Sozialen Wohnungsbau ausweiten, Privatisierungen stoppen
Das BSW will mit öffentlichen Investitionen deutlich mehr soziale und gemeinnützige Wohnungen schaffen, dazu Wohnheimplätze für Studierende und Auszubildende. Wohnungen und Grundstücke der öffentlichen Hand sollen nicht weiter privatisiert werden, sofern es nicht um Eigenbedarf geht.
Das BSW will mehr günstige Wohnungen bauen lassen. Der Staat soll dafür Geld geben. Öffentliche Wohnungen sollen nicht an Firmen verkauft werden. Auch Studierende und Azubis sollen mehr Wohnheim-Plätze bekommen.
Vor allem in Kommunen mit angespanntem Markt soll der Bestand an bezahlbaren Wohnungen mit öffentlichem Geld wieder wachsen. Kommunale, genossenschaftliche und gemeinnützige Wohnungsunternehmen sollen stärker gefördert werden. Das Programm versteht Wohnen als Teil der Daseinsvorsorge, der kein Spekulationsobjekt sein soll. Bürger sollen Anteile an kommunalen Wohnungsbaugenossenschaften kaufen können, um Mieten zu senken und Vermögen aufzubauen. Leerstand soll besser genutzt werden.
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„Das BSW Sachsen-Anhalt setzt sich für eine deutliche Ausweitung des sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbaus ein“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr öffentlich finanzierter Wohnungsbau und der Verzicht auf Privatisierungen stärken die Rolle des Staates am Wohnungsmarkt innerhalb des bestehenden Systems.