EU-Schulden und EZB-Anleihekäufe beenden
Die AfD will, dass die EU keine eigenen Kredite mehr aufnimmt und Schulden nicht vergemeinschaftet werden. Die Europäische Zentralbank soll sich auf Geldpolitik beschränken. Schulden und Steuern soll es nach dem Programm nur auf nationaler Ebene geben.
Die AfD will: Die EU soll keine eigenen Schulden machen. Deutschland soll nicht für Schulden anderer Länder haften. Die Europäische Zentralbank soll sich nur um das Geld kümmern. Schulden und Steuern sollen Sache der einzelnen Länder sein.
Das Programm hält die Anleihekäufe der EZB und die gemeinsame Kreditaufnahme der EU, etwa für den Fonds „NextGenerationEU“, für einen Verstoß gegen die EU-Verträge. Niedrige Zinsen und Anleihekäufe treiben aus Sicht der AfD die Preise und schaden Sparvermögen, Betriebsrenten und Lebensversicherungen. Gefordert wird, die Kreditaufnahme der EU sofort einzustellen und das Verbot der Staatsfinanzierung durchzusetzen. Rettungskredite soll es nur national geben. Das frei werdende Geld soll in nationale Wirtschafts- und Sozialprogramme fließen, vor allem in Infrastruktur.
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„Verschuldung und Steuererhebung generell nur auf nationaler Ebene im Sinne des Subsidiaritätsprinzips!“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Das Programm verlangt Kapitalverteilung über Märkte statt über Zentralbank und EU-Programme, will das Geld aber für nationale Programme verwenden.
- Europadeutlich weniger EU
Die bestehende gemeinsame Kreditaufnahme der EU soll sofort enden und Verschuldung nur noch national möglich sein, was Zuständigkeiten grundlegend zu den Mitgliedstaaten verlagert.