Antidiskriminierung in Schule und Lehrerausbildung verankern
Die Grünen wollen Diskriminierung schon in Kita und Schule entgegenwirken. Lehrkräfte und Schulpersonal sollen in Studium und Fortbildung Wissen über Diskriminierung erwerben. Im Unterricht sollen auch Hassrede, Falschnachrichten und Gewalt gegen Frauen und queere Menschen behandelt werden.
Manche Kinder werden in der Schule ungerecht behandelt. Das nennt man Diskriminierung. Die Grünen wollen, dass Lehrer darüber mehr lernen. Im Unterricht soll es um Hass im Internet und falsche Nachrichten gehen. Auch Gewalt gegen Frauen und Mädchen soll Thema sein.
Nach dem Programm führt Diskriminierung dazu, dass Kinder ungern zur Schule gehen und schlechtere Bildungschancen haben. Vorgesehen sind Angebote an Hochschulen sowie Fort- und Weiterbildungen. Unterrichtskonzepte sollen neben Geschichte vor allem Wert und Arbeitsweise des demokratischen Rechtsstaats vermitteln, auch zur Vorbeugung gegen Radikalisierung. Aufklärung über Gewalt gegen Frauen, Mädchen sowie inter*, nicht-binäre und trans* Personen soll in die Lehrpläne kommen; Peerberatung soll gefördert werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir wollen, dass Schüler*innen auf Lehrkräfte und Schulpersonal treffen, die schon in ihrer Ausbildung Wissen über Diskriminierungsstrukturen erlangt haben.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Antidiskriminierung und Aufklärung über geschlechtsbezogene Gewalt sollen stärker in Lehrplänen und Ausbildung verankert werden, was Gleichstellung und Vielfalt schrittweise stärkt.