Zum Inhalt springen
parteiprogramm

AfD zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Damit Sachsen Heimat bleibt – Wahlprogramm der AfD Sachsen für die Landtagswahl Sachsen 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 65 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Denkmäler, Brauchtum und deutsche Sprache schützen

Die AfD will mehr Geld für den Erhalt von Denkmälern, besonders für private Eigentümer, und Heimatpflege sowie Brauchtum fördern. Sie wendet sich gegen eine aus ihrer Sicht ideologische Ausrichtung des Kulturbetriebs. Der Schutz der deutschen Sprache soll in die Landesverfassung.

Die AfD will mehr Geld für alte Gebäude und Denkmäler geben. Sie will Bräuche und Heimat-Kultur fördern. Museen sollen Kunstwerke nicht umbenennen. Die deutsche Sprache soll in der Verfassung von Sachsen stehen.

Umbenennungen historischer Kunstwerke in staatlichen Museen sollen zurückgenommen werden. Kunstwerke wie die Benin-Bronzen sollen nur in begründeten Ausnahmen an andere Staaten gehen, und nur bei garantierter Sicherheit der Objekte. Museen sollen technisch besser gesichert, Angriffe auf Denkmäler und Kirchen streng verfolgt werden. Musikschulen sollen besser ausgestattet und begabte Kinder unabhängig vom Einkommen der Eltern gefördert werden. Die AfD bekennt sich zum christlichen Erbe und lehnt Steuergeld für politisch einseitige Kulturprojekte ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„setzen wir uns dafür ein, dass die Fördermittel an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche Förderung für Denkmäler, Musikschulen und Heimatpflege soll steigen.

  • Gesellschafteher konservativ

    Tradition, Brauchtum und Sprache sollen stärker bewahrt und Umbenennungen von Kunstwerken zurückgenommen werden.

Rundfunkstaatsverträge kündigen, Rundfunkbeitrag abschaffen

Die AfD will die Staatsverträge zu Medien und Rundfunkfinanzierung kündigen und den MDR grundlegend umbauen. Niemand soll mehr für ein Rundfunkangebot zahlen müssen, das er nicht nutzt. Die Partei hält den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für zu wenig staatsfern und ausgewogen.

Die AfD will die Verträge über den öffentlichen Rundfunk kündigen. Niemand soll mehr den Rundfunk-Beitrag zahlen müssen. Den Sender MDR will sie stark verändern. Parteien sollen ihre Anteile an Medien offenlegen.

Nach Ansicht der AfD gibt es im Internetzeitalter keinen Grund, öffentlich-rechtliche Sender gegenüber anderen Anbietern zu bevorzugen. Wer beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeitet oder dort unter Vertrag steht, soll keine Aufträge der Regierung mehr bekommen. Das Internet soll bis auf strafbare Inhalte frei von Zensur bleiben. Das sächsische Pressegesetz soll Parteien verpflichten, Beteiligungen an Medienunternehmen offenzulegen; das Programm verweist dabei auf Zeitungsbeteiligungen der SPD.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Wir werden sowohl den Medienstaatsvertrag als auch den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag kündigen und den MDR grundlegend reformieren.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Die Pflichtabgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk soll entfallen und dessen Sonderstellung gegenüber privaten Anbietern enden.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich