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CDU zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Auf den Inhalt kommt es an. #kurSHalten – Unser Wahlprogramm zur Landtagswahl am 8. Mai“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 166 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (-0,5), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 2 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Führungspositionen im Landesdienst paritätisch besetzen

Die CDU will Führungspositionen in der Landesverwaltung, in landeseigenen Unternehmen und in Unternehmen mit mehrheitlicher Beteiligung des Landes je zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzen. Der öffentliche Dienst soll dabei Vorreiter sein. Familienzeiten sollen der Karriere nicht schaden, und mehr Frauen sollen für MINT-Berufe gewonnen werden.

Die CDU will mehr Frauen in Führungs-Positionen. In der Verwaltung des Landes sollen gleich viele Frauen und Männer leiten. Das gilt auch für Firmen, die dem Land gehören. Wer Kinder betreut, soll im Beruf keine Nachteile haben. Mehr Frauen sollen technische Berufe wählen.

Durch gezielte Personalentwicklung sollen Frauen ermutigt werden, sich auf Leitungsstellen zu bewerben; Frauenförderung und Bestenauslese gehören für die CDU zusammen. Führung in Teilzeit und geteilte Führung sollen erprobt, flexibles und mobiles Arbeiten in der Landesverwaltung gefördert werden. Bei Elternzeit oder Beurlaubung für Kinderbetreuung und Pflege sollen Regelbeurteilungen im öffentlichen Dienst fiktiv fortgeschrieben werden können. Die landesweite Gleichstellungsstrategie soll konsequent umgesetzt werden. Für mehr Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik will die CDU das Projekt „Komm mach MINT“ vorantreiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 127)
„Wir wollen Parität bei allen Führungspositionen in der Landesverwaltung, in landeseigenen und in Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung.“
Seite 127 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Frauenanteil in Führungspositionen des Landes soll bis zur Parität steigen, allerdings als Ziel über Personalentwicklung und ohne gesetzliche Pflicht, was eine schrittweise Verschiebung zu mehr Gleichstellung ist.

Mehr Frauen in der Politik ohne gesetzliche Quote

Die CDU strebt paritätisch besetzte Parlamente und Kommunalvertretungen an und will die Landesregierung weiter paritätisch besetzen. Gesetzliche Quoten für die Kandidatenlisten der Parteien lehnt sie jedoch ab. Stattdessen soll politische Arbeit familienfreundlicher werden, etwa durch digitale und hybride Sitzungen.

Die CDU will mehr Frauen in der Politik. Ein Gesetz mit festen Quoten für Partei-Listen will sie aber nicht. Politik soll besser zu Familien passen. Sitzungen sollen auch im Internet stattfinden können. Bei Sitzungen soll es Betreuung für Kinder geben.

Mehr Frauen sollen für eine Kandidatur um Mandate gewonnen werden. Sitzungen von Parteien und kommunalen Gremien sollen auch nach der Pandemie digital oder hybrid möglich sein; für die kommunalen Gremien will die CDU in der nächsten Wahlperiode mit den Kommunen Lösungen erarbeiten. Das soll vor allem Eltern jüngerer Kinder, insbesondere Frauen, das kommunalpolitische Engagement erleichtern. Angebote zur Kinderbetreuung während politischer Sitzungen sollen unterstützt werden. Podien bei Veranstaltungen des Landes sollen mit Frauen und Männern besetzt sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 128)
„Wir werden uns dafür einsetzen, dass die politische Arbeit familienfreundlicher und damit attraktiver für Mütter und Väter mit kleineren Kindern wird und Hemmnisse abgebaut werden.“
Seite 128 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet das Ziel paritätischer Vertretungen und familienfreundlicherer Politik mit der Ablehnung gesetzlicher Quoten und nimmt damit keine eindeutige Seite ein.

Genderzeichen in Behörden und Schulen ablehnen

Die CDU hält geschlechtersensible Sprache für wichtig, sieht ihre Verwendung aber grundsätzlich als Privatsache. Behörden und staatliche Einrichtungen sollen sie nur nach den Regeln des Rates für deutsche Rechtschreibung anwenden; Genderzeichen lehnt die Partei dort grundsätzlich ab. Auch die Schule soll sich an diese Regeln halten.

Die CDU findet: Sprache soll Frauen und Männer ansprechen. Jeder Mensch soll privat selbst entscheiden, wie er schreibt. Ämter sollen sich an die amtlichen Regeln der Rechtschreibung halten. Zeichen wie das Gender-Sternchen lehnt die CDU dort ab. Auch Schulen sollen nach diesen Regeln unterrichten.

Das Programm bezeichnet die deutsche Sprache als gewachsenes Kulturgut, das gepflegt werden soll, und erkennt zugleich an, dass sie sich mit der Gesellschaft verändert. Sprache soll außerdem möglichst barrierefrei sein, auch für Menschen mit Einschränkungen oder mit geringen Deutschkenntnissen. Grammatik und Rechtschreibung im Unterricht müssen sich nach dem Rat für deutsche Rechtschreibung richten. Geschlechtergerechte Schreibweisen dürfen nach Ansicht der CDU das Erlernen der Schriftsprache nicht erschweren.

Originalzitat anzeigen (Seite 128)
„In Behörden und staatlichen Institutionen erwarten wir, dass im Rahmen der Vorgaben des Rates für deutsche Rechtschreibung eine geschlechtersensible Sprache Anwendung findet. Die Verwendung von Genderzeichen lehnen wir hier grundsätzlich ab.“
Seite 128 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die CDU stellt sich gegen die diskutierte Verwendung von Genderzeichen in Behörden und Schulen und will die überlieferten Rechtschreibregeln bewahren, bejaht aber geschlechtersensible Sprache im Grundsatz.

Beratung und Prävention gegen häusliche Gewalt ausbauen

Die CDU will Beratungsstellen für Frauen, Einrichtungen des Kinderschutzes und das Netzwerk KIK gegen häusliche Gewalt weiter stärken. Die Vorbeugung an Schulen soll wachsen, und auch betroffene Männer sollen Beratung und Schutz bekommen. Das Programm begründet dies damit, dass Prävention der beste Schutz vor Gewalt sei.

Die CDU will Gewalt in der Familie verhindern. Beratungs-Stellen für Frauen sollen mehr Hilfe bekommen. Schulen sollen mehr über das Thema aufklären. Lehrer sollen dafür Fortbildungen bekommen. Auch Männer, die Gewalt erleben, sollen Hilfe bekommen.

Ehrenamtliche in der Frauenberatung sollen Fortbildungen erhalten, um die Qualität der Arbeit zu sichern. Die Schule soll als Institution mehr Verantwortung für das Thema tragen, was über Fortbildungen für Lehrkräfte erreicht werden soll. Mädchen und Jungen sollen in gleicher Weise aufgeklärt werden. Beratungsangebote für Männer, die häusliche Gewalt erleben, sollen erhalten und gefördert werden. Zusammen mit Trägern soll zudem ein Konzept für Schutzeinrichtungen entstehen, die bei Bedarf bereitstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 131)
„Wir werden Frauenberatungsstellen, Kinderschutzeinrichtungen und das KIK-Netzwerk weiter stärken.“
Seite 131 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentlich geförderte Beratungs- und Präventionsangebote sollen schrittweise ausgebaut werden, was mehr staatliche Leistungen bedeutet.

Frauenhausplätze und Wohnangebote für Frauen ausbauen

Die CDU will im ganzen Land genügend Plätze in Frauenhäusern bereitstellen und einheitliche Qualitätsstandards festlegen. Frauen, die kein Frauenhaus brauchen, sollen schnell eine eigene Wohnung bekommen.

Frauen-Häuser schützen Frauen vor Gewalt. Die CDU will genug Plätze im ganzen Land. Es soll ein neues Frauen-Haus im Norden geben. Alle Frauen-Häuser sollen gleich gut sein. Frauen sollen auch schneller eine eigene Wohnung finden.

Zusammen mit den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland soll ein neues Frauenhaus entstehen. Die Zahl der Plätze soll regelmäßig überprüft und angepasst werden, die Schutzkonzepte sollen entlang einer unabhängigen Bedarfsanalyse wachsen. Landesweite Standards sollen für gleich gute Angebote sorgen. Das Programm verweist auf das Projekt „Frauen_Wohnen“, durch das mehr als 800 Frauen und Kinder in eigene Wohnungen ziehen konnten. Gespräche mit der Wohnungswirtschaft sollen weitere Wohnangebote bringen.

Originalzitat anzeigen (Seite 131)
„Wir wollen ein bedarfsgerechtes landesweites Angebot von Frauenhausplätzen sicherstellen.“
Seite 131 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das öffentlich finanzierte Schutzangebot soll um Plätze, ein neues Haus und Wohnangebote erweitert werden, also mehr staatliche Leistung im bestehenden System.

Sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen stärken

Die CDU will, dass Menschen mit Behinderungen selbst über ihre Sexualität bestimmen können und besser vor sexualisierter Gewalt geschützt sind. Dafür sollen Hilfsangebote und die Schulung von Fachkräften wachsen.

Menschen mit Behinderungen sollen selbst über ihre Sexualität entscheiden. Die CDU will sie besser vor sexueller Gewalt schützen. Dafür soll es mehr Beratung und Therapie geben. Auch Fachleute sollen mehr dazu lernen.

Angebote für Beratung, Bildung und Therapie sollen für Menschen mit Behinderungen und für Betroffene ausgebaut werden. Fachkräfte in den zuständigen Einrichtungen, Diensten und Fachstellen sollen mehr Qualifizierung erhalten. Ziel ist laut Programm, dieses Recht nicht nur zu stärken, sondern auch praktisch umsetzbar zu machen.

Originalzitat anzeigen (Seite 133)
„Wir wollen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und den Schutz vor sexualisierter Gewalt für Menschen mit Behinderungen stärken.“
Seite 133 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Selbstbestimmung einer benachteiligten Gruppe soll durch mehr Angebote schrittweise gestärkt werden.

Landesaktionsplan gegen Rassismus fortführen

Die CDU will den Landesaktionsplan gegen Rassismus weiterführen und ausbauen, mit Schwerpunkt auf Prävention. Zugleich wendet sie sich gegen aus ihrer Sicht pauschale Rassismusvorwürfe und will historische Namen erklären, statt sie ohne Debatte zu entfernen.

Die CDU will weiter gegen Rassismus arbeiten. Dafür gibt es einen Plan des Landes. Diesen Plan will sie fortsetzen. Die CDU ist aber auch gegen Rassismus-Vorwürfe ohne Grund. Alte Namen will sie erklären und nicht einfach entfernen.

Gefördert werden sollen Projekte von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen gegen Rassismus und Diskriminierung. In der Landesverwaltung sind Schulungen sowie anonyme Bewerbungen geplant, auch über ein digitales Bewerberportal, womit das Land Vorbild für private Arbeitgeber sein will. Zusammen mit der Wohnungswirtschaft soll ein Leitfaden gegen Benachteiligung bei der Wohnungssuche entstehen. Historische Bezeichnungen sollen nach dem Programm in ihrem Zusammenhang erläutert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 149)
„Wir werden den Landesaktionsplan gegen Rassismus fortführen und weiterentwickeln.“
Seite 149 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Ausbau von Maßnahmen gegen Diskriminierung, etwa anonyme Bewerbungen, stärkt Gleichstellung schrittweise, auch wenn die CDU historische Namen bewahren und erklären will.

LGBTQIA+-Community stärken

Die CDU will die LGBTQIA+-Community stärken und sich gegen ihre gesellschaftliche Diskriminierung wenden. Queere Lebensweisen sollen in der Bildung vorkommen, und Beratungs- und Anlaufstellen sollen im ganzen Land verfügbar sein.

Die CDU will queere Menschen stärken. Das sind zum Beispiel lesbische, schwule oder trans Menschen. Niemand soll sie benachteiligen. In der Bildung sollen sie vorkommen. Es soll überall im Land Hilfe und Beratung geben.

Einrichtungen, die sich für diese Gruppe einsetzen, sollen weiter gestärkt werden. Mit den Kommunen will die CDU darüber sprechen, wie auch außerhalb der Ballungsräume ein flächendeckendes Angebot entstehen kann. Im Land und im Bund sollen bestehende direkte und indirekte Benachteiligungen überprüft werden. Der Bund soll nach dem Programm auch die Rechtslage für gleichgeschlechtliche Paare mit Kinderwunsch angehen, besonders bei der rechtlichen Elternstellung.

Originalzitat anzeigen (Seite 149)
„Wir wollen, dass neben den tradierten Gesellschaftsbildern auch LGBTQIA+ ausreichend in allen Bildungsangeboten ihren Platz finden.“
Seite 149 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Mehr Sichtbarkeit queerer Lebensweisen in der Bildung, gestärkte Anlaufstellen und die Überprüfung rechtlicher Benachteiligungen verschieben den Stand schrittweise in Richtung Vielfalt.

Queere Menschen schützen, Diskriminierung abbauen

Die CDU will gegen Gewalt an queeren Menschen vorgehen und Diskriminierung abbauen. Im Land und im Bund sollen dazu auch die Regeln des Familienrechts überprüft werden.

Die CDU will queere Menschen besser schützen. Queer heißt zum Beispiel: lesbisch, schwul oder trans. Die Partei will gegen Gewalt vorgehen. Benachteiligung soll weniger werden. Auch das Familien-Recht soll geprüft werden.

Das Programm verweist auf eine wachsende Zahl von Gewalttaten gegen queere Menschen und kündigt ein konsequentes Vorgehen dagegen an. Einrichtungen, die Unterstützung bieten und als Anlaufstellen dienen, sollen gestärkt werden. Geprüft werden soll, wie landesweit Angebote entstehen können, an die sich auch Betriebe wenden können. Auf Landes- und Bundesebene will die CDU auf den Abbau von Diskriminierung und eine Überprüfung des Familienrechts hinwirken.

Originalzitat anzeigen (Seite 150)
„Wir wollen uns im Land und im Bund dafür einsetzen, dass Diskriminierungen abgebaut und familienrechtliche Rahmenbedingungen überprüft werden.“
Seite 150 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Abbau von Diskriminierung queerer Menschen und die Überprüfung des Familienrechts verschieben den heutigen Stand schrittweise in Richtung Gleichstellung.

Nationale Minderheiten verlässlich fördern

Die CDU will die nationalen Minderheiten und Volksgruppen im Land weiter fördern und ihnen finanzielle Planungssicherheit geben. Die bestehenden Finanzierungsgrundlagen, auch für das dänische Schulwesen, sollen erhalten bleiben.

In Schleswig-Holstein leben mehrere Minderheiten. Dazu gehören Dänen, Friesen sowie Sinti und Roma. Die CDU will sie weiter unterstützen. Sie sollen ihre Kultur und Sprache leben können. Das Geld dafür soll sicher bleiben.

Gefördert werden sollen unter anderem die Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten (FUEN), das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen in Flensburg und die Akademien des Deutschen Grenzvereins. Die CDU unterstützt die Bewerbung des Zusammenlebens im deutsch-dänischen Grenzgebiet als UNESCO-Praxisbeispiel für immaterielles Kulturerbe und den Neubau des Danewerk-Museums. Das Welterbe Danewerk-Haithabu soll gestärkt werden, dazu ist eine Kulturroute zu Orten deutsch-dänischer und friesischer Geschichte geplant. Die Finanzierung der Minderheiten, des Nordfriisk Instituut und der dänischen Schulen soll in der heutigen Form weiterlaufen.

Originalzitat anzeigen (Seite 150)
„Wir setzen uns ein für die Förderung der nationalen Minderheiten und Volksgruppen und unterstützen sie dabei, ihre Identität, Kultur und Sprache zu wahren und zu leben.“
Seite 150 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Die Förderung der Minderheiten soll im Wesentlichen wie heute fortgeführt werden und verbindet Vielfalt mit der Bewahrung gewachsener Kultur.

Jüdisches Leben schützen und Antisemitismus bekämpfen

Die CDU will das Amt des Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus dauerhaft einrichten und finanzieren. Synagogen und Gemeindezentren sollen Geld für Sicherheit und Sanierung erhalten, und ein Aktionsplan soll vor allem auf Bildungsarbeit setzen.

Die CDU will jüdisches Leben im Land schützen. Es gibt einen Beauftragten gegen Juden-Hass. Dieses Amt soll dauerhaft bleiben. Synagogen sollen Geld für Sicherheit und Reparaturen bekommen. Schulen sollen über jüdisches Leben aufklären.

Organisationen, die antisemitische Projekte oder Inhalte fördern, sollen weiterhin kein Geld vom Land bekommen. Der Aktionsplan gegen Antisemitismus stützt sich auf Bildung in und außerhalb der Schule. Synagogen und Gemeindehäuser sollen sichere und zugleich offene Orte der Begegnung sein; für Schutz, Sanierung und Modernisierung will die CDU Mittel bereitstellen. Auch die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinden soll gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 161)
„Wir wollen die Position eines Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, inklusive der dazu erforderlichen Mittel, verstetigen.“
Seite 161 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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