Verpflichtende Parität in Landesunternehmen ablehnen
Die FDP lehnt eine Pflicht ab, Geschäftsführungen und Aufsichtsgremien von Unternehmen mit Landesbeteiligung je zur Hälfte mit Frauen und Männern zu besetzen. Eine ausgewogene Besetzung sei anzustreben, dürfe aber nicht über dem Leistungsprinzip stehen.
Die FDP will keine feste Regel für gleich viele Frauen und Männer in Chef-Gremien. Das gilt für Firmen, an denen das Land beteiligt ist. Die FDP findet gleich viele Frauen und Männer gut. Aber die am besten geeignete Person soll die Stelle bekommen.
Das Programm bezeichnet es als selbstverständlich, dass Frauen und Männer bei Leitungsstellen gleichberechtigt behandelt werden. Fachliche Qualifikation gelte unabhängig vom Geschlecht. Eine paritätische Besetzung sei grundsätzlich ein Ziel, dürfe aber nicht dazu führen, dass die geeignetste Person nicht zum Zug kommt.
Originalzitat anzeigen (Seite 79)
„Eine verpflichtende paritätische Besetzung von Geschäftsführungs- und Aufsichtsorganen bei Landesbeteiligungen lehnen wir aus diesem Grunde ab.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Der Punkt verteidigt den heutigen Stand ohne Pflichtquote ausdrücklich gegen eine diskutierte verbindliche Paritätsregel, bejaht aber Parität als Ziel.