Erinnerungskultur stärken und DDR weiter aufarbeiten
Die CDU will die Erinnerungskultur in Sachsen stärken und die DDR, die sie als Unrechtsstaat bezeichnet, weiter aufarbeiten, unter anderem mit einem eigenen Lehrstuhl. Dazu kommen ein dauerhafter „Zukunftsdialog Heimat.Sachsen“ und ein Austauschprogramm zwischen ost- und westdeutschen Kommunen.
Die CDU will, dass Sachsen sich an seine Geschichte erinnert. Die Zeit der DDR soll weiter erforscht werden. Dafür soll es eine eigene Professur geben. Städte in Ost und West sollen sich mehr austauschen.
Das Sächsische Staatsarchiv soll zur Archivberatungsstelle und zum außerschulischen Lernort werden, um eine auf Fakten gestützte Erinnerungskultur zu fördern. Innerdeutsche Städte- und Kommunalpartnerschaften sollen neu belebt werden, weil die CDU mehr Verständigung zwischen Ost und West für nötig hält. Auszubildende bei Polizei und Verwaltung sollen mithilfe einer Forschungseinrichtung lernen, gesellschaftspolitische Konflikte besser zu verstehen. Die Bergbau-Tradition wird weiter unterstützt, unter anderem durch Förderung des Landesverbands der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine.
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„Wir arbeiten den Unrechtsstaat DDR weiter auf und setzen uns für die Schaffung eines entsprechenden Lehrstuhls zur weiteren Erforschung ein.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Heimat, Brauchtum und gemeinsame Geschichte sollen stärker gepflegt und gefördert werden, was auf die Bewahrung gewachsener Kultur zielt.