Rüstungsexporte per Landesgesetz stoppen, Aufrüstung ablehnen
Die Linke lehnt das 100-Milliarden-Paket für die Bundeswehr ab und will Rüstungsexporte über Bremen per Landesgesetz stoppen. Rüstungsbetriebe sollen auf zivile, ökologisch sinnvolle Produktion umstellen, abgesichert durch einen Konversionsfonds.
Die Linke ist gegen mehr Geld für Waffen bei der Bundeswehr. Aus Bremen sollen keine Waffen mehr ins Ausland gehen. Dafür soll es ein Landes-Gesetz geben. Firmen, die Waffen bauen, sollen andere Dinge herstellen. Ein Fonds soll dabei helfen.
Laut Programm verlassen jährlich rund 1.000 Container mit Munition Bremen per Schiff. Die Partei spricht sich für Waffenstillstand und Verhandlungen und gegen Waffenexporte aus. Der Konversionsfonds soll unter Beteiligung der Bremer Wirtschaftsförderung entstehen. Zur Begründung heißt es, Rüstungsproduktion binde knappe Ressourcen und Energie, erhöhe den CO₂-Ausstoß und gehe zulasten der öffentlichen Daseinsvorsorge. Das Programm hebt hervor, dass der Senat dem Sondervermögen im Bundesrat auf Betreiben der Linken nicht zustimmte.
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„Wir fordern den Stopp der Rüstungsexporte per Landesgesetz und eine zeitnahe Umstellung (Konversion) auf zivile und ökologisch sinnvolle Produktion“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein öffentlich mitgetragener Konversionsfonds soll die Produktion von Unternehmen politisch umlenken.
- Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst
Ein gesetzlicher Exportstopp für Rüstungsgüter und die Ablehnung des Sondervermögens stellen militärische Zurückhaltung grundlegend über Abschreckung.