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AfD zum Verkehr

Aus dem Programm „Damit Sachsen Heimat bleibt – Wahlprogramm der AfD Sachsen für die Landtagswahl Sachsen 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 65 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verbrennungsmotor erhalten, Verbote verhindern

Die AfD will den Verbrennungsmotor weiter nutzen und entwickeln, bis eine konkurrenzfähige Technik verfügbar ist. Sie wendet sich gegen Verbrennerverbote, Fahrverbote, Subventionen und die geltenden Abgasgrenzwerte. Elektromobilität hält sie auf absehbare Zeit für keinen geeigneten Ersatz.

Die AfD will Autos mit Benzin- und Diesel-Motor behalten. Sie ist gegen ein Verbot dieser Autos. Sie ist auch gegen Fahr-Verbote und strenge Abgas-Regeln. Die AfD glaubt nicht, dass Elektro-Autos diese Autos bald ersetzen können.

Die Partei begründet ihre Haltung mit der Bedeutung der Autoindustrie für Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland und Sachsen. Gegen Elektroautos führt sie die geringere Energiedichte von Akkus, lange Ladezeiten, eine befürchtete Überlastung der Stromnetze und Brandgefahren an; Wasserstoff in Brennstoffzellen habe einen zu niedrigen Wirkungsgrad. Kleine und mittlere Betriebe sollen nicht durch Fahrverbote für zugelassene Fahrzeuge Schaden nehmen. Die Forderungen richten sich an Bund und EU.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Die AfD Sachsen wird sich darum auf Bundes- und EU-Ebene gegen alle Verbote von Kfz mit Verbrennungsantrieben, gegen marktverzerrende Subventionen und gegen die derzeit zum Teil absurd überhöhten Grenzwerte der Kfz-Emissionen einsetzen.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Die AfD stellt sich gegen bestehende EU-Vorgaben zu Verbrennern und Abgasgrenzwerten.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das beschlossene Aus für neue Verbrenner soll verhindert und Emissionsgrenzwerte sollen gelockert werden.

Verkehrsnetze erhalten, ausbauen und Tempolimits ablehnen

Die AfD versteht Verkehrsnetze als staatliche Daseinsvorsorge und will vor allem den Verfall der Staatsstraßen stoppen sowie die Infrastruktur auf dem Land ausbauen. Alle Verkehrsmittel sollen gleichberechtigt sein; ein generelles Tempo 30 in Städten und ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen lehnt sie ab.

Die AfD will Straßen reparieren, vor allem die Staats-Straßen. Auf dem Land soll es bessere Verbindungen geben. Die AfD ist gegen Tempo 30 in der ganzen Stadt. Sie ist auch gegen ein Tempo-Limit auf Autobahnen. Radwege sollen sicherer werden.

Planung und Genehmigung sollen deutlich schneller werden, auch um Kapazitäten für den wachsenden Transitverkehr zu schaffen. Auf dem Land sollen Ruf- und Plusbusse einbezogen und technologieoffene Förderprogramme für kommunale Fahrzeuge neu aufgelegt werden. Ein Konzept zum Erhalt von Bahnhöfen soll Sanierungen ordnen; Strecken wie der Güterring Leipzig oder die Sachsen-Franken-Magistrale sollen reaktiviert oder angepasst werden. Geprüft werden Güterterminals an Zentren und Landesgrenzen, Niederflurwaggons für die Rollende Landstraße sollen regional gebaut werden. Radwege sollen vom Autoverkehr getrennt und mit Blick auf die Sicherheit von Kindern angelegt werden; Kommunen sollen beim Straßenbau und bei Parkflächen steuerlich entlastet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Bei der Ertüchtigung von Verkehrswegen gilt es in erster Linie, den Substanzverlust – vor allem bei Staatsstraßen – aufzuhalten.“
Seite 57 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verkehrsnetze gelten als staatliche Daseinsvorsorge, die mit mehr öffentlichen Investitionen und Förderprogrammen ausgebaut werden soll.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die diskutierten allgemeinen Tempolimits in Städten und auf Autobahnen werden ausdrücklich abgelehnt, der heutige Stand wird damit verteidigt.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

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