo der Markt nicht schnell und umfassend genug ausbaut, soll die Thüringer Glasfasergesellschaft gezielt gefördert werden, und das Land will das Förderprogramm des Bundes vollständig gegenfinanzieren. Die Glasfasern sollen hohen Umweltstandards genügen und möglichst von Thüringer Herstellern kommen. Ein Beschleunigungs- und Transparenzgesetz Glasfaser soll Daten zum Verlauf der Leitungen öffentlich machen und Verfahren verkürzen. Beim Mobilfunk will sich die SPD beim Bund für verbindlichere Ausbauziele einsetzen und im Land etwa Änderungen der Bauordnung oder die Bereitstellung von Standorten prüfen.
Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„wo immer möglich sollen die Netze der Zukunft im Eigentum der Kommunen entstehen. Das Bundesförderprogramm zum Glasfaserausbau werden wir vollständig gegenfinanzieren.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Ausbau setzt zunächst auf den Markt, ergänzt ihn aber durch öffentliche Förderung, kommunales Netzeigentum und strengere Pflichten für Anbieter.