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CDU zu Europa

Aus dem Programm „Auf den Inhalt kommt es an. #kurSHalten – Unser Wahlprogramm zur Landtagswahl am 8. Mai“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 166 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Ostseepolitik und Zusammenarbeit mit Dänemark vertiefen

Die CDU will die Ostseepolitik des Landes auf wirtschaftliche Zusammenarbeit und Klimaschutz ausrichten und die Partnerschaft mit Dänemark ausbauen. Die feste Fehmarnbeltquerung soll vorangetrieben werden. Grenzkontrollen zu Dänemark sollen abgebaut und durch polizeiliche Zusammenarbeit ersetzt werden.

Die CDU will mehr mit den Ländern an der Ostsee zusammenarbeiten. Es geht um Wirtschaft und Klima-Schutz. Der Tunnel nach Dänemark am Fehmarnbelt soll gebaut werden. Die Kontrollen an der Grenze zu Dänemark sollen wegfallen.

Neben Wirtschaft und Klimaschutz nennt das Programm Meeresschutz sowie Kooperation in Wissenschaft und Kultur. Die Modellregion Hansebelt zwischen Hamburg und Kopenhagen soll ausgestaltet, der Jütlandkorridor als weitere Entwicklungsachse gestärkt werden. Die Entwicklungsallianz mit der Region Süddänemark will die CDU fortführen und eine neue Partnerschaft mit Sjælland aufbauen. Über den Abbau der Grenzkontrollen will sie mit der Bundesregierung und der dänischen Regierung sprechen. Auch die Zusammenarbeit im Nordseeraum soll vertieft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 84)
„Wir begreifen die Ostsee als Chancenraum und wollen Schleswig-Holsteins Ostseepolitik daher neu fokussieren.“
Seite 84 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Abbau bestehender Grenzkontrollen stärken schrittweise die europäische Integration.

Einfluss in Berlin und Brüssel ausbauen

Die CDU will das Gewicht Schleswig-Holsteins bei Bund und EU erhöhen und dafür die Landesvertretung in Berlin sowie das Hanse-Office in Brüssel stärken. EU-Fördermittel sollen unbürokratisch eingesetzt werden, vor allem für den ländlichen Raum. Zudem soll eine Internationalisierungsstrategie das Land weltweit besser vernetzen.

Schleswig-Holstein soll in Berlin und Brüssel mehr mitreden. Dafür will die CDU die Büros des Landes dort stärken. Geld von der EU soll einfach zu bekommen sein. Das Land soll auch mit anderen Ländern der Welt mehr zusammenarbeiten.

Die CDU fordert eine überarbeitete EU-Ostseestrategie und eine entsprechende Strategie für die Nordsee. Sie will sich weiter für die grenzüberschreitenden INTERREG-Programme einsetzen und den LEADER-Ansatz für den ländlichen Raum stärken; bis 2028 stehen dem Land laut Programm rund 900 Millionen Euro an EU-Mitteln zur Verfügung. Die EU-Kommission wird aufgefordert, die Minority-SafePack-Initiative zum Schutz von Minderheiten gesetzlich umzusetzen. Der Personalaustausch mit europäischen Dienststellen soll attraktiver werden, Erasmus+ stärker genutzt werden. Schulklassen sollen bei Besuchen des Europäischen Parlaments oder anderer europäischer Parlamente gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Dafür wollen wir auch unsere Landesvertretung in Berlin und das Hanse-Office in Brüssel an die veränderten Aufgaben und Anforderungen im Bereich Repräsentation und Einflussnahme anpassen.“
Seite 85 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Das Land soll EU-Programme und -Gremien stärker nutzen und die Kommission zu neuer Gesetzgebung für Minderheiten bewegen, was die europäische Ebene schrittweise stärkt.

EU-Vorgaben ohne Zusatzauflagen des Landes umsetzen

Die CDU will EU-Vorgaben im Land eins zu eins umsetzen und keine zusätzlichen Landesbedingungen draufsetzen. Solche Zusätze erzeugen aus Sicht des Programms unnötige Bürokratie und ein Gefühl der Bevormundung.

Die EU macht Regeln für alle Mitglieds-Länder. Die CDU will diese Regeln genau so übernehmen. Das Land soll keine eigenen Regeln oben drauf setzen. Das soll Bürokratie vermeiden.

Die Forderung gilt für Programme und Verordnungen. Um europäische Vorgaben früh zu erkennen und mitzugestalten, will die CDU bestehende Gremien wie den Ausschuss der Regionen nutzen. Das zusammen mit Hamburg betriebene Hanse-Office soll dafür gestärkt werden. Für EU-Förderprogramme strebt die Partei unbürokratische und mittelstandsfreundliche Bedingungen an.

Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Wir setzen uns weiterhin für eine Eins-zu-eins-Umsetzung der EU-Vorgaben bei Programmen und Verordnungen ein.“
Seite 85 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Verzicht auf zusätzliche Landesauflagen bei EU-Vorgaben zielt auf weniger Regulierung und Bürokratie.

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