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parteiprogramm

SPD zum Wohnen

Aus dem Programm „Mit Herz, Haltung und Zuversicht. Für unsere Heimat Sachsen-Anhalt“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 61 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sozialen Wohnungsbau und kommunale Vermieter stärken

Die SPD will den sozialen Wohnungsbau ausbauen, vor allem für Ältere, Menschen mit Behinderung, Familien, Studierende und Auszubildende. Kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen sollen als Teil der Daseinsvorsorge erhalten bleiben. Auch Wärme und Strom sollen bezahlbar bleiben.

Die SPD will mehr günstige Wohnungen fördern. Das gilt besonders für alte Menschen, Familien, Studierende und Auszubildende. Wohnungs-Firmen von Städten sollen nicht verkauft werden müssen. Heizen und Strom sollen bezahlbar bleiben.

Wohnheimplätze haben bei Investitionen Vorrang, das Aufzugsprogramm läuft weiter, und Bundesgeld für Städtebau und Sozialwohnungen soll möglichst vom Land mitfinanziert werden. Leerstand auf dem Land soll durch Abrissprogramme sinken; erzwungene Verkäufe kommunaler Wohnungsunternehmen zur Haushaltssanierung schließt die SPD aus. Diese Unternehmen sollen auch über Gemeindegrenzen hinweg arbeiten dürfen. Eine landesweite Datenbank soll barrierefreie Wohnungen besser vermitteln. Kommunen sollen für die Wärmeplanung Geld und fachliche Hilfe bekommen, und die gesenkte Stromsteuer soll auch für Privathaushalte gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Der soziale Wohnungsbau wird gestärkt, insbesondere für altersgerechte und barrierefreie Wohnungen, Wohnraum für Familien in Oberzentren sowie junges Wohnen für Studierende und Auszubildende.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentlich geförderter Wohnungsbau und der Schutz kommunaler Wohnungsunternehmen vor Verkauf stärken die öffentliche Hand am Wohnungsmarkt.

Planung und Genehmigung beim Bauen beschleunigen

Die SPD will Planungs- und Genehmigungsverfahren verkürzen und das Bauen von aus ihrer Sicht übermäßiger Bürokratie befreien. Daneben sollen Städte und Dörfer durch Städtebauförderung und Nahversorgung belebt werden.

Die SPD will, dass Bauen schneller geht. Ämter sollen Anträge schneller prüfen. Es soll weniger Papierkram geben. Auch Dörfer und Städte sollen Hilfe bekommen. Dort soll es weiter Läden und Treffpunkte geben.

Für Musterbauten soll eine Genehmigungsfiktion gelten, das heißt: Ein Antrag gilt nach einer Frist als genehmigt. Digitale Plausibilitätsprüfungen sollen formale Hürden ersetzen, serielles Bauen soll Kosten senken. Das Land will Bundesgeld der Städtebauförderung mitfinanzieren und Quartiers- sowie Dorfmanagement stärken. Multifunktionshäuser und automatisierte oder genossenschaftliche Läden sollen die Versorgung sichern. Auf Flächendenkmälern soll Photovoltaik erlaubt werden, und Familien, die in ihrer Heimat bleiben wollen, sollen zinslose Kredite erhalten können.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Planfeststellungen werden reduziert, Vergaberecht vereinfacht, Musterbauten mit Genehmigungsfiktion ermöglicht.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Planfeststellungen, einfacheres Vergaberecht und Genehmigungsfiktionen bauen Regulierung beim Bauen schrittweise ab.

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