Zum Inhalt springen
parteiprogramm

CDU zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Auf den Inhalt kommt es an. #kurSHalten – Unser Wahlprogramm zur Landtagswahl am 8. Mai“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 166 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Zwei-Prozent-Ziel der NATO unterstützen

Die CDU bekennt sich zur Bundeswehr und zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO, also zu Verteidigungsausgaben in Höhe von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung. Sie begründet das mit Sicherheitsrisiken im Ostseeraum, auf die man in den Bündnissen vorbereitet sein müsse.

Die CDU steht zur Bundeswehr. Sie will, dass Deutschland genug Geld für die Verteidigung ausgibt. Die NATO hat dafür ein Ziel: zwei Prozent der Wirtschafts-Leistung. Die CDU sagt: An der Ostsee gibt es Gefahren.

Aus Sicht des Programms hängen Freiheit und Wohlstand des Küstenlandes von stabiler innerer und äußerer Sicherheit ab. Im Ostseeraum sieht die CDU sicherheitspolitische Chancen und Risiken, auf die die bestehenden Bündnisse vorbereitet sein sollen. Daraus leitet sie eine dem Auftrag angemessene Finanzierung der Bundeswehr ab. Das Programm verweist zudem auf die Hilfe der Truppe in der Pandemie und im Katastrophenschutz.

Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Aus diesem Grund bekennen wir uns als ausdrücklich zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO.“
Seite 67 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Das Bekenntnis zum Zwei-Prozent-Ziel stützt höhere Verteidigungsausgaben und Bündnisverpflichtungen, ohne über das vereinbarte NATO-Ziel hinauszugehen.

Bundeswehrstandorte erhalten und Truppe sichtbar machen

Die CDU will alle Standorte der Bundeswehr im Land erhalten und zusätzliche Dienstposten ansiedeln. Die Truppe soll öffentlich sichtbar sein, etwa durch Gelöbnisse, Übungen und Jugendoffiziere in Schulen; außerdem soll es ein Veteranenkonzept geben.

Die CDU will alle Standorte der Bundeswehr im Land behalten. Es sollen noch mehr Soldaten ins Land kommen. Man soll die Bundeswehr in der Öffentlichkeit sehen. Jugend-Offiziere sollen in Schulen über Sicherheits-Politik sprechen. Ehemalige Soldaten aus Einsätzen sollen Unterstützung bekommen.

Das Programm setzt auf öffentliche Gelöbnisse und Veranstaltungen sowie gut sichtbare Übungen, auch mit verbündeten Streitkräften und örtlichen Rettungsorganisationen. Bauvorhaben der Bundeswehr soll das landeseigene Gebäudemanagement zügig bearbeiten. Die CDU begrüßt, dass Jugendoffiziere auf Einladung an Schulen und Hochschulen sicherheitspolitisches Wissen vermitteln. Sie will ein Veteranenkonzept einführen und Veteranenorganisationen sowie die Anliegen von Einsatzveteranen unterstützen. Für Soldatinnen, Soldaten und ihre Familien soll das Land als Wohn- und Arbeitsort attraktiv bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 68)
„Wir engagieren uns anhaltend für den Erhalt aller existierenden Dienststellen und Standorte der Bundeswehr in Schleswig-Holstein und unterstützen die Stationierung von weiteren Dienstposten in Schleswig-Holstein.“
Seite 68 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Mehr Dienstposten, öffentliche Gelöbnisse und Jugendoffiziere an Schulen stärken die Präsenz des Militärs schrittweise.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme in Schleswig-Holstein im Vergleich