Schuldenbremse strikt einhalten, Schulden abbauen
Die BIW will die Schuldenbremse ohne Ausnahmen einhalten und lehnt die vom Senat geplanten neuen Kredite ab. Unerwartete Steuermehreinnahmen sollen vollständig in den Schuldenabbau fließen, um die Zinslast zu senken.
Bremen hat sehr hohe Schulden. Die BIW will keine neuen Schulden machen. Die Schulden-Bremse soll streng gelten. Das ist eine Regel gegen neue Kredite. Zusätzliches Steuergeld soll alte Schulden tilgen.
Das Programm verweist auf über 23 Milliarden Euro Schulden Ende 2022, mehr als 33.000 Euro je Einwohner. Die vom Senat bis 2027 geplanten drei Milliarden Euro an weiteren Krediten für Klimakrise und Kriegsfolgen lehnt die BIW ab. Stattdessen setzt sie auf sparsamen Mitteleinsatz und höhere Steuereinnahmen durch Wirtschaftsförderung, neue Arbeitsplätze und mehr Einwohner. Außerplanmäßige Mehreinnahmen, etwa bei guter Konjunktur, sollen nur zur Tilgung dienen.
Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Die Vorgaben der verfassungsrechtlich verbindlichen Schuldenbremse sind deshalb unbedingt einzuhalten und dürfen auch nicht mit Hilfe von haushälterischen Tricks umgangen werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Die Ablehnung neuer Kredite und der Vorrang für Schuldenabbau stärken die Haushaltsdisziplin gegenüber der heutigen Bremer Praxis.