Schuldenbremse halten, Klimakredite eng begrenzt aufnehmen
Die Grünen halten an der Schuldenbremse fest, weil Bremen erlebt habe, wie eine hohe Schuldenlast den Spielraum einengt. Für Investitionen in Klimaneutralität und Nachhaltigkeit wollen sie dennoch in engem Rahmen Kredite aufnehmen und sich darüber mit Bund und Ländern verständigen. Den Verkauf staatlichen Eigentums lehnen sie ab.
Die Grünen wollen bei der Schulden-Bremse bleiben. Das ist eine Regel gegen zu viele neue Schulden. Für den Klimaschutz wollen sie trotzdem etwas Geld leihen. Der Bund und die anderen Länder sollen dem zustimmen. Bremen soll kein Eigentum des Staates verkaufen.
Die Kredite dürfen die Sanierungshilfen des Bundes von jährlich 400 Millionen Euro nicht gefährden. Sie sollen Land und Stadt Maßnahmen ermöglichen, mit denen das Pariser Klimaziel eingehalten wird. Steuern und Abgaben will die Partei gerecht gestalten und Steuerschlupflöcher schließen. Gegen Steuerbetrug soll entschieden vorgegangen werden. Staatliches Eigentum für kurzfristige Einnahmen zu veräußern, verlagert aus Sicht des Programms Kosten in die Zukunft.
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„wollen wir, ohne die jährlichen Sanierungshilfezahlungen des Bundes in Höhe von 400 Mio. Euro im Jahr zu gefährden, in einem eng gefassten Rahmen Schulden aufnehmen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die Schuldenbremse bleibt, wird aber um kreditfinanzierte öffentliche Investitionen ergänzt; dazu kommen die Absage an Privatisierungen und das Schließen von Steuerschlupflöchern.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Zusätzliche Kredite sollen eigens Klimaschutzinvestitionen ermöglichen und geben dem Klimaziel damit Vorrang vor strikter Haushaltsbegrenzung.