Führungspositionen im Landesdienst paritätisch besetzen
Die CDU will Führungspositionen in der Landesverwaltung, in landeseigenen Unternehmen und in Unternehmen mit mehrheitlicher Beteiligung des Landes je zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzen. Der öffentliche Dienst soll dabei Vorreiter sein. Familienzeiten sollen der Karriere nicht schaden, und mehr Frauen sollen für MINT-Berufe gewonnen werden.
Die CDU will mehr Frauen in Führungs-Positionen. In der Verwaltung des Landes sollen gleich viele Frauen und Männer leiten. Das gilt auch für Firmen, die dem Land gehören. Wer Kinder betreut, soll im Beruf keine Nachteile haben. Mehr Frauen sollen technische Berufe wählen.
Durch gezielte Personalentwicklung sollen Frauen ermutigt werden, sich auf Leitungsstellen zu bewerben; Frauenförderung und Bestenauslese gehören für die CDU zusammen. Führung in Teilzeit und geteilte Führung sollen erprobt, flexibles und mobiles Arbeiten in der Landesverwaltung gefördert werden. Bei Elternzeit oder Beurlaubung für Kinderbetreuung und Pflege sollen Regelbeurteilungen im öffentlichen Dienst fiktiv fortgeschrieben werden können. Die landesweite Gleichstellungsstrategie soll konsequent umgesetzt werden. Für mehr Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik will die CDU das Projekt „Komm mach MINT“ vorantreiben.
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„Wir wollen Parität bei allen Führungspositionen in der Landesverwaltung, in landeseigenen und in Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Der Frauenanteil in Führungspositionen des Landes soll bis zur Parität steigen, allerdings als Ziel über Personalentwicklung und ohne gesetzliche Pflicht, was eine schrittweise Verschiebung zu mehr Gleichstellung ist.