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parteiprogramm

CDU zum Wohnen

Aus dem Programm „Regierungsprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 91 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Erstes Eigenheim auf dem Land von Grunderwerbsteuer befreien

Die CDU setzt sich dafür ein, dass beim ersten Kauf einer selbst bewohnten Immobilie im ländlichen Raum keine Grunderwerbsteuer anfällt. Das soll vor allem jungen Familien den Weg ins Eigenheim erleichtern.

Wer ein Haus kauft, zahlt eine Steuer. Sie heißt Grund-Erwerb-Steuer. Die CDU will diese Steuer beim ersten eigenen Haus auf dem Land streichen. Man muss selbst in dem Haus wohnen. Das soll jungen Familien helfen.

Die Befreiung soll für den erstmaligen Erwerb gelten. Voraussetzung ist, dass die Käufer die Immobilie selbst bewohnen. Sie ist auf den ländlichen Raum beschränkt und richtet sich laut Programm besonders an junge Familien.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Wir setzen uns für eine Grunderwerbsteuerbefreiung beim erstmaligen Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums im ländlichen Raum ein.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Für eine begrenzte Gruppe von Käufern soll eine Steuer wegfallen, was die Abgabenlast gegenüber heute senkt.

Wohneigentum fördern, Mietpreisdeckel ablehnen

Die CDU will den Kauf von Wohneigentum erleichtern, vor allem für Familien und Erwerbstätige. Mietpreisdeckel und Enteignungen lehnt sie ab. Stattdessen soll das Baukindergeld zurückkehren, und sozialer Wohnungsbau sowie Sanierungen sollen gefördert werden.

Die CDU will, dass mehr Menschen ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung haben. Einen Mietpreis-Deckel lehnt sie ab. Auch Enteignungen lehnt sie ab. Familien sollen wieder Bau-Kindergeld bekommen. Das ist Geld vom Staat für den Hauskauf.

Eigentum schützt nach Darstellung des Programms vor steigenden Mieten und dient der Altersvorsorge; die Eigentumsquote im Land soll steigen. Für das Baukindergeld will sich die CDU beim Bund einsetzen. Das Land soll weiterhin alle Bundesprogramme zur Städtebau- und Wohnraumförderung mitfinanzieren, besonders für altersgerechten, barrierefreien und energiesparenden Umbau. Innenstädte sollen durch Hilfe für den Einzelhandel und Konzepte gegen Leerstand belebt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„Wir lehnen ideologisch motivierte Markteingriffe wie Mietpreisdeckel, willkürliche Enteignungen und weitere Eingriffe in Eigentumsrechte entschieden ab.“
Seite 65 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die CDU verteidigt den heutigen Stand gegen diskutierte Eingriffe wie Mietpreisdeckel und Enteignungen und setzt auf Eigentum, verbindet dies aber mit staatlicher Förderung.

Baugenehmigungen vereinfachen, Brachflächen nutzen

Die CDU will Baugenehmigungen einfacher und schneller machen und den Kommunen beim Aufbau vollständig digitaler Bauämter helfen. Brachflächen, alte Industrieanlagen und Baulücken sollen neu genutzt werden.

Die CDU will, dass Bau-Genehmigungen schneller kommen. Die Bau-Ämter sollen digital arbeiten. Leere Flächen und alte Fabriken sollen wieder genutzt werden. So soll mehr Wohnraum entstehen.

Ziel sind laut Programm weniger Bürokratie und ein höheres Tempo im Wohnungsbau. Das Land soll die Umnutzung und das Recycling ungenutzter Flächen fördern und ein Flächenmanagement für Städte und Dörfer ermöglichen. Für Flächen mit schweren Altlasten will die CDU zusammen mit dem Bund ein Konzept für Sanierung und spätere Nutzung erarbeiten. Den angepassten Landesentwicklungsplan will sie im Austausch mit Wirtschaft und Kommunen umsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„Wir vereinfachen und beschleunigen Baugenehmigungen und unterstützen die Kommunen bei der Schaffung eines durchgängig digitalen Bauamtes“
Seite 65 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Einfachere und schnellere Genehmigungen sollen Bürokratie beim Bauen schrittweise abbauen.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich