Niederdeutsch, Friesisch und Dänisch stärken
Die CDU will die Regional- und Minderheitensprachen in Kitas, Schulen, Hochschulen und Medien stärker verankern. Dazu soll der Handlungsplan Sprachenpolitik umgesetzt und weiterentwickelt werden.
Im Land sprechen Menschen auch Plattdeutsch, Friesisch und Dänisch. Die CDU will diese Sprachen stärken. Kinder sollen sie in Kita und Schule lernen können. Es soll mehr Lehr-Material geben. Die Sprachen sollen auch öfter in den Medien vorkommen.
Vorgesehen sind mehr Modellschulen für die drei Sprachen sowie neues Lehrmaterial auf Niederdeutsch und Friesisch. Für Friesischlehrkräfte sollen die Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung wachsen. Das bestehende Niederdeutsch-Netzwerk aus Zentren, Hochschulangeboten und Vereinen soll gestärkt werden, ebenso die Zusammenarbeit mit dem Friesenrat und friesischen Vereinen. Die CDU stützt sich auf den neuen NDR-Staatsvertrag, um die Sprachen in den Medien präsenter zu machen. Zum Handlungsplan gehört auch die Bildungsberatung der deutschen Sinti und Roma.
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„Den Handlungsplan Sprachenpolitik werden wir umsetzen und weiterentwickeln, etwa durch den Ausbau der Modellschulen Niederdeutsch, Friesisch und Dänisch“Einordnung
- Gesellschaftausgewogen
Der Ausbau der Sprachförderung dient zugleich der kulturellen Vielfalt und der Bewahrung überlieferter Regionalkultur.