Landesprogramm für Gemeinwesenarbeit gesetzlich verankern
Die SPD will ein Landesprogramm für Gemeinwesenarbeit mit 10 Millionen Euro schaffen und per Gesetz absichern. Damit sollen Kommunen Angebote wie Nachbarschaftshilfe, flexible Kinderbetreuung und Freizeitangebote fördern und selbst entscheiden, was Familien vor Ort hilft.
Die SPD will ein neues Programm für Städte und Dörfer. Es soll 10 Millionen Euro umfassen. Damit können Orte zum Beispiel Nachbarschafts-Hilfe und Freizeit-Angebote bezahlen. Jeder Ort entscheidet selbst, was Familien dort brauchen.
Das Programm soll die kommunale Sozial- und Raumplanung dauerhaft sichern und gemeinsam mit sozialen Trägern und Einwohnerinnen und Einwohnern gestalten. Die Beteiligung der Menschen in ihren Quartieren an diesen Planungen soll einfacher werden. Zusätzlich will die SPD das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ um eine Initiative für Quartiere und ländliche Räume mit hohen sozialen Belastungen und Armutsrisiken erweitern. Die Kommunen sollen insgesamt verlässlich finanziert werden, und der Landesfamilienrat soll weiterentwickelt werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Wir werden ein Programm zur Stärkung der Gemeinwesensarbeit einführen und gesetzlich verankern, mit dem wir die kommunale Sozial- und Raumplanung verstetigen und weiterqualifizieren“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein neues, gesetzlich abgesichertes Förderprogramm erweitert die öffentlich finanzierte soziale Infrastruktur.