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SPD: Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

Mit Herz, Haltung und Zuversicht. Für unsere Heimat Sachsen-Anhalt

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 61 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Die SPD stellt in ihrem Programm für Sachsen-Anhalt Arbeit, Bildung, Gesundheit und den sozialen Zusammenhalt in den Mittelpunkt. Sie will die Industrie, vor allem die Chemie, beim klimafreundlichen Umbau unterstützen, Energiepreise durch gedeckelte Netzentgelte und eine niedrigere Stromsteuer begrenzen und Tarifbindung sowie Ausbildung stärken. Krankenhäuser, Kitas und Schulen auf dem Land sollen erhalten bleiben; langfristig strebt die Partei beitragsfreie Kitas, ein Deutschlandticket für alle Schülerinnen und Schüler und nur noch zwei weiterführende Schulformen an. Zur Stärkung der Demokratie sieht das Programm unter anderem Bürgerräte, ein Wahlalter von 16 Jahren, ein Paritätsgesetz und die Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens vor. Finanzieren will die SPD ihre Vorhaben auch über eine höhere Besteuerung großer Vermögen, Erbschaften und Kapitalerträge im Bund, und die Kommunen sollen einen größeren Anteil der öffentlichen Einnahmen bekommen.

Die SPD will gute Arbeit und faire Löhne in Sachsen-Anhalt. Die Industrie soll klimafreundlich werden, und Strom soll bezahlbar bleiben. Krankenhäuser, Kitas und Schulen sollen auch auf dem Land bleiben. Alle Schüler sollen ein Deutschland-Ticket für Bus und Bahn bekommen. Die SPD will die Demokratie schützen und Menschen mehr mitbestimmen lassen. Sehr reiche Menschen sollen mehr Steuern zahlen.

Einordnung des ganzen Programms

konservativ
konservativ, mehr Staatkonservativ, mehr Marktprogressiv, mehr Staatprogressiv, mehr MarktSPD
progressiv
mehr Staatmehr Markt

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 63 Punkten

    Punkte je Stufe: 5 deutlich mehr Staat, 51 eher mehr Staat, 5 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (+0,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,1), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich progressiv, 13 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,8), aus 13 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 11 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 5 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wirtschaft

5 Punkte

Bürokratie für Mittelstand und Handwerk abbauen

Die SPD will Handwerk, Gewerbe und Mittelstand von Bürokratie entlasten. Neue Gesetze sollen auf zusätzliche Berichtspflichten geprüft, Dokumentationspflichten vereinfacht oder gestrichen werden.

Die SPD will weniger Papierkram für Betriebe. Neue Gesetze sollen geprüft werden. Sie sollen den Betrieben keine unnötigen Berichte abverlangen. Auch Anträge auf Fördergeld sollen einfacher werden.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Klimafreundlichen Umbau der Industrie fördern

Die SPD will eine aktive Industriepolitik, die erneuerbare Energien, klimafreundliche Produktion, Kreislaufwirtschaft und neue Technologien gezielt unterstützt. Bestehende Branchen sollen bei der Modernisierung begleitet, neue mit einem Klimagründungsgeld angezogen werden.

Die SPD will die Industrie im Land stärken. Die Betriebe sollen klimafreundlicher arbeiten. Das Land soll ihnen dabei helfen. Ein neues Fördergeld soll neue Firmen ins Land holen. Es heißt Klima-Gründungsgeld.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Chemieindustrie beim Umbau zur Klimaneutralität unterstützen

Die SPD will die Chemieindustrie im mitteldeutschen Chemiedreieck beim Umstieg auf klimaneutrale Produktion mit höchster Priorität unterstützen. Eine Task Force soll alle sechs Monate die landespolitischen Rahmenbedingungen überprüfen und anpassen.

Die Chemie-Industrie ist für Sachsen-Anhalt sehr wichtig. Sie soll in Zukunft klimaneutral produzieren. Die SPD will ihr dabei helfen. Eine Arbeitsgruppe aus Politik, Verwaltung und Industrie soll sich zweimal im Jahr treffen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaausgewogen

Gründungen erleichtern, Forschung und Wirtschaft verzahnen

Die SPD will Unternehmensgründungen durch einfachere Förderung erleichtern, unter anderem mit einem Gründungsbonus für Start-ups. Forschung und Wirtschaft sollen enger zusammenarbeiten, damit Neuerungen schneller in der Praxis ankommen.

Die SPD will, dass Menschen leichter eine Firma gründen können. Fördergeld soll einfacher zu bekommen sein. Junge Firmen sollen einen Bonus erhalten. Hochschulen und Firmen sollen enger zusammenarbeiten.

  • Wirtschaftausgewogen

Tourismus nachhaltig ausrichten

Die SPD will die Tourismusstrategie des Landes auf nachhaltigen und sanften Tourismus ausrichten. Infrastruktur, Radwege und Bahnverbindungen sollen gesichert und ausgebaut werden.

Die SPD will mehr Urlauber ins Land holen. Der Tourismus soll die Natur schonen. Radwege und Bahn-Verbindungen sollen besser werden. Angebote sollen auch für Menschen mit Behinderung gut nutzbar sein.

Arbeit und Soziales

9 Punkte

Strukturwandel mit Investitionen sozial absichern

Die SPD will den Strukturwandel so gestalten, dass niemand zurückbleibt. Vor allem in früheren Bergbauregionen soll in neue Jobs, Umschulungen und regionale Wirtschaftszentren investiert werden.

Die Wirtschaft im Land verändert sich stark. Die SPD will, dass dabei niemand seine Zukunft verliert. Das Land soll Geld für neue Arbeitsplätze und Umschulungen geben. Das gilt besonders für frühere Bergbau-Gebiete.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Tarifbindung und Mitbestimmung stärken

Die SPD will Tariflöhne in allen Branchen und hält am Tariftreue- und Vergabegesetz fest. Firmen, die Mitbestimmung systematisch behindern, sollen keine staatliche Förderung mehr bekommen.

Die SPD will, dass mehr Menschen nach Tarif bezahlt werden. Ein Tarif ist ein fester Lohn-Vertrag zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern. Beschäftigte sollen im Betrieb mitbestimmen können. Firmen, die das verhindern, sollen kein Fördergeld vom Staat bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Ausbildungsfonds einführen, Azubis und Praktikanten entlasten

Die SPD strebt einen Ausbildungsfonds an, in den alle Unternehmen einzahlen, damit ausbildende kleine und mittlere Betriebe nicht benachteiligt werden. Außerdem sollen Deutschlandticket und Führerschein für junge Menschen günstiger und Pflichtpraktika vergütet werden.

Die SPD will einen Fonds für Ausbildung. Alle Firmen sollen Geld einzahlen. So sollen Betriebe, die ausbilden, keinen Nachteil haben. Der Führerschein und das Deutschland-Ticket sollen für junge Leute billiger werden. Pflicht-Praktika sollen bezahlt werden.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Weiterbildung und Qualifizierung dauerhaft fördern

Die SPD will die Förderung von Weiterbildung fortsetzen und Beratungsstrukturen wie die Weiterbildungsagenturen dauerhaft sichern. Zudem sollen Menschen, die bisher schwer in Arbeit finden, mit gezielten Qualifizierungsangeboten erreicht werden.

Die Arbeitswelt verändert sich. Darum will die SPD Weiterbildung weiter fördern. Beratungs-Stellen dafür sollen dauerhaft bleiben. Auch Menschen ohne Ausbildung oder mit Behinderung sollen passende Angebote bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Wechsel aus Werkstätten in reguläre Arbeit erleichtern

Die SPD will Menschen mit Behinderungen den Wechsel aus Werkstätten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern. Aus Sicht des Programms arbeiten zu viele Menschen in Werkstätten, obwohl Betriebe sie brauchen könnten.

Viele Menschen mit Behinderung arbeiten in Werkstätten. Die SPD will, dass mehr von ihnen in normalen Betrieben arbeiten können. Der Wechsel soll leichter werden. Auch der öffentliche Dienst soll mehr Menschen mit Behinderung einstellen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Armut bekämpfen und soziale Beratung stärken

Die SPD nennt den Kampf gegen Armut, vor allem bei Kindern und Älteren, als zentrale Aufgabe. Hilfe soll schnell und ohne Stigmatisierung erreichbar sein, Beratungsstellen sollen im ganzen Land gestärkt werden.

Die SPD will Armut bekämpfen. Besonders Kinder und alte Menschen sollen Hilfe bekommen. Beratungs-Stellen sollen gestärkt werden, zum Beispiel bei Schulden oder Sucht. In Schulen und Ämtern soll es kostenlose Binden und Tampons geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Kindergrundsicherung und kostenloses Mittagessen einführen

Die SPD will Kinderarmut mit einer Kindergrundsicherung bekämpfen und dafür eine Bundesratsinitiative starten. Zudem setzt sie sich für ein kostenfreies warmes Mittagessen für alle Kinder und Jugendlichen in Kita und Schule ein. Laut Programm wächst derzeit jedes siebte Kind in Armut auf.

Die SPD will Kinder-Armut bekämpfen. Sie will eine Kinder-Grundsicherung. Das ist eine Leistung, die mehrere Hilfen für Kinder zusammenfasst. Alle Kinder sollen in Kita und Schule ein warmes Mittagessen bekommen. Das Essen soll nichts kosten.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Freiwilligendienste besser finanzieren

Die SPD will die Freiwilligendienste verlässlicher finanzieren und das Taschengeld sowie den Zuschuss zur Verpflegung so anheben, dass sie vor Armut schützen. Im Bund will sie sich für einen Rechtsanspruch auf einen Platz einsetzen.

Manche Menschen arbeiten ein Jahr freiwillig für die Gemeinschaft. Die SPD will ihnen mehr Taschengeld geben. Jeder soll ein Recht auf einen Platz bekommen. Dafür will die SPD im Bund werben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Öffentlichen Dienst als Arbeitgeber attraktiver machen

Die SPD will Tarifabschlüsse ohne Verzögerung auf Beamte übertragen, eine pauschale Beihilfe einführen und die Rechte der Personalvertretungen ausbauen. Das soll nach dem Programm die Attraktivität und Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes sichern.

Beamte sollen Lohn-Erhöhungen sofort mitbekommen. Sie sollen frei zwischen gesetzlicher und privater Kranken-Kasse wählen können. Die Vertretungen der Beschäftigten sollen mehr Rechte bekommen. Die SPD will so gute Leute für den Staat gewinnen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Finanzen und Steuern

9 Punkte

Hohe Kapitalerträge und Erbschaften stärker heranziehen

Die SPD will, dass soziale Sicherheit nicht einseitig über Arbeit finanziert wird. Das Land soll sich im Bund dafür einsetzen, sehr hohe Kapitalerträge und große Vermögensübertragungen stärker zu beteiligen.

Heute zahlen vor allem Arbeitende für die soziale Sicherheit. Die SPD findet das einseitig. Wer sehr viel Geld mit Kapital verdient, soll mehr beitragen. Das gilt auch für große Erbschaften und Schenkungen. Das Land soll sich dafür beim Bund einsetzen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Geringe Einkommen bei Steuern und Abgaben entlasten

Die SPD will sich im Bund dafür einsetzen, Haushalte mit geringen Einkommen bei Steuern und Abgaben zu entlasten. Dazu sollen die Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel und die Stromsteuer sinken. Das Programm begründet das mit gestiegener Ungleichheit und damit, dass sich Vollzeitarbeit wegen hoher Abgaben zu wenig lohne.

Menschen mit wenig Geld sollen weniger Steuern und Abgaben zahlen. Wichtige Lebensmittel und Strom sollen billiger werden. Mini-Jobs soll es so nicht mehr geben. Familien mit wenig Geld sollen Hilfe beim Haus-Kauf bekommen.

  • Wirtschaftausgewogen

Große Vermögen und Kapitalerträge stärker besteuern

Zur Gegenfinanzierung der Entlastungen will die SPD im Bund steuerliche Vorteile für Vermögenseinkünfte und Finanzerträge streichen. Vermögen oberhalb von 100 Millionen Euro sollen mit zwei Prozent besteuert werden. Hinzu kommt eine Steuer auf Finanzgeschäfte.

Sehr reiche Menschen sollen mehr Steuern zahlen. Wer mehr als 100 Millionen Euro besitzt, soll 2 Prozent Steuer darauf zahlen. Gewinne aus Aktien, Mieten und Zinsen sollen wie Lohn besteuert werden. Mit dem Geld will die SPD andere Menschen entlasten.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Vermögensteuer einführen, hohe Erbschaften stärker besteuern

Die SPD will sich im Bundesrat für eine neue Vermögensteuer, eine veränderte Erbschaftsteuer und das Abschöpfen von Übergewinnen in Krisen einsetzen. Das Programm begründet dies damit, dass Sozialstaat und ökologischer Umbau finanziert werden müssen und Leistungsfähigere mehr beitragen sollen.

Die SPD will eine Steuer auf große Vermögen. Auch große Erbschaften sollen mehr Steuern kosten. Die SPD will das im Bundesrat fordern. Mit dem Geld will sie den Sozialstaat und den Klimaschutz bezahlen.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Dünn besiedelte Länder im Finanzausgleich stärker gewichten

Die SPD will auf Bundesebene erreichen, dass dünn besiedelte Bundesländer im Finanzkraftausgleich stärker berücksichtigt werden. Hintergrund ist die Erwartung, dass Sachsen-Anhalt in zehn Jahren weniger als zwei Millionen Einwohner haben könnte.

Die Bundesländer teilen Geld untereinander auf. Die SPD will mehr Geld für Länder mit wenigen Einwohnern. Sachsen-Anhalt verliert Einwohner. Das Leben soll trotzdem überall ähnlich gut sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Haushalt solide führen und Sondervermögen gezielt investieren

Die SPD will den Landeshaushalt langfristig tragfähig halten, Schulden abbauen und zugleich Investitionen ermöglichen. Die Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes sollen vor allem in Bildung, Gesundheit, Energie und digitale Netze fließen.

Die SPD will mit dem Geld des Landes sorgfältig umgehen. Das Land soll Schulden abbauen. Es soll aber weiter investieren können. Geld vom Bund soll in Schulen, Gesundheit, Energie und Internet fließen. Das Land soll weiter für Pensionen sparen.

  • Wirtschaftausgewogen

Daueraufgaben verlässlich statt über Projekte finanzieren

Die SPD will dauerhafte Aufgaben in Sozialem, Kultur, Bildung und Jugendhilfe nicht mehr über kurzfristige Projektförderung bezahlen. Aus Sicht des Programms erzeugt die bisherige Praxis Unsicherheit und erschwert die Planung.

Viele soziale Angebote bekommen Geld nur für kurze Projekte. Die SPD will das ändern. Dauerhafte Aufgaben sollen dauerhaft Geld bekommen. Dann können die Träger besser planen. Anträge auf Förderung sollen einfacher und digital werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Kommunalen Finanzausgleich am tatsächlichen Bedarf ausrichten

Die SPD will den kommunalen Finanzausgleich so gestalten, dass er die wirklichen Aufgaben der Gemeinden abdeckt. Neue Aufgaben sollen Kommunen nur erhalten, wenn deren Finanzierung vollständig gesichert ist.

Das Land gibt Städten und Gemeinden Geld. Die SPD will, dass dieses Geld zu den Aufgaben passt. Neue Aufgaben soll es nur mit genug Geld geben. Gemeinden mit hohen Sozial-Kosten sollen zusätzliche Hilfe bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Kommunale Einnahmen und Investitionen dauerhaft sichern

Die SPD will die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern so neu ordnen, dass Kommunen einen größeren Teil der öffentlichen Einnahmen erhalten. Ein Schwankungsfonds und ein dauerhaftes Investitionsprogramm sollen Kommunen zusätzlich absichern.

Städte und Gemeinden bekommen nach Ansicht der SPD zu wenig Geld. Sie sollen mehr von den Steuern erhalten. Ein Fonds soll helfen, wenn Einnahmen plötzlich sinken. Ein festes Programm soll Geld für Schulen, Kitas und Straßen geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Wohnen

2 Punkte

Sozialen Wohnungsbau und kommunale Vermieter stärken

Die SPD will den sozialen Wohnungsbau ausbauen, vor allem für Ältere, Menschen mit Behinderung, Familien, Studierende und Auszubildende. Kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen sollen als Teil der Daseinsvorsorge erhalten bleiben. Auch Wärme und Strom sollen bezahlbar bleiben.

Die SPD will mehr günstige Wohnungen fördern. Das gilt besonders für alte Menschen, Familien, Studierende und Auszubildende. Wohnungs-Firmen von Städten sollen nicht verkauft werden müssen. Heizen und Strom sollen bezahlbar bleiben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Planung und Genehmigung beim Bauen beschleunigen

Die SPD will Planungs- und Genehmigungsverfahren verkürzen und das Bauen von aus ihrer Sicht übermäßiger Bürokratie befreien. Daneben sollen Städte und Dörfer durch Städtebauförderung und Nahversorgung belebt werden.

Die SPD will, dass Bauen schneller geht. Ämter sollen Anträge schneller prüfen. Es soll weniger Papierkram geben. Auch Dörfer und Städte sollen Hilfe bekommen. Dort soll es weiter Läden und Treffpunkte geben.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Familie

3 Punkte

Jugendarbeit und Jugendclubs stärken

Die SPD will die Jugendarbeit im Land ausbauen. Die Kreis-Kinder- und Jugendringe sollen mehr Geld und Personal erhalten, und Jugendliche sollen eigene Budgets für ihre Projekte bekommen. Jugendclubs und selbstorganisierte Räume sollen weiter gefördert werden.

Die SPD will mehr für junge Menschen tun. Jugend-Verbände sollen mehr Geld und mehr Personal bekommen. Jugendliche sollen eigenes Geld für ihre Projekte haben. Jugend-Clubs sollen repariert und gestärkt werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Familienberatungszentren schaffen, Regenbogenfamilien gleichstellen

Die SPD will Beratungsangebote für Familien zusammenführen und zu Familienberatungszentren ausbauen. Familienpolitik soll die Vielfalt der Familienformen berücksichtigen. Das Land soll zudem im Bundesrat eine Initiative gegen die Diskriminierung von Regenbogenfamilien und queeren Menschen unterstützen.

Familien sollen Hilfe an einem Ort bekommen. Dafür will die SPD Familien-Beratungs-Zentren schaffen. Die SPD sagt: Es gibt viele Arten von Familien. Regenbogen-Familien sollen nicht benachteiligt werden.

  • Gesellschafteher progressiv

Frühe Hilfen und Prävention ausbauen

Die SPD will die Frühen Hilfen, die Familiensozialarbeit und die Familienbildung stärken. Frühe Unterstützung soll Familien entlasten, Gefahren für das Kindeswohl vorbeugen und spätere Kosten der Jugendhilfe begrenzen. Außerdem sollen Häuser des Jugendrechts entstehen können.

Familien sollen früh Hilfe bekommen. Das soll Kinder schützen. Die SPD will Familien-Sozialarbeit ausbauen. Bei Straftaten von Jugendlichen sollen Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe an einem Ort zusammenarbeiten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Bildung

11 Punkte

Jedem Jugendlichen ein Ausbildungsangebot machen

Die SPD will, dass alle jungen Menschen ein passendes Ausbildungsangebot erhalten, auch ohne Schulabschluss. Die Berufsorientierung über das Landesprogramm BRAFO soll auf alle weiterführenden Schulen ausgedehnt werden.

Die SPD will, dass jeder junge Mensch ein Angebot für eine Ausbildung bekommt. Das soll auch für Jugendliche ohne Schulabschluss gelten. Schüler sollen früh Berufe kennenlernen. Das soll an allen weiterführenden Schulen so sein, auch an Gymnasien.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Übergang von der Kita zur Grundschule verzahnen

Die SPD will, dass Kitas und Grundschulen den Wechsel der Kinder gemeinsam gestalten. Frühe Förderung gilt dem Programm als Grundlage für Sprache, soziale Entwicklung und späteren Lernerfolg.

Bildung beginnt schon in der Kita. Die SPD will, dass Kitas und Grundschulen fest zusammenarbeiten. Kinder sollen früher untersucht werden, bevor sie in die Schule kommen. Sie sollen mehr Hilfe bei der Sprache bekommen.

Unterrichtsversorgung mit eigenem Programm absichern

Die SPD will mit einem umfassenden Programm dafür sorgen, dass Unterricht verlässlich stattfindet. In der Grundschule sollen Lesen, Schreiben und Rechnen mehr Zeit bekommen. Ein dauerhaftes Bildungsmonitoring soll zeigen, wo Schulen Unterstützung brauchen.

Die SPD will, dass weniger Unterricht ausfällt. Dafür plant sie ein großes Programm. In der Grundschule soll es mehr Zeit für Lesen und Rechnen geben. Das Land soll regelmäßig prüfen, wie gut die Kinder lernen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Zwei weiterführende Schulformen anstreben

Die SPD will mittelfristig nur noch zwei weiterführende Schulformen: das Gymnasium und die Gemeinschaftsschule. Ziel ist, dass alle Schulabschlüsse überall im Land erreichbar sind.

Die SPD will das Schul-System ändern. Nach der Grundschule soll es nur noch zwei Schul-Arten geben. Das sind Gymnasium und Gemeinschafts-Schule. So sollen alle Kinder überall jeden Abschluss machen können.

  • Gesellschafteher progressiv

Schulbauprogramm auflegen, Landschulen erhalten

Die SPD plant ein Schulbauprogramm des Landes, das Schulgebäude barrierefrei und modern machen soll. Schulstandorte auf dem Land sollen bestehen bleiben, auch wenn die Schülerzahlen zurückgehen.

Die SPD will Schulen umbauen und modernisieren. Dafür soll das Land ein Bau-Programm starten. Die Schulen sollen barrierefrei werden. Schulen auf dem Land sollen bleiben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Lehrkräfte ausbilden, fair bezahlen und entlasten

Die SPD will die Lehramtsausbildung an den Universitäten mit 1.200 Studienplätzen beibehalten und praxisnäher machen. Seiteneinsteigende sollen besser begleitet und bezahlt werden. Zudem strebt die Partei ein neues Arbeitszeitmodell für Lehrkräfte an.

Die SPD will weiter viele Lehrerinnen und Lehrer ausbilden. Es bleibt bei 1.200 Studien-Plätzen. Wer aus einem anderen Beruf kommt, soll gute Hilfe und faires Geld bekommen. Ältere Lehrkräfte sollen weniger Stunden unterrichten müssen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Schulsozialarbeit dauerhaft aus Landesmitteln finanzieren

Die SPD will Schulsozialarbeit dauerhaft mit Geld des Landes absichern und die Mittel deutlich erhöhen. Schulen sollen mit Teams aus verschiedenen Berufen arbeiten, um den Lernerfolg zu fördern.

Die SPD will Schul-Sozialarbeit auf Dauer bezahlen. Das Geld soll vom Land kommen. Es soll auch mehr Geld geben als heute. An Schulen sollen Fachleute aus vielen Berufen zusammenarbeiten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Inklusion und Chancengleichheit an Schulen stärken

Die SPD will gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf mit mehr Personal und Beratung unterstützen. Förderschulen sollen dort bleiben, wo sie gebraucht werden. Lernmittel einschließlich digitaler Geräte sollen kostenlos sein, damit Bildung nicht vom Einkommen der Eltern abhängt.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen können. Dafür soll es mehr Lehrer-Stunden und Hilfen geben. Förder-Schulen bleiben, wo man sie braucht. Schul-Material und Geräte wie Tablets sollen nichts kosten.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Berufliche Bildung und Berufsorientierung ausbauen

Die SPD will das Netz der Berufsschulen erhalten und die Berufs- und Studienorientierung an allen Schulformen ausweiten. Jugendliche ohne Abschluss sollen leichter in eine Ausbildung kommen. Berufliche Bildung gilt dem Programm als gleichwertig mit akademischer.

Die SPD will die Berufs-Schulen im Land erhalten. Alle Schulen sollen mehr über Berufe und Studium informieren. Jugendliche ohne Abschluss sollen leichter eine Ausbildung finden. Eine Ausbildung soll so viel zählen wie ein Studium.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Keine Studiengebühren, Hochschulen verlässlich finanzieren

Die SPD lehnt Studiengebühren ab und will auch ausländische Studierende nicht einseitig finanziell belasten. Hochschulen sollen über verlässliche Verträge und eine ausreichende Grundfinanzierung Stabilität erhalten. Studierendenwerke sollen gestärkt werden.

Die SPD will keine Gebühren für das Studium. Auch Studierende aus dem Ausland sollen nicht extra zahlen. Die Hochschulen sollen genug Geld vom Land bekommen. Studierenden-Werke sollen mehr Hilfe erhalten, etwa für günstiges Wohnen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Migrationeher offen

Kita-Netz sichern und Beitragsfreiheit anstreben

Die SPD will das flächendeckende Kita-Netz auch bei sinkenden Kinderzahlen erhalten und den bestehenden Betreuungsanspruch nicht antasten. Das Programm Kita STABIL soll über 2028 hinaus laufen, der Personalschlüssel soll schrittweise besser werden. Langfristig soll die Kita beitragsfrei sein.

Die SPD will alle Kitas im Land erhalten. Kinder sollen weiter bis zu zehn Stunden am Tag betreut werden können. Es soll mehr Personal für die Kinder geben. Später sollen Eltern für die Kita nichts mehr zahlen. Alte Kitas sollen saniert werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Gesundheit und Pflege

5 Punkte

Krankenhäuser mit Landesgeld sichern

Die SPD will die bestehenden Krankenhäuser durch dauerhafte Investitionsmittel des Landes erhalten. Die Krankenhauslandschaft soll sich nach Qualität, Erreichbarkeit und Wirtschaftlichkeit richten und nicht nach Kapitalinteressen.

Die SPD will die Krankenhäuser im Land erhalten. Das Land soll dafür dauerhaft Geld geben. Zieht sich ein privater Betreiber zurück, sollen Kreise oder Städte übernehmen können. Das Land soll dabei mit Geld helfen. Ärzte sollen auch per Video helfen können.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Geburtsstationen erhalten, Hebammenkreißsäle ausbauen

Die SPD zählt Geburtshilfe in Wohnortnähe zur medizinischen Daseinsvorsorge. Vorhandene Geburtsstationen sollen bleiben, solange die Qualität stimmt, und es soll mehr von Hebammen geleitete Kreißsäle geben.

Frauen sollen in der Nähe ihres Wohnorts ein Kind bekommen können. Die SPD will die Geburts-Stationen erhalten. Die Qualität muss dabei stimmen. Es soll mehr Kreißsäle geben, die Hebammen leiten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Pflege vor Ort stärken und reformieren

Die SPD will Pflege so organisieren, dass Menschen möglichst lange selbstständig zu Hause leben können, und im Bundesrat auf eine Pflegereform drängen. Zugleich soll die Pflege von Bürokratie entlastet werden.

Alte und kranke Menschen sollen lange zu Hause leben können. Die SPD will dafür Hilfe in der Nachbarschaft stärken. Der Bund soll die Pflege reformieren. Pflege-Kräfte sollen weniger Papier-Arbeit haben. Ab 65 Jahren soll es einen freiwilligen Gesundheits-Check geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Gesundheitsberufe ohne Schulgeld und mit Vergütung ausbilden

Die SPD will, dass die Ausbildung in sämtlichen Gesundheitsberufen kein Schulgeld kostet und vergütet wird. Damit und mit weiteren Maßnahmen soll dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen begegnet werden.

Wer einen Gesundheits-Beruf lernt, soll kein Schulgeld zahlen. Die SPD will auch, dass Auszubildende Geld bekommen. So sollen mehr Menschen diese Berufe lernen. Das Land will auch mehr Ärzte auf dem Land halten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Psychische Versorgung und Prävention ausbauen

Die SPD will die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung am Bedarf ausrichten, weil psychische Erkrankungen zunehmen. Daneben sollen Vorsorge und Früherkennung sowie der Öffentliche Gesundheitsdienst gestärkt werden.

Immer mehr Menschen haben seelische Krankheiten. Die SPD will mehr Hilfe und Beratung für sie. Die Wartezeit auf eine Behandlung soll kürzer werden. Auch Vorsorge soll wichtiger werden, zum Beispiel gegen Krebs und Sucht.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Migration und Integration

4 Punkte

Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen

Die SPD sieht Sachsen-Anhalt auf Fachkräfte aus Europa und anderen Teilen der Welt angewiesen und will eine offene Fachkräftepolitik. Dazu gehört für sie eine Willkommenskultur in Betrieben, Schulen, Ehrenamt und Kommunen.

In Sachsen-Anhalt fehlen Fachkräfte. Die SPD will deshalb Menschen aus anderen Ländern für die Arbeit gewinnen. Diese Menschen sollen sich im Land willkommen fühlen. Sie sollen Teil der Gesellschaft werden können.

  • Migrationeher offen

Zugewanderte schneller in Arbeit bringen

Die SPD sieht Sachsen-Anhalt wegen des Mangels an Fach- und Arbeitskräften auf Zuwanderung angewiesen. Zugewanderte sollen rasch Sprache lernen, Abschlüsse anerkannt bekommen und arbeiten dürfen; Arbeitsverbote lehnt die Partei ab.

In Sachsen-Anhalt fehlen Arbeitskräfte. Die SPD sagt: Das Land braucht Menschen aus dem Ausland. Sie sollen schnell Deutsch lernen und arbeiten dürfen. Arbeits-Verbote will die SPD nicht. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden.

  • Migrationeher offen

Zugewanderte Kinder gemeinsam mit anderen unterrichten

Die SPD sieht Kitas und Schulen als zentrale Orte der Integration. Zugewanderte Kinder sollen nicht getrennt unterrichtet werden und auch in Erstaufnahmeeinrichtungen von Beginn an gleichwertige Bildung erhalten.

Kinder aus anderen Ländern sollen mit allen anderen lernen. Die SPD will keine getrennten Klassen für sie. Auch Kinder in Erstaufnahme-Einrichtungen sollen gute Bildung bekommen. Dort wohnen Geflüchtete in der ersten Zeit. Kitas und Schulen sollen mehr Hilfe beim Deutsch-Lernen geben.

  • Migrationeher offen

Bleibeperspektive für Arbeitende und Auszubildende schaffen

Die SPD will, dass Zugewanderte, die arbeiten, lernen oder in Ausbildung sind, im Land bleiben können. Freiwillige Rückkehr soll gefördert werden, Abschiebungen sollen nur das letzte Mittel sein. Zugleich sollen Regeln im Aufenthaltsrecht durchgesetzt und Verfahren zügig geführt werden.

Wer arbeitet, lernt oder eine Ausbildung macht, soll bleiben dürfen. Die SPD will freiwillige Rückkehr unterstützen. Abschiebungen sollen nur das letzte Mittel sein. Verfahren sollen schnell und fair sein.

  • Migrationeher offen

Gleichstellung und Vielfalt

8 Punkte

Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt voranbringen

Die SPD will gleiche Chancen für Frauen und Männer im Beruf. Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle sollen Erwerbs- und Sorgearbeit gerechter verteilen, und mehr Frauen sollen für MINT-Berufe und das Handwerk gewonnen werden.

Frauen kümmern sich öfter um Kinder und Angehörige als Männer. Dadurch haben sie Nachteile im Beruf. Die SPD will das ändern. Arbeitszeiten sollen besser zur Familie passen. Mehr Frauen sollen technische Berufe und Handwerks-Berufe ergreifen.

  • Gesellschafteher progressiv

Schwangerschaftsabbruch entkriminalisieren

Die SPD will Initiativen unterstützen, die den Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafrecht nehmen, und die Pflichtberatung durch ein Recht auf Beratung ersetzen. Sie begründet das mit dem Recht von Frauen auf reproduktive Selbstbestimmung.

Ein Schwangerschafts-Abbruch steht heute im Strafrecht. Die SPD will das ändern. Frauen sollen nicht mehr zur Beratung müssen. Sie sollen aber ein Recht auf Beratung haben. Es soll in der Nähe Ärzte geben, die Abbrüche machen.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ausbauen

Die SPD versteht Inklusion als Maßstab sozialer Politik. Barrierefreiheit und Assistenz sollen ausgebaut, das Gehörlosengeld erhöht und ein regelmäßiges Behindertenparlament eingerichtet werden.

Menschen mit Behinderung sollen überall mitmachen können. Die SPD will mehr Barriere-Freiheit und mehr Hilfe im Alltag. Gehörlose Menschen sollen mehr Geld bekommen. Es soll ein Behinderten-Parlament geben, das regelmäßig tagt.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Schutz vor Gewalt gegen Frauen ausbauen

Die SPD will Frauenhäuser, Schutzwohnungen und Beratungsstellen landesweit ausbauen und die Vorgaben aus Istanbul-Konvention und Gewalthilfegesetz umsetzen. Jede Betroffene soll überall im Land schnell Hilfe finden. Das Programm verweist auf einen Anstieg der erfassten Fälle häuslicher Gewalt um rund 33 Prozent zwischen 2020 und 2024.

Die SPD will Frauen besser vor Gewalt schützen. Es soll mehr Frauenhäuser und Schutz-Wohnungen geben. Auch auf dem Land soll es Beratung geben. Keine Frau soll für den Platz im Frauenhaus selbst zahlen müssen. Auch Gewalt im Internet soll verfolgt werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Paritätsgesetz für die Parlamente einführen

Die SPD will ein Paritätsgesetz einführen, das Frauen und Männern in den Parlamenten des Landes gleiche Teilhabe sichert. Sie begründet das damit, dass gleichberechtigte demokratische Teilhabe eine angemessene Vertretung voraussetzt.

In den Parlamenten sitzen mehr Männer als Frauen. Die SPD will das ändern. Ein Gesetz soll für gleich viele Frauen und Männer sorgen. Das Gesetz heißt Paritäts-Gesetz.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Frauentag als Feiertag, Antidiskriminierungsgesetz einführen

Die SPD will den 8. März zum gesetzlichen Feiertag machen und ein Antidiskriminierungsgesetz für das Land schaffen. Gleichstellungsbeauftragte sollen mehr Rechte und ein eigenes Klagerecht bekommen.

Der 8. März ist der Frauentag. Die SPD will, dass er ein Feiertag wird. Ein neues Gesetz soll Menschen vor Benachteiligung schützen. Gleichstellungs-Beauftragte sollen vor Gericht klagen dürfen.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Angebote für queere Menschen ausbauen

Die SPD will das Landesprogramm „Queer leben in Sachsen-Anhalt“ fortführen und mit festen Zielen und ausreichend Geld ausstatten. Die Fachzentren für geschlechtliche Vielfalt sollen zu Stellen für Beratung und Versorgung wachsen.

Queere Menschen sind zum Beispiel lesbisch, schwul oder trans. Die SPD will mehr Beratung für sie. Eine Studie soll zeigen, wie sie im Land leben. Das Landes-Programm für queere Menschen soll weitergehen.

  • Gesellschafteher progressiv

Gleichstellung und Vielfalt in der Verwaltung verankern

Die SPD will, dass Verwaltung und öffentliche Einrichtungen bei Gleichstellung und Respekt als Vorbild auftreten. Außerdem prüft sie, den Landeshaushalt nach seinen Wirkungen auf die Geschlechter auszuwerten.

Ämter sollen ein Vorbild für Gleichstellung sein. Sie sollen selbst gewählte Namen und Pronomen anerkennen. Sie sollen eine Sprache nutzen, die alle Geschlechter anspricht. Die SPD prüft auch, wie Landes-Geld auf Frauen und Männer wirkt.

  • Gesellschafteher progressiv

Klima und Energie

4 Punkte

Netzentgelte deckeln und Stromsteuer senken

Die SPD will die Energiewende fortsetzen und zugleich die Energiepreise für Unternehmen und Haushalte bezahlbar halten. Dafür sollen die Netzentgelte weitgehend gedeckelt, die Stromsteuer gesenkt und die Netze digitalisiert werden.

Die SPD will mehr Strom aus Wind und Sonne. Strom soll trotzdem bezahlbar bleiben. Dafür sollen die Kosten für das Stromnetz begrenzt werden. Auch die Steuer auf Strom soll sinken.

  • Wirtschaftausgewogen
  • Klimaausgewogen

Kommunale Energieprojekte und Wärmewende fördern

Die SPD will, dass Gewinne aus Wind- und Solaranlagen stärker im Land bleiben. Ein Landesprogramm soll Kommunen helfen, selbst in erneuerbare Energien zu investieren und Kreiswerke zu gründen; Mieter mit wenig Einkommen sollen Zuschüsse für Balkonsolaranlagen erhalten.

Die SPD will, dass Städte und Landkreise selbst Strom aus Wind und Sonne erzeugen. Das Land soll ihnen dafür Geld geben. So bleibt der Gewinn in der Region. Mieter mit wenig Geld sollen Hilfe für Solar-Anlagen am Balkon bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Klimaschutzgesetz für Sachsen-Anhalt einführen

Die SPD will ein Landesklimaschutzgesetz mit festen Pfaden zur Senkung der Treibhausgase. Es soll Ziele überprüfbar machen und Kommunen, Wirtschaft und Gesellschaft Planungssicherheit geben. Die Lasten sollen sozial gerecht verteilt werden.

Die SPD will ein Klimaschutz-Gesetz für das Land. Darin steht, wie stark die Treibhaus-Gase sinken sollen. So kann man die Ziele überprüfen. Menschen mit wenig Geld sollen nicht stärker belastet werden als andere.

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Klimafonds für Anpassung und Hitzeschutz aufbauen

Die SPD will nach und nach einen Klimafonds schaffen, der Maßnahmen zur Anpassung an Hitze, Starkregen und Trockenheit bezahlt. Kommunen sollen fachliche und finanzielle Hilfe bei Klimaschutz, Wärmeplanung und Hitzeaktionsplänen bekommen.

Es gibt mehr Hitze, starken Regen und Trockenheit. Die SPD will dafür einen Klima-Fonds aufbauen. Das ist ein Geld-Topf für Schutz-Maßnahmen. Städte und Gemeinden sollen Hilfe vom Land bekommen.

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Umwelt und Tierschutz

3 Punkte

Moore, Auen und Artenvielfalt schützen

Die SPD will Moore wiedervernässen, Auen renaturieren und Wälder klimastabil aufforsten, weil diese Flächen CO₂ binden und die Artenvielfalt stärken. Naturschutz soll freiwillig und gemeinsam mit Landwirtschaft, Verbänden und Kommunen umgesetzt werden.

Die SPD will Moore, Auen und Wälder schützen. Diese Flächen speichern CO₂ und helfen vielen Tieren und Pflanzen. Der Naturschutz soll freiwillig und im Gespräch mit den Menschen vor Ort geschehen. Auch Bauern sollen dabei mitmachen.

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Wasserversorgung sichern und Hochwasserschutz ausbauen

Die SPD will mehr Wasser in der Landschaft halten, die öffentliche Wasserversorgung bezahlbar sichern und den Hochwasserschutz vervollständigen. Das Programm versteht Hochwasserschutz als Schutz der Bevölkerung.

Die SPD will, dass mehr Wasser im Boden bleibt. Trinkwasser soll bezahlbar bleiben. Die Deiche sollen fertig saniert werden. Gemeinden sollen besser vor Hochwasser und Starkregen gewarnt werden.

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Wildtiere im Zirkus verbieten, Tierheime finanzieren

Die SPD will Wildtiere in Zirkussen und in privater Haltung landesweit verbieten. Freigängerkatzen sollen kastriert werden müssen, und Tierheime sollen verlässlich finanziert werden. Ziel ist laut Programm, Tierleid zu verhindern.

Die SPD will Tiere besser schützen. Zirkusse sollen keine wilden Tiere mehr haben dürfen. Auch Privatleute sollen keine wilden Tiere halten. Katzen, die draußen herumlaufen, sollen kastriert werden. Tierheime sollen genug Geld bekommen.

Landwirtschaft

6 Punkte

Bürokratie für Landwirte abbauen, Leitbild entwickeln

Die SPD will der Landwirtschaft Planungssicherheit geben und Nachweis- und Genehmigungspflichten vereinfachen, ohne Standards zu senken. Zusätzlich soll ein eigenes agrarpolitisches Leitbild für das Land entstehen.

Bauern sollen weniger Papierkram haben. Die Regeln zum Schutz von Umwelt und Tieren bleiben aber gleich. Daten sollen Bauern nur einmal eingeben müssen. Das Land soll mit den Bauern einen gemeinsamen Plan machen.

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Zugang zu Agrarflächen für junge Landwirte verbessern

Die SPD will, dass junge Landwirtinnen und Landwirte sowie Gründer leichter an Boden kommen, weil viele Hofübergaben anstehen. Dafür soll die Landgesellschaft gestärkt werden. Bundeseigene BVVG-Flächen sollen langfristig in die Verantwortung des Landes übergehen.

Viele Bauernhöfe bekommen bald neue Besitzer. Junge Bauern sollen leichter an Land kommen. Eine Gesellschaft des Landes soll dafür Flächen bereitstellen. Flächen vom Bund soll später das Land verwalten.

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Agrarförderung erhalten und Gemeinwohlleistungen bezahlen

Die SPD will die Höhe der EU-Agrarförderung beibehalten und Leistungen der Betriebe für Umwelt, Klima und Tierwohl so vergüten, dass sie Einkommen bringen. Der Ackerbau soll an den Klimawandel angepasst werden.

Bauern bekommen Geld von der EU. Die SPD will, dass es gleich viel bleibt. Wer Umwelt, Klima und Tiere schützt, soll dafür Geld verdienen. Der Anbau von Pflanzen soll besser zu Hitze und Trockenheit passen.

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Tierhaltung mit Fördergeld tiergerechter umbauen

Die SPD will den Umbau der Tierhaltung fördern und dabei Tierwohl mit wirtschaftlichen Perspektiven für die Betriebe verbinden. Regionale Schlachtung und Vermarktung sollen wieder Fördergeld bekommen, damit Tiertransporte kürzer werden.

Tiere auf Bauernhöfen sollen besser leben. Bauern sollen Geld für bessere Ställe bekommen. Es soll wieder mehr Schlachthöfe in der Nähe geben. Dann müssen Tiere nicht so weit fahren. Milch-Bauern sollen feste Verträge bekommen.

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Wälder klimafest umbauen und Forst stärken

Die SPD will die Wälder des Landes zu Dauerwäldern umbauen, die dem Klimawandel standhalten. Der Landesforstbetrieb soll mehr Personal und Fachwissen bekommen. Jagdrecht und Schutz vor Waldbränden sollen daran angepasst werden.

Die SPD will die Wälder verändern. Die Wälder sollen Hitze und Trockenheit besser aushalten. Der Forst-Betrieb vom Land soll mehr Personal bekommen. Auch der Schutz vor Wald-Bränden soll besser werden.

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Agrarausbildung und Agrarforschung sichern

Die SPD will die landwirtschaftlichen Bildungs- und Hochschuleinrichtungen im Land erhalten und ausreichend finanzieren. Die Berufsausbildung soll gestärkt und inhaltlich erneuert werden. Begründet wird das damit, dass nur gut ausgebildete Landwirtinnen und Landwirte künftige Aufgaben bewältigen könnten.

Die SPD will die Ausbildung für die Landwirtschaft stärken. Schulen und Hochschulen dafür sollen genug Geld bekommen. Es soll mehr Lehrkräfte geben. Jeder Hof soll schnelles Internet haben.

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Verkehr

6 Punkte

Deutschlandticket für alle Schüler einführen

Die SPD will, dass alle Schülerinnen und Schüler ein Deutschlandticket bekommen. Kinder und Jugendliche sollen sich vor allem auf dem Land selbstständig, sicher und bezahlbar bewegen können. Dazu sollen auch Ruf- und Nachtbusse sowie Radwege ausgebaut werden.

Alle Schülerinnen und Schüler sollen ein Deutschland-Ticket bekommen. Damit können sie Bus und Bahn nutzen. Es soll mehr Ruf-Busse und Nacht-Busse geben. Auch sichere Radwege sind der SPD wichtig.

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Mobilitätsgarantie und günstige Tickets schaffen

Die SPD will in allen Regionen ein verlässliches und bezahlbares Angebot im Nahverkehr und nennt als Ziel eine Mobilitätsgarantie. Das Deutschlandticket soll dauerhaft gesichert und für Seniorinnen und Senioren bezuschusst werden. Aufträge im Nahverkehr sollen an Tarifverträge gebunden sein.

Die SPD will gute Busse und Bahnen im ganzen Land. Jeder soll überall mobil sein können. Das Deutschland-Ticket soll bezahlbar bleiben. Ältere Menschen sollen einen Zuschuss dazu bekommen. Schüler und Auszubildende sollen später kostenlos fahren.

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Bahnbetrieb in Landeshand und Schiene ausbauen

Die SPD will, dass das Land den Bahnverkehr über eine gemeinsame Gesellschaft mit der Deutschen Bahn selbst betreibt und Ausschreibungen entfallen. Das soll laut Programm Kosten sparen und den Beschäftigten Sicherheit geben. Zugleich soll der Schienenverkehr ausgebaut werden.

Das Land soll seine Züge selbst betreiben. Dafür soll es eine Firma zusammen mit der Deutschen Bahn gründen. Die SPD sagt: Das spart Geld und schützt Arbeitsplätze. Es soll mehr Züge und neue Haltepunkte geben. Keine Bahnstrecke soll geschlossen werden.

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Fuß- und Radverkehr mit festem Budgetanteil ausbauen

Die SPD will dauerhaft mindestens ein Zehntel des Straßenbaugeldes des Landes für Fuß- und Radwege verwenden. Ein lückenloses landesweites Radnetz soll entstehen. Das Geld soll dorthin fließen, wo Wege unsicher sind oder fehlen.

Die SPD will mehr Geld für Fußwege und Radwege. Mindestens ein Zehntel vom Geld für Straßen soll dafür da sein. Im ganzen Land soll ein Netz aus Radwegen entstehen. Fahrräder dürfen weiter kostenlos im Regionalzug mitfahren.

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Straßen und Brücken sanieren, Verkehrssicherheit erhöhen

Die SPD will den Investitionsstau bei Straßen und Brücken abbauen und dabei der Sanierung Vorrang geben. Bestimmte Neubauten sollen dennoch kommen. Außerdem soll das Ziel von null Verkehrstoten (Vision Zero) zügig verfolgt werden.

Die SPD will kaputte Straßen und Brücken reparieren. Reparieren ist wichtiger als neu bauen. Einige neue Brücken und Straßen sollen trotzdem kommen. Der Verkehr soll sicherer werden. Der Führerschein soll weniger kosten.

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Logistik stärken und Güter auf die Schiene verlagern

Die SPD will den Logistikstandort stärken und dabei mehr Güter auf Schiene und Wasserstraße bringen. Der Flughafen Leipzig/Halle soll ohne dauerhafte Zuschüsse auskommen und weniger Lärm und CO2 verursachen. Vom Fluglärm besonders betroffene Orte sollen Geld aus einem Sonderfonds erhalten.

Die SPD will, dass mehr Waren mit dem Zug und dem Schiff fahren. Der Flughafen Leipzig/Halle soll kein dauerhaftes Geld vom Staat bekommen. Er soll leiser werden. Orte mit viel Fluglärm sollen Geld bekommen. Lkw-Fahrer sollen bessere Rastplätze haben.

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Digitales

3 Punkte

Social-Media-Zugang für Kinder stärker regeln

Die SPD befürwortet strengere Regeln für den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu sozialen Medien, abgestuft nach Alter. An Schulen sollen digitale Lernmittel und Medienbildung ausgebaut werden, ohne die Beziehung zwischen Lehrkraft und Kind zu ersetzen.

Die SPD will strengere Regeln für soziale Medien. Die Regeln sollen vom Alter der Kinder abhängen. Die Anbieter sollen feste Pflichten haben. In der Schule sollen Kinder mehr über Medien lernen.

Kommunale Verwaltung zentral digitalisieren

Die SPD will, dass das Land digitale Verwaltungsangebote möglichst zentral entwickelt und den Kommunen bereitstellt. Das soll Städte und Gemeinden bei der Umsetzung entlasten. Ziel sind laut Programm besserer Service, schnellere Verfahren und mehr Transparenz.

Die Ämter in den Gemeinden sollen digitaler werden. Das Land soll die Programme dafür selbst entwickeln. Die Gemeinden können sie dann einfach nutzen. Bürger sollen ihre Daten nur einmal angeben müssen.

Verwaltung durchgängig digitalisieren, Open Source nutzen

Die SPD will Verwaltungsverfahren vollständig digital abwickeln und in der Landesverwaltung quelloffene Software anstelle außereuropäischer Programme einsetzen. Künstliche Intelligenz soll unterstützen, aber keine Einzelfallentscheidungen treffen; Software wie Palantir lehnt die Partei ab.

Die SPD will Verfahren in Ämtern ganz digital machen. Das gilt vom Antrag bis zum Bescheid. Das Land soll offene Software nutzen. Bei offener Software kann jeder den Programm-Code einsehen. Programme wie Palantir will die SPD nicht.

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Innere Sicherheit

3 Punkte

Polizei personell und materiell stärken

Die SPD will die Polizei mit ausreichend Personal, moderner Ausstattung und besseren Arbeitsbedingungen stärken. Mehr Geld für Beförderungen soll den Beförderungsstau auflösen, auch die Besoldung soll verbessert werden. Zugleich soll der unabhängige Polizeibeauftragte gestärkt werden.

Die Polizei soll genug Personal haben. Sie soll gute Technik und moderne Gebäude bekommen. Polizistinnen und Polizisten sollen schneller befördert werden. Der Polizei-Beauftragte soll unabhängiger werden. Er prüft Beschwerden über die Polizei.

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Gefängnisstandorte erhalten, offenen Vollzug ausweiten

Die SPD will alle bestehenden Standorte des Justizvollzugs im Land erhalten und keine weiteren Haftplätze in andere Bundesländer verlagern. Eine Unterbringung nahe am Wohnort soll die Resozialisierung fördern. Der offene Vollzug soll häufiger genutzt werden.

Die Gefängnisse in Sachsen-Anhalt sollen bleiben. Gefangene sollen nicht in andere Bundesländer verlegt werden. Sie sollen nah bei ihrer Familie bleiben. Mehr Gefangene sollen in den offenen Vollzug kommen. Dort haben Gefangene mehr Freiheiten.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Feuerwehr und Katastrophenschutz stärken

Die SPD will die Kommunen beim Brandschutz weiter unterstützen und Feuerwehrfahrzeuge weiterhin zentral über das Land beschaffen. Für den Katastrophenschutz soll bis 2031 eine landesweite Bedarfsplanung entstehen. Alle Helferinnen und Helfer sollen im Einsatz rechtlich gleichgestellt werden.

Die SPD will die Feuerwehren im Land stärken. Das Land kauft weiter Feuerwehr-Autos für die Gemeinden. Es soll Geld für Feuerwehr-Häuser geben. Bis 2031 soll es einen Plan für den Katastrophen-Schutz geben.

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Demokratie und Staat

11 Punkte

Jugendbeteiligung zur Pflicht machen, Wahlalter 16

Die SPD will, dass Kommunen Jugendliche verpflichtend beteiligen müssen, und setzt sich für ein Wahlalter von 16 Jahren ein. Mit den Trägern der Jugendarbeit soll ein verbindlicher Jugendförderplan entstehen.

Jugendliche sollen in ihrer Gemeinde mitbestimmen. Die SPD will das zur Pflicht für Gemeinden machen. Junge Menschen sollen schon ab 16 Jahren wählen dürfen. Jugend-Verbände sollen genug Geld bekommen.

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Justiz personell stärken und digitalisieren

Die SPD will Gerichte und Staatsanwaltschaften mit mehr Personal und Technik ausstatten und lehnt einen Einstellungsstopp ab. Ausbildung und Laufbahnen in der Justiz sollen reformiert werden. Für die Digitalisierung der Justiz soll ein verbindliches Konzept mit Zeitplänen entstehen.

Gerichte sollen mehr Personal und bessere Technik bekommen. Die SPD will weiter neue Leute in der Justiz einstellen. Die Ausbildung soll moderner werden. Die Justiz soll digitaler arbeiten. Dafür soll es einen festen Plan geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

AfD-Verbotsverfahren prüfen, Verfassungsschutz stärken

Die SPD will über den Bundesrat prüfen lassen, ob ein Verbotsverfahren gegen die AfD eingeleitet wird. Der Verfassungsschutz soll mehr Personal und bessere Ausrüstung erhalten, um auf Rechtsextremismus, Sabotage und Spionage reagieren zu können. Die parlamentarische Kontrolle der Behörde soll bestehen bleiben.

Die SPD will prüfen lassen, ob die AfD verboten werden kann. Das soll über den Bundesrat geschehen. Der Verfassungs-Schutz soll mehr Personal und Ausrüstung bekommen. Das Parlament soll die Behörde weiter kontrollieren. Initiativen gegen Extremismus bekommen weiter Geld.

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Strategie gegen Einsamkeit und Ehrenamt stärken

Die SPD will eine Landesstrategie gegen Einsamkeit erarbeiten und ehrenamtliches Engagement stärker fördern. Aus Sicht des Programms schwächt Einsamkeit den Zusammenhalt und die demokratische Teilhabe.

Viele Menschen fühlen sich einsam. Die SPD will einen Plan dagegen machen. Wer sich freiwillig für andere einsetzt, soll mehr Hilfe bekommen. Dafür soll es ein Ehrenamts-Gesetz geben.

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Bürgerräte einführen und Volksentscheide erleichtern

Die SPD will Bürgerräte einführen und die Hürden für Volksbegehren und Volksentscheide senken. Damit will sie auf sinkende Parteienbindung und wachsende Skepsis gegenüber der Politik antworten.

Die SPD will, dass Bürger mehr mitreden. Dafür soll es Bürger-Räte geben. Dort beraten Bürger über schwierige Themen. Auch Abstimmungen des Volkes sollen leichter werden.

Demokratieförderung ausbauen, Rechtsextremismus verfolgen

Die SPD will das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit fortsetzen und ausbauen und Projekte über mehrere Jahre fördern. Eine eigene Schwerpunktstaatsanwaltschaft soll rechtsextreme Straftaten verfolgen.

Die SPD will Projekte für Demokratie länger und sicherer bezahlen. Eine besondere Staatsanwaltschaft soll sich um rechtsextreme Straftaten kümmern. Schulen sollen mehr gegen Rassismus und Sexismus tun. Menschen sollen lernen, Falschmeldungen im Internet zu erkennen.

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Kommunales Ehrenamt schützen und entlasten

Die SPD will ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen und -politiker besser unterstützen. Ihre Aufwandsentschädigungen sollen ganz von der Steuer befreit werden, und ein Landesprogramm soll sie schützen. Politisches Engagement soll nach dem Programm nicht zu finanziellen Nachteilen führen.

Viele Menschen machen in ihrer Freizeit Politik in der Gemeinde. Die SPD will diesen Menschen helfen. Sie sollen auf ihr Geld für das Ehrenamt keine Steuern zahlen. Ein Programm vom Land soll sie vor Angriffen schützen.

Lokales Bürgerbudget von 20 Euro einführen

Die SPD will ein Bürgerbudget für Städte und Gemeinden einführen. Pro Einwohnerin und Einwohner sollen 20 Euro bereitstehen, über deren Einsatz die Menschen am Ort gemeinsam bestimmen. Das soll freiwillige Aufgaben finanzieren und die demokratische Teilhabe stärken.

Die SPD will ein Bürger-Budget einführen. Das ist Geld, über das die Bürger selbst entscheiden. Jede Gemeinde soll 20 Euro pro Person bekommen. Die Menschen vor Ort entscheiden dann gemeinsam, wofür das Geld ist.

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Grundgesetz gegen Rassismus und Diskriminierung ergänzen

Die SPD will, dass sich Sachsen-Anhalt im Bund für eine Ergänzung des Grundgesetzes einsetzt. Als Anlass nennt das Programm das Erstarken rechtsextremer Kräfte. Die Landesverfassung soll als Vorbild dienen.

Die SPD will das Grundgesetz ergänzen. Das Grundgesetz ist die Verfassung von Deutschland. Dort sollen klare Regeln gegen Rassismus und Juden-Hass stehen. Die Verfassung von Sachsen-Anhalt soll das Vorbild sein.

  • Gesellschafteher progressiv

Bundesbehörden fair verteilen, Ministerien nach Berlin

Die SPD fordert, Bundesbehörden gerecht auf alle Bundesländer zu verteilen und die Einrichtungen im Land zu stärken. Alle Bundesministerien sollen vollständig von Bonn nach Berlin umziehen. Ostdeutsche sollen in Führungspositionen der Bundesverwaltung stärker vertreten sein.

Die SPD will mehr Behörden vom Bund in allen Bundesländern. Alle Ministerien sollen ganz nach Berlin ziehen. Heute sitzen einige noch in Bonn. Mehr Menschen aus Ostdeutschland sollen Chefs in Bundes-Behörden werden.

Verwaltung bündeln, vereinfachen und bürgernah gestalten

Die SPD will Verwaltungsaufgaben bündeln, Verfahren verständlicher machen und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen fördern. Aus Sicht des Programms schafft erst eine funktionierende Verwaltung Vertrauen in den Staat und ermöglicht wirtschaftliche Entwicklung.

Die SPD will die Verwaltung besser ordnen. Ämter sollen Aufgaben gemeinsam erledigen. Anträge und Bescheide sollen Erklärungen in Einfacher Sprache bekommen. Land, Städte und Kreise sollen mehr zusammen-arbeiten. Behörden sollen auch auf dem Land sitzen.

Europa

2 Punkte

Europa in Schule und Austausch verankern

Die SPD will Europa im Alltag und in der Bildung sichtbarer machen. Die EU soll fester Bestandteil mehrerer Lehrpläne werden, und alle jungen Menschen sollen einmal an einem europäischen Jugendaustausch teilnehmen können. Partnerschaften mit Regionen und Städten in Europa sollen gestärkt werden.

Die SPD will, dass Menschen Europa besser kennen. Schüler sollen mehr über die EU lernen. Jeder junge Mensch soll einmal an einem Austausch in Europa teilnehmen können. Das Geld der Eltern soll dabei keine Rolle spielen.

  • Europaeher mehr EU

EU-Fördermittel sichern und regional steuern

Die SPD will die europäischen Fördermittel für Sachsen-Anhalt erhalten und setzt sich für einen frühen Beginn der Förderperiode 2028–2034 ein. Die Steuerung der Strukturförderung soll bei Ländern und Kommunen bleiben. Eine Verteilung über den Bundeshaushalt lehnt die Partei ab.

Sachsen-Anhalt bekommt Geld von der EU. Die SPD will, dass das so bleibt. Das Land und die Gemeinden sollen selbst über das Geld entscheiden. Die Regeln für Förder-Geld sollen einfacher werden.

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Außen und Verteidigung

1 Punkt

Zivilschutz stärken, Diplomatie beibehalten

Die SPD fordert vom Bund, Zivilschutz und zivile Verteidigung in Sachsen-Anhalt auszubauen. Das Programm begründet das mit der angespannten Sicherheitslage und der logistischen Rolle des Landes im Bündnisfall. Zugleich betont es, dass Sicherheit nicht nur militärisch entstehe.

Die Lage in Europa ist unsicher. Die SPD will mehr Schutz für die Menschen im Land. Der Bund soll dafür sorgen. Die SPD will aber auch Gespräche und Abrüstung.

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Kultur und Medien

3 Punkte

Kulturelles Erbe und Museen sichern

Die SPD will die Kulturstiftungen des Landes verlässlich finanzieren und in den Erhalt von Bauwerken investieren. Auch Bauten und Kunst aus der DDR-Zeit sollen erfasst und bewahrt werden.

Sachsen-Anhalt hat viele alte Bauwerke und Museen. Die SPD will sie erhalten und dafür Geld geben. Auch Gebäude aus der DDR-Zeit sollen geschützt werden. Museen sollen sich weiter entwickeln.

Kulturförderung verlässlich und sozial gestalten

Die SPD will Kultur über mehrere Jahre fördern, Verfahren vereinfachen und öffentliche Gelder an soziale Mindeststandards und Mindesthonorare binden. Zugleich will sie die Kunstfreiheit verteidigen und den Zugang zu Kultur für alle erleichtern.

Kultur soll länger im Voraus Geld bekommen. Künstler sollen ein Mindest-Honorar erhalten. Ein Honorar ist die Bezahlung für einen Auftrag. Eintritt soll für viele Gruppen günstiger sein. Auch Computerspiele sollen Förderung bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Theater, Musikschulen, Clubs und Bibliotheken sichern

Die SPD will die Verträge für Theater und Orchester fortschreiben und Haustarife sowie erzwungene Teilzeit dort beenden. Musikschulen, Clubs, Bibliotheken und Kulturangebote im ländlichen Raum sollen gestärkt werden.

Theater und Orchester sollen sicher Geld bekommen. Beschäftigte dort sollen nicht mehr zu Teilzeit gezwungen sein. Musikschulen sollen nicht teurer werden. Bibliotheken sollen auch sonntags öffnen dürfen.

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Weitere Themen

3 Punkte

Jüdisches Leben schützen, Religionsgemeinschaften unterstützen

Die SPD will jüdisches Leben stärken und schützen und das Amt eines Antisemitismusbeauftragten schaffen. Die Kirchen sollen weiter Unterstützung erhalten, und islamische Gemeinden sollen auf dem Weg zu einer gleichberechtigten rechtlichen Stellung begleitet werden.

Die SPD will jüdisches Leben schützen. Dafür soll es einen Beauftragten gegen Juden-Hass geben. Die Kirchen sollen weiter Hilfe vom Land bekommen. Auch muslimische Gemeinden will die SPD unterstützen.

  • Gesellschaftausgewogen

Sportvereine und Sportstätten stärker fördern

Die SPD will die Pauschalen für Sportvereine verdoppeln, regelmäßig anpassen und gesetzlich verankern. Ein Investitionsprogramm soll Schwimmhallen und Bäder sichern, und Sportstätten sollen modernisiert werden.

Sportvereine sollen doppelt so viel Geld vom Land bekommen. Die SPD will Schwimmbäder und Sporthallen erneuern. Kinder sollen schwimmen lernen können. Menschen mit Behinderung sollen leichter Sport machen können.

  • Wirtschafteher mehr Staat

E-Sport fördern und dem Sport gleichstellen

Die SPD will E-Sport fördern und ihn rechtlich wie herkömmliche Sportarten behandeln. Eine Förderleitlinie soll auch Suchtprävention und Medienkompetenz abdecken.

E-Sport heißt: Menschen spielen Computer-Spiele als Wettkampf. Die SPD will E-Sport fördern. Er soll so behandelt werden wie andere Sportarten. Dabei soll es auch um Schutz vor Spielsucht gehen.