Europa in Schule und Austausch verankern
Die SPD will Europa im Alltag und in der Bildung sichtbarer machen. Die EU soll fester Bestandteil mehrerer Lehrpläne werden, und alle jungen Menschen sollen einmal an einem europäischen Jugendaustausch teilnehmen können. Partnerschaften mit Regionen und Städten in Europa sollen gestärkt werden.
Die SPD will, dass Menschen Europa besser kennen. Schüler sollen mehr über die EU lernen. Jeder junge Mensch soll einmal an einem Austausch in Europa teilnehmen können. Das Geld der Eltern soll dabei keine Rolle spielen.
Die EU soll in den Lehrplänen für Geografie, Sozialkunde, Geschichte und Wirtschaft verpflichtend vorkommen. Aktionen zum Europatag, Europawochen und Projekte von Schulen, Kommunen und Vereinen werden gefördert. Die Zusammenarbeit mit den Partnerregionen in Polen und Frankreich soll wachsen, und ein Landesfonds soll Städtepartnerschaften erleichtern. Das Netzwerk der Europaschulen wird erweitert, Bildungsreisen nach Brüssel und Straßburg werden unterstützt. Die Arbeit von Europa-Akteuren wie Jugendbildungsstätten und Europe-Direct-Zentren soll langfristig gesichert werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Jeder junge Mensch in Sachsen-Anhalt soll unabhängig vom Geldbeutel der Eltern mindestens einmal an einem europäischen Jugendaustausch teilnehmen können.“Einordnung
- Europaeher mehr EU
Die Bindung an die EU soll durch Lehrpläne, Austausch und Partnerschaften schrittweise vertieft werden.