Verbrennungsmotor erhalten, Verbote verhindern
Die AfD will den Verbrennungsmotor weiter nutzen und entwickeln, bis eine konkurrenzfähige Technik verfügbar ist. Sie wendet sich gegen Verbrennerverbote, Fahrverbote, Subventionen und die geltenden Abgasgrenzwerte. Elektromobilität hält sie auf absehbare Zeit für keinen geeigneten Ersatz.
Die AfD will Autos mit Benzin- und Diesel-Motor behalten. Sie ist gegen ein Verbot dieser Autos. Sie ist auch gegen Fahr-Verbote und strenge Abgas-Regeln. Die AfD glaubt nicht, dass Elektro-Autos diese Autos bald ersetzen können.
Die Partei begründet ihre Haltung mit der Bedeutung der Autoindustrie für Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland und Sachsen. Gegen Elektroautos führt sie die geringere Energiedichte von Akkus, lange Ladezeiten, eine befürchtete Überlastung der Stromnetze und Brandgefahren an; Wasserstoff in Brennstoffzellen habe einen zu niedrigen Wirkungsgrad. Kleine und mittlere Betriebe sollen nicht durch Fahrverbote für zugelassene Fahrzeuge Schaden nehmen. Die Forderungen richten sich an Bund und EU.
Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Die AfD Sachsen wird sich darum auf Bundes- und EU-Ebene gegen alle Verbote von Kfz mit Verbrennungsantrieben, gegen marktverzerrende Subventionen und gegen die derzeit zum Teil absurd überhöhten Grenzwerte der Kfz-Emissionen einsetzen.“Einordnung
- Europaeher weniger EU
Die AfD stellt sich gegen bestehende EU-Vorgaben zu Verbrennern und Abgasgrenzwerten.
- Klimadeutlich Wachstum zuerst
Das beschlossene Aus für neue Verbrenner soll verhindert und Emissionsgrenzwerte sollen gelockert werden.