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Freie Wähler zum Verkehr

Aus dem Programm „Bürgernahe Politik mit Sachverstand – Landtagswahlprogramm 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 33 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verbrenner-Aus der EU ablehnen

Die Freien Wähler lehnen das auf EU-Ebene beschlossene Aus für neue Verbrennerfahrzeuge ab und wollen den Markt entscheiden lassen. Flächendeckende Tempo-30-Zonen in Städten soll es nicht geben.

Die EU will ab 2035 keine neuen Autos mit Verbrenner-Motor mehr zulassen. Die Freien Wähler sind dagegen. Der Markt soll entscheiden, welche Autos es gibt. Die Partei will auch kein Tempo 30 in ganzen Städten.

Das Programm nennt Mobilität ein Grundbedürfnis und im ländlichen Raum eine Frage der Freiheit. Die EU-Regel, nach der neue Autos mit Verbrennungsmotor künftig nicht mehr zugelassen werden, weist die Partei zurück. Tempo 30 soll in Städten nicht flächendeckend gelten. Für Wasserstoff-, Elektro- und Methanol-Mobilität ist ein Masterplan zum Netzausbau vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Wir lehnen das von der EU beschlossene Verbrennerverbot ab. Auch in der Automobilbranche sollen marktwirtschaftliche Prinzipien gelten.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Statt einer gesetzlichen Vorgabe für Antriebe soll der Markt entscheiden, was weniger Regulierung für die Autobranche bedeutet.

  • Europaeher weniger EU

    Eine beschlossene EU-Vorgabe wird abgelehnt, was auf weniger verbindliche Regeln aus Brüssel hinausläuft.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die Ablehnung des beschlossenen Verbrenner-Aus zielt darauf, eine geltende zentrale Klimavorgabe rückgängig zu machen.

Bahn, Nahverkehr und Straßen ausbauen

Die Freien Wähler wollen Bahnstrecken elektrifizieren und reaktivieren, Regionen per S-Bahn an größere Städte anbinden und den Nahverkehr auf dem Land fördern. Die Kommunen sollen genug Geld für Straßen, Rad- und Gehwege sowie Brücken erhalten.

Die Freien Wähler wollen mehr und bessere Bahn-Verbindungen. Alte Bahn-Strecken sollen wieder fahren. Auf dem Land sollen mehr Busse fahren, auch Ruf-Busse. Gemeinden sollen genug Geld für Straßen und Brücken bekommen. Es soll mehr Kreis-Verkehre geben.

Elektrifiziert werden sollen etwa die Strecken Leipzig–Chemnitz sowie Dresden–Görlitz beziehungsweise Zittau. Der Dresden-Wroclaw-Express soll wieder fahren. S-Bahn-Verbindungen nach dem Vorbild des Chemnitzer Modells sollen Städte wie Bautzen, Plauen und Hoyerswerda anbinden. Stillgelegte Strecken sollen je nach Bedarf wieder in Betrieb gehen. Im Nahverkehr nennt das Programm Bürgerbusse, mehr Rufbusse, Abholdienste und eine bessere Abstimmung zwischen Bus und Bahn. Mehr Kreisverkehre sollen den Verkehr flüssiger und sicherer machen.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Etablierung von S-Bahn-Anbindungen der Regionen an die Oberzentren, wie z.B. Bautzen, Plauen, Hoyerswerda, nach dem „Chemnitzer Modell““
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Mittel für Schiene, Nahverkehr und kommunale Straßen bedeuten einen Ausbau staatlicher Investitionen.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich