Klimafonds per Schuldenbremsen-Ausnahme und kommunale Kredite
Die Linke will den Klimaschutz auch nach 2027 über einen kreditfinanzierten Klimafonds bezahlen und dafür die Ausnahme von der Schuldenbremse nutzen. Außerdem soll die Landesverfassung so geändert werden, dass Bremen und Bremerhaven als Städte wieder Kredite aufnehmen dürfen.
Klimaschutz kostet viel Geld. Die Linke will dafür einen Klimafonds mit Krediten. Die Schuldenbremse begrenzt neue Schulden. Für den Fonds soll eine Ausnahme gelten. Auch die beiden Städte sollen wieder Kredite aufnehmen dürfen.
Der Klimafonds soll die öffentlichen Mittel für die Klimaneutralität über 2027 hinaus sichern, wobei besonders auf sozialen Ausgleich geachtet werden soll. Das Programm verweist auf den Beschluss der Koalition, die Schuldenbremse mit dem Nachtragshaushalt 2023 auszusetzen und einen Sonderfonds von 3 Milliarden Euro einzurichten. Unabhängig von der Klima-Notlage sollen die Stadtgemeinden durch eine Verfassungsänderung wieder Kredite für den Bau von Schulen, Kitas und anderer Infrastruktur aufnehmen können.
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„Die erforderlichen öffentlichen Mittel wollen wir auch über 2027 hinaus durch einen Klimafonds aufbringen, für den die Ausnahmeregel von der Schuldenbremse gezogen wird“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr kreditfinanzierte öffentliche Investitionen und gelockerte Schuldenregeln für die Städte erweitern die Rolle des Staates.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Der Klimaschutz soll dauerhaft über zusätzliche Kredite finanziert werden und erhält damit Vorrang vor Haushaltsgrenzen.