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parteiprogramm

SPD zu Europa

Aus dem Programm „Mit Herz, Haltung und Zuversicht. Für unsere Heimat Sachsen-Anhalt“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 61 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Europa in Schule und Austausch verankern

Die SPD will Europa im Alltag und in der Bildung sichtbarer machen. Die EU soll fester Bestandteil mehrerer Lehrpläne werden, und alle jungen Menschen sollen einmal an einem europäischen Jugendaustausch teilnehmen können. Partnerschaften mit Regionen und Städten in Europa sollen gestärkt werden.

Die SPD will, dass Menschen Europa besser kennen. Schüler sollen mehr über die EU lernen. Jeder junge Mensch soll einmal an einem Austausch in Europa teilnehmen können. Das Geld der Eltern soll dabei keine Rolle spielen.

Die EU soll in den Lehrplänen für Geografie, Sozialkunde, Geschichte und Wirtschaft verpflichtend vorkommen. Aktionen zum Europatag, Europawochen und Projekte von Schulen, Kommunen und Vereinen werden gefördert. Die Zusammenarbeit mit den Partnerregionen in Polen und Frankreich soll wachsen, und ein Landesfonds soll Städtepartnerschaften erleichtern. Das Netzwerk der Europaschulen wird erweitert, Bildungsreisen nach Brüssel und Straßburg werden unterstützt. Die Arbeit von Europa-Akteuren wie Jugendbildungsstätten und Europe-Direct-Zentren soll langfristig gesichert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Jeder junge Mensch in Sachsen-Anhalt soll unabhängig vom Geldbeutel der Eltern mindestens einmal an einem europäischen Jugendaustausch teilnehmen können.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Die Bindung an die EU soll durch Lehrpläne, Austausch und Partnerschaften schrittweise vertieft werden.

EU-Fördermittel sichern und regional steuern

Die SPD will die europäischen Fördermittel für Sachsen-Anhalt erhalten und setzt sich für einen frühen Beginn der Förderperiode 2028–2034 ein. Die Steuerung der Strukturförderung soll bei Ländern und Kommunen bleiben. Eine Verteilung über den Bundeshaushalt lehnt die Partei ab.

Sachsen-Anhalt bekommt Geld von der EU. Die SPD will, dass das so bleibt. Das Land und die Gemeinden sollen selbst über das Geld entscheiden. Die Regeln für Förder-Geld sollen einfacher werden.

Auf europäischer Ebene will sich das Land für den Erhalt der Fonds EFRE, ELER und ESF einsetzen. Laufende Projekte sollen rechtzeitig eine Übergangsfinanzierung bekommen, und der LEADER- und CLLD-Ansatz bleibt erhalten. Förderprogramme sollen einfacher werden, stärker mit Pauschalen arbeiten und sich an Meilensteinen orientieren. Für die Kohleregionen fordert die SPD ab 2028 ein Nachfolgeprogramm zum Just Transition Fund. EU-Vorgaben sollen ohne zusätzliche nationale Auflagen umgesetzt werden; außerdem will das Land wieder im Netzwerk der Europäischen Chemieregionen mitarbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Strukturförderprogramme müssen weiterhin von Ländern und Kommunen gesteuert werden. Eine zentrale Verteilung über den Bundeshaushalt lehnen wir ab.“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Die EU-Strukturfonds sollen gegen diskutierte Änderungen erhalten und um ein Anschlussprogramm ergänzt werden, was gemeinsame EU-Finanzen stützt.

Was sagen die anderen Parteien zu Europa?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich