Fachkräfte vorrangig im Inland gewinnen
Die AfD will den Fachkräftebedarf zuerst mit einheimischen Potenzialen decken und nicht allein über Zuwanderung. Dazu sollen Steuern und Abgaben sinken, Arbeitslose qualifiziert und das Handwerk stärker beworben werden. Stellen im öffentlichen Dienst sollen abgebaut werden, ausgenommen Polizei und Lehrkräfte.
Sachsen braucht Fachkräfte. Die AfD will sie zuerst im eigenen Land finden. Arbeit soll sich mehr lohnen, weil Steuern sinken. Arbeitslose sollen einen Beruf lernen. Beim Staat soll es weniger Stellen geben. Das gilt nicht für Polizisten und Lehrer.
Nach Darstellung des Programms hat nur ein kleiner Teil der Zugewanderten eine Ausbildung, die deutschen Standards entspricht. Niedrigere Steuern und Abgaben sollen Arbeit attraktiver machen, den Abstand zum Bürgergeld vergrößern und Abwanderung bremsen. Die Partei will den aus ihrer Sicht übertriebenen Trend zum Studium stoppen und für das Handwerk werben. Schulabbrecher sollen über einen beruflichen Weg einen Abschluss nachholen, Arbeitslose gezielt geschult und umgeschult werden, auch nach den tatsächlichen Anforderungen des Arbeitsmarkts. Unternehmen sollen mit Steuererleichterungen oder Förderung dazu bewegt werden, Eltern nach Familienpausen flexibel wieder einzugliedern; ältere Beschäftigte sollen mehr Anerkennung erfahren.
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„Der politischen Vorstellung, den Bedarf an Fachkräften allein durch Zuwanderung abdecken zu können, stellen wir uns entschieden entgegen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Niedrigere Steuern und Abgaben sowie Stellenabbau im öffentlichen Dienst verschieben den Stand in Richtung weniger Staat.
- Migrationeher restriktiv
Der Fachkräftebedarf soll vorrangig im Inland gedeckt werden, Zuwanderung als Hauptlösung wird abgelehnt.