Jüdisches Leben schützen, Religionsgemeinschaften unterstützen
Die SPD will jüdisches Leben stärken und schützen und das Amt eines Antisemitismusbeauftragten schaffen. Die Kirchen sollen weiter Unterstützung erhalten, und islamische Gemeinden sollen auf dem Weg zu einer gleichberechtigten rechtlichen Stellung begleitet werden.
Die SPD will jüdisches Leben schützen. Dafür soll es einen Beauftragten gegen Juden-Hass geben. Die Kirchen sollen weiter Hilfe vom Land bekommen. Auch muslimische Gemeinden will die SPD unterstützen.
Der bisherige Ansprechpartner für jüdisches Leben soll zum Antisemitismusbeauftragten werden. Die SPD setzt sich für landesweite jüdische Kulturtage ein. Die Unterstützung der Kirchen soll im Dialog erfolgen und die Trennung von Staat und Kirche sowie die weltanschauliche Vielfalt achten. Das Programm würdigt die Arbeit der Kirchen etwa in Seelsorge, Pflege, Kitas und Ehrenamt. Gegen Islamfeindlichkeit will die SPD eintreten.
Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Die Arbeit des Ansprechpartners für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus wird zur Funktion eines Antisemitismusbeauftragten weiterentwickelt.“Einordnung
- Gesellschaftausgewogen
Der Punkt verbindet die fortgesetzte Unterstützung der Kirchen mit der Förderung religiöser Vielfalt und der Gleichstellung islamischer Gemeinden.