Rente mit 65, Mindestrente und höheres Rentenniveau
Die Linke setzt sich im Bund für die Rente ab 65, eine Mindestrente von 1.200 Euro und ein Rentenniveau von 53 Prozent ein. Eine Aktienrente lehnt sie als Teilprivatisierung ab.
Die Linke will, dass Menschen mit 65 in Rente gehen können. Jeder soll mindestens 1.200 Euro Rente bekommen. Die Renten sollen insgesamt höher sein. Eine Rente über Aktien lehnt die Linke ab.
Die Partei hält die Rente erst ab 67 für viele Berufe für nicht realistisch. Sie will bessere Möglichkeiten der Altersteilzeit und ein Rentenniveau, das zum Leben reicht. Als Begründung nennt sie Altersarmut: 2021 lag die durchschnittliche Altersrente in Bremen bei 1.240 Euro für Männer und 782 Euro für Frauen. Frauen seien durch Erziehungs- und Pflegezeiten besonders betroffen. Die Forderungen richten sich an die Bundesebene.
Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„fordert DIE LINKE auf Bundesebene eine Mindestrente von 1.200 Euro sowie eine Rückkehr der Rentenniveaus auf 53 Prozent“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Eine neue Mindestrente, ein früheres Rentenalter und ein höheres Rentenniveau bei Ablehnung der Aktienrente bauen das staatliche Rentensystem grundlegend aus.