Bargeld im Grundgesetz verankern
Die AfD will die unbeschränkte Nutzung von Bargeld dauerhaft sichern und im Grundgesetz festschreiben. Einen digitalen Euro der EZB lehnt sie ab. Sie begründet das mit dem Schutz vor Überwachung und Enteignung.
Die AfD will das Bargeld behalten. Das Recht auf Bargeld soll im Grundgesetz stehen. Einen digitalen Euro lehnt die AfD ab. Sie sagt: Ohne Bargeld kann der Staat alle Zahlungen überwachen.
Nach Darstellung des Programms wird das Bargeld schrittweise abgeschafft, unterstützt von Bundesregierung, IWF und EZB. Die AfD sieht Bargeld als Wertspeicher ohne Gebühren und als Schutz gegen Negativzinsen. Rein elektronisches Bezahlen würde aus ihrer Sicht Staat und Banken die Kontrolle über alle Geldflüsse geben. Zudem seien elektronische Systeme anfällig für Ausfälle und Manipulation. Eine rechtliche oder faktische Pflicht zum elektronischen Bezahlen lehnt die Partei ab.
Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Die AfD fordert den dauerhaften Erhalt der uneingeschränkten Bargeldnutzung als wichtiges bürgerliches Freiheitsrecht und seine Verankerung im Grundgesetz.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
Der Punkt will Bargeld als Freiheitsrecht absichern und staatliche Kontrolle von Zahlungen verhindern, was Bürgerrechte gegenüber Überwachung betont.
- Europaeher weniger EU
Die Ablehnung des von der EZB geplanten digitalen Euro richtet sich gegen ein konkretes gemeinsames EU-Vorhaben.