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AfD zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Alles für Thüringen! Wahlprogramm der AfD Thüringen zur Landtagswahl 2024“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 148 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Fachkräfte im Inland statt durch Einwanderung gewinnen

Die AfD will den Mangel an Fach- und Arbeitskräften vor allem mit Menschen decken, die bereits im Land leben. Zuwanderung soll nur bei konkretem Bedarf und nur für Hochqualifizierte mit Deutschkenntnissen in Frage kommen. Die Meisterausbildung soll kostenfrei werden.

Die AfD will fehlende Arbeitskräfte zuerst im Inland finden. Aus dem Ausland sollen nur wenige gut ausgebildete Menschen kommen. Sie sollen Deutsch können. Die Ausbildung zum Meister soll nichts mehr kosten. Junge Fachkräfte sollen in Thüringen bleiben.

Aus Sicht des Programms ist der Versuch gescheitert, Arbeitskräfte über ungesteuerte Einwanderung zu gewinnen; es spricht von Zuwanderung in die Sozialsysteme. Zuwanderer sollen hochqualifiziert und integrationswillig sein. Berufliche und akademische Bildung sollen gleichbehandelt werden, indem Meisterausbildung und Höhere Berufsbildung nichts mehr kosten. Gegen die Abwanderung junger Fachkräfte setzt die AfD auf geringere Steuern. Weniger Bürokratie, Digitalisierung und ein Ende der Masseneinwanderung sollen laut Programm Personal für andere Bereiche freimachen.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir wollen zuerst die inländischen Personalressourcen mobilisieren.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Arbeitsmigration soll auf Einzelfälle mit hohen Anforderungen an Qualifikation und Sprache begrenzt werden.

Bürgergeld durch aktivierende Grundsicherung ersetzen

Die AfD lehnt das Bürgergeld ab, weil es aus ihrer Sicht Nichtbeschäftigung fördert. An seine Stelle soll eine Grundsicherung treten, die Erwerbsarbeit klar besserstellt. Wer arbeitet, soll spürbar mehr haben als jemand, der nicht arbeitet.

Die AfD ist gegen das Bürgergeld. Sie will eine andere Grundsicherung. Grundsicherung ist Geld vom Staat zum Leben. Wer arbeitet, soll deutlich mehr Geld haben. Arbeit soll sich immer lohnen.

Die Arbeitsmarktpolitik soll laut Programm vorhandene Potenziale aktivieren und Leistung belohnen. Das Bürgergeld der Ampelregierung nennt die AfD als Beispiel für eine Politik, die Leistungsträger belaste. Die geforderte Grundsicherung soll das Lohnabstandsgebot einhalten, also einen ausreichenden Abstand zwischen Lohn und Sozialleistung.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Stattdessen fordern wir eine „aktivierende Grundsicherung“, die Arbeit gegenüber Nichtarbeit deutlich bevorzugt und das Lohnabstandsgebot wahrt.“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Grundsicherung soll stärker auf Arbeitsanreize und Eigenverantwortung ausgerichtet werden als das heutige Bürgergeld.

Was sagen die anderen Parteien zu Arbeit und Sozialem?

Alle Programme in Thüringen im Vergleich