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AfD zum Wohnen

Aus dem Programm „DAS LAND ZUERST. Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 258 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Eigenheimkredit mit Erlass pro Kind einführen

Die AfD will jungen Eltern einen verbilligten Kredit für das eigene Haus oder die eigene Wohnung anbieten. Für jedes danach geborene Kind soll ein Teil der Schuld erlassen werden. Ziel ist, dass mehr deutsche Familien in Sachsen-Anhalt Wohneigentum besitzen.

Die AfD will Eltern beim Kauf eines Hauses helfen. Sie sollen einen günstigen Kredit bekommen. Für jedes neue Kind müssen sie weniger zurückzahlen. So sollen mehr deutsche Familien ein eigenes Zuhause haben.

Den Kredit sollen Eltern unter 40 Jahren mit mindestens einem Kind erhalten, und zwar bis 300.000 Euro für Bau oder Kauf selbst bewohnten Wohnraums. Für das erste Kind, das nach der Auszahlung geboren wird, werden 10.000 Euro erlassen, für jedes weitere 20.000 Euro. Das Programm verweist darauf, dass Deutschland im OECD-Vergleich bei der Eigentumsquote auf dem vorletzten Platz liege und Sachsen-Anhalt noch darunter. Wohneigentum beuge aus Sicht der AfD Altersarmut vor und binde Menschen an ihren Wohnort.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„ein zinsvergünstigter Kredit bis zu einer Höhe von 300.000 Euro zum Bau oder Kauf von selbstgenutztem Wohnraum zur Verfügung gestellt“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll Wohneigentum mit verbilligten Krediten und Schuldenerlass fördern, also mit zusätzlichen öffentlichen Mitteln.

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Schuldenerlass je Geburt setzt einen finanziellen Anreiz für mehr Kinder und folgt einem traditionellen Familienbild.

  • Migrationeher restriktiv

    Die Förderung soll ausdrücklich die Eigentumsquote deutscher Familien steigern und richtet sich damit nicht gleichermaßen an Zugewanderte.

Sanierung von Altbauten erleichtern

Die AfD will den Erhalt alter Gebäude in den Innenstädten Sachsen-Anhalts sichern. Dafür sieht das Programm vergünstigte Kredite, weniger Bauvorschriften und ein Schulungsangebot für Heimwerker vor. Als Grund nennt es gestiegene Baukosten bei niedrigen Mieten, die Sanierungen unwirtschaftlich machten.

Die AfD will alte Häuser in den Städten erhalten. Eigentümer sollen dafür günstige Kredite bekommen. Es soll weniger Regeln beim Bauen geben. Eigentümer sollen in Kursen lernen, einfache Arbeiten selbst zu machen.

Nach Darstellung des Programms liegt die letzte Sanierung der Altbauten in vielen Städten 20 bis 30 Jahre zurück, und ihre Zukunft ist ungewiss. Auflagen, langsame Verfahren und Inflation trieben die Kosten, während Förderprogramme fehlten; ganzen Vierteln drohe der Verfall. Die AfD will Kredite zu besonderen Bedingungen ermöglichen und Vorschriften für Handwerker und Baufirmen stark abbauen. Zusätzlich soll ein nebenberufliches Qualifikationsprogramm Eigentümer befähigen, einfache Renovierungen selbst auszuführen.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Eine AfD-geführte Landesregierung wird die Kreditvergabe zu Sonderkonditionen für die Sanierung dieser Altbausubstanz“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet staatlich vergünstigte Kredite mit dem Abbau von Bauvorschriften und nimmt damit keine eindeutige Seite ein.

Sozialen und altersgerechten Wohnungsbau fördern

Die AfD will die Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau wieder in gleicher Höhe mit Landesgeld ergänzen und die Wohnungsbau- und Städtebauförderung ausstatten. Damit sollen vor allem kommunale Wohnungsgesellschaften bezahlbare und barrierearme Wohnungen sanieren und schaffen können.

Die AfD will mehr Geld für günstige Wohnungen geben. Das Land soll genauso viel zahlen wie der Bund. Wohnungs-Firmen der Gemeinden sollen damit Wohnungen sanieren. Es soll mehr Wohnungen ohne Hindernisse für alte Menschen geben.

Das Programm versteht die Versorgung mit Sozialwohnungen als Teil der Daseinsvorsorge für Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen. Kommunale Wohnungsgesellschaften seien besonders auf dem Land gefährdet, weil Fördergeld des Landes seit Jahren fehle. Das Aufzugsprogramm der Investitionsbank soll weiterlaufen, und es soll zusätzliche Anreize für barrierearme und barrierefreie Wohnungen geben. Ältere und bewegungseingeschränkte Menschen sollen so länger selbstbestimmt zu Hause leben können, statt in ein Heim zu ziehen. Die Gesellschaften sollen außerdem leerstehende Gebäude zurückbauen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 190)
„Das werden wir ändern und dazu die 1:1 Kofinanzierung der Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau wiederbeleben“
Seite 190 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll wieder mehr eigenes Geld in den sozialen Wohnungsbau geben, was die staatliche Förderung ausbaut.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich