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AfD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Damit Sachsen Heimat bleibt – Wahlprogramm der AfD Sachsen für die Landtagswahl Sachsen 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 65 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Tiertransporte zeitlich begrenzen und stärker kontrollieren

Die AfD will Schlachttiertransporte in Deutschland auf höchstens fünf Stunden Fahrt plus zwei Stunden Ladezeit beschränken. Die Tiere sollen immer zum nächsten Schlachthof gebracht werden. Kontrollen und Strafen sollen verschärft werden.

Die AfD will kürzere Fahrten für Schlacht-Tiere. Eine Fahrt soll höchstens fünf Stunden dauern. Dazu kommen zwei Stunden für das Laden. Die Tiere sollen zum nächsten Schlachthof kommen. Es soll mehr Kontrollen geben.

Transporte zur Schlachtung sollen verpflichtend den nächstgelegenen Schlachthof anfahren. Regionale Schlachthöfe, die Tierschutz- und Tierseuchenrecht einhalten, sollen gefördert werden. Auf Sachsens Straßen sollen Tiertransporte häufiger kontrolliert werden, vor allem im Transitverkehr. Die Kosten dafür soll der Freistaat tragen, damit die Landkreise entlastet werden. Für Verstöße gegen Tierschutz- und Tierseuchenvorschriften sieht das Programm härtere Sanktionen vor.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir fordern eine zeitliche Begrenzung der Tiertransporte innerhalb Deutschlands auf maximal fünf Stunden, zuzüglich zwei Stunden Ladezeit.“
Seite 52 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schächten ohne Ausnahmen verbieten

Die AfD will am Verbot des Schächtens, also des Schlachtens ohne Betäubung, festhalten und in Sachsen keine Ausnahmen zulassen, auch keine religiös begründeten. Zugleich sollen regionale Fleischerzeugung und mobile Schlachtung erleichtert werden.

Schächten heißt: Ein Tier wird ohne Betäubung geschlachtet. Die AfD will das in Sachsen nie erlauben. Das soll auch für religiöse Gründe gelten. Die AfD will außerdem Schlachtung in der Region leichter machen.

Das Programm verlangt eine amtliche Statistik von Bund und Ländern über die Zahl geschächteter Tiere, einschließlich bekannter illegaler Fälle. Die Gebühren für die amtliche Schlacht- und Fleischuntersuchung sollen auf das nach EU-Recht niedrigste zulässige Niveau sinken. Mobile und teilmobile Schlachtmethoden, die dem Tierschutz entsprechen, sollen häufiger und einfacher eingesetzt werden können.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„In Sachsen sollen keine Ausnahmegenehmigungen erteilt werden, auch nicht aus religiösen Gründen.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die heute gesetzlich möglichen Ausnahmen für religiöses Schlachten sollen in Sachsen nicht mehr erteilt werden, was religiöse Praktiken von Minderheiten einschränkt.

Tierheime finanziell besser ausstatten

Die AfD will den sächsischen Tierheimen mehr Geld geben. Vorgesehen sind ein Zuschuss zu den Lohnkosten sowie höhere Mittel für Futter und Tierarzt.

Die AfD will Tierheimen in Sachsen mehr Geld geben. Der Staat soll einen Teil der Löhne zahlen. Es soll mehr Geld für Futter und Tierarzt geben.

Tierschutzvereine sollen für Beschäftigte in Tierpflege und Tierversorgung einen Lohnkostenzuschuss von 25 Prozent erhalten. Die Mittel für Futter- und Tierarztkosten der Tierheime sollen steigen. Außerdem will die AfD einheitliche Mindeststandards für die Unterbringung der Tiere durchsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Die AfD bekennt sich zu aktivem Tierschutz und fordert eine bessere finanzielle Ausstattung der sächsischen Tierheime.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Tierheime sollen mehr öffentliche Mittel und einen staatlichen Lohnkostenzuschuss erhalten, was die staatlichen Ausgaben ausweitet.

Naturschutz mit Landnutzern und Förderung betreiben

Die AfD will Naturschutz über eine naturnahe Nutzung der Kulturlandschaft und über ungenutzte Flächen erreichen. Land- und Forstbetriebe sollen für Naturschutzleistungen dauerhaft bezahlt werden, die Förderung soll einfach und am Ergebnis ausgerichtet sein.

Die AfD will die Natur zusammen mit Bauern und Förstern schützen. Betriebe sollen Geld für Naturschutz bekommen. Die Förderung soll einfach sein. Tiere sollen wieder mehr auf Weiden stehen.

Als Schwerpunkte nennt das Programm den Erhalt und die Neuanlage von Lebensräumen in Offenland, Wald und Gewässern, ein flächendeckendes Netz naturnaher Lebensräume und den Artenschutz. Die Weidetierhaltung soll gefördert werden und wieder ein Kern des Naturschutzes auf Grünland sein. Privates Engagement, Kooperationen zwischen Naturschützern und Landnutzern, Beratung und Umweltbildung sollen gestärkt werden. Über Wirksamkeit und Praxistauglichkeit des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000 in Sachsen will die AfD eine Diskussion führen.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Wir sorgen für ein unbürokratisches Förderangebot zugunsten von ergebnisorientierten Naturschutzmaßnahmen in Sachsen.“
Seite 53 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wolfsbestände regulieren und Schutzstatus aufheben

Die AfD hält den Wolf in Sachsen nicht mehr für vom Aussterben bedroht und will seinen strengen Schutz nach EU-Recht beenden. Der Bestand soll durch Abschusspläne reguliert werden, um Weidetiere, Haustiere und Menschen auf dem Land zu schützen.

Die AfD sagt: In Sachsen gibt es genug Wölfe. Der Wolf soll nicht mehr streng geschützt sein. Jäger sollen Wölfe nach einem Plan schießen dürfen. Tierhalter sollen Geld bekommen, wenn ein Wolf ihre Tiere tötet.

Das bisherige Wolfsmanagement soll einem umfassenden Wildtiermanagement weichen. In besonders dünn besiedelten Gegenden will die AfD Wolfskerngebiete ausweisen, den Bestand dort überwachen und Abschusspläne sowie Schonzeiten einführen. Über Größe und Wachstum des Bestands soll es genaue Zahlen geben. Bewohner der Wolfsgebiete, Landwirte, Tierhalter und Flächeneigentümer sollen stärker beteiligt werden. Risse, Folgeschäden und die Neubeschaffung von Weidetieren sollen vollständig und ohne großen Verwaltungsaufwand ersetzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Deshalb fordert die AfD, dass der besondere Schutz des Wolfes durch den Anhang IV der FFH-Richtlinie der EU aufgehoben wird.“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Eine bestehende EU-Schutzvorgabe für den Wolf soll aufgehoben werden, damit das Land den Bestand selbst regulieren kann.

Hochwasserschutz und Wasserhaushalt ausbauen

Die AfD will ein Hochwasserschutzkonzept für große und kleine Gewässer erarbeiten und vor allem Rückhaltebecken und Deiche bauen oder sanieren. Regenwasser soll stärker vor Ort versickern, um Grundwasser zu sichern und Hochwasser vorzubeugen.

Die AfD will Sachsen besser vor Hochwasser schützen. Sie will Deiche reparieren und Rückhalte-Becken bauen. Regenwasser soll öfter im Boden versickern. Gemeinden sollen mehr Geld für ihre Gewässer bekommen.

Genehmigungsverfahren im Hochwasserschutz sollen weniger bürokratisch werden. Für eine angepasste Bewirtschaftung flussnaher Wiesen und Deichflächen sowie für reservierte Polderflächen sind Ausgleichszahlungen vorgesehen. Kommunen sollen mehr Unterstützung beim Unterhalt kleinerer Gewässer erhalten, Ortsfeuerwehren zusätzliche Hochwasser-Weiterbildungen. Die AfD unterstützt das Konzept der Schwammstadt, mehr Versickerung nahe versiegelter Flächen und Kleinkläranlagen. Flüsse sollen zudem nach ihrer Eignung für den Nutzungszweck bewertet werden, und mit Talsperrenbetreibern soll die Trinkwasserversorgung abgesichert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Hierbei setzen wir vor allem auf den Bau und die Sanierung von Hochwasserrückhaltebecken sowie auf umfangreiche Deichsanierungen.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Vorgesehen sind zusätzliche öffentliche Investitionen in Schutzbauten, Ausgleichszahlungen und mehr Landesgeld für Kommunen.

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