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parteiprogramm

SPD zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „Mit Herz, Haltung und Zuversicht. Für unsere Heimat Sachsen-Anhalt“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 61 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Social-Media-Zugang für Kinder stärker regeln

Die SPD befürwortet strengere Regeln für den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu sozialen Medien, abgestuft nach Alter. An Schulen sollen digitale Lernmittel und Medienbildung ausgebaut werden, ohne die Beziehung zwischen Lehrkraft und Kind zu ersetzen.

Die SPD will strengere Regeln für soziale Medien. Die Regeln sollen vom Alter der Kinder abhängen. Die Anbieter sollen feste Pflichten haben. In der Schule sollen Kinder mehr über Medien lernen.

Angestrebt wird ein Modell mit Schutzstufen je nach Alter und mit verbindlichen Regeln für Plattformen. In der Schule sollen digitale Lernmittel, Medienbildung und barrierefreie Systeme weiter wachsen, wobei Medienbildung in jedem Fach verankert wird. Digitale Werkzeuge sollen Lehrkräfte entlasten und individuelle Förderung ermöglichen. Als Maßstab nennt das Programm Datenschutz, pädagogische Qualität und Zugänglichkeit.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Wir unterstützen einen stärker regulierten Zugang zu Social-Media-Angeboten für Kinder und Jugendliche.“
Seite 19 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kommunale Verwaltung zentral digitalisieren

Die SPD will, dass das Land digitale Verwaltungsangebote möglichst zentral entwickelt und den Kommunen bereitstellt. Das soll Städte und Gemeinden bei der Umsetzung entlasten. Ziel sind laut Programm besserer Service, schnellere Verfahren und mehr Transparenz.

Die Ämter in den Gemeinden sollen digitaler werden. Das Land soll die Programme dafür selbst entwickeln. Die Gemeinden können sie dann einfach nutzen. Bürger sollen ihre Daten nur einmal angeben müssen.

Kommunale Verwaltungen sollen schneller an Glasfasernetze angeschlossen werden. Die digitalen Dienste sollen dem Once-Only-Prinzip folgen, bei dem Bürger ihre Daten der Verwaltung nur ein einziges Mal mitteilen müssen. Lösungen, die sich in anderen Bundesländern bewährt haben, sollen übernommen werden. Die SPD will praxistaugliche Angebote, die Kommunen tatsächlich einsetzen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Digitale Systeme und Services sollen vom Land nach dem Once-Only-Principle idealerweise zentral entwickelt und bereitgestellt werden“
Seite 50 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verwaltung durchgängig digitalisieren, Open Source nutzen

Die SPD will Verwaltungsverfahren vollständig digital abwickeln und in der Landesverwaltung quelloffene Software anstelle außereuropäischer Programme einsetzen. Künstliche Intelligenz soll unterstützen, aber keine Einzelfallentscheidungen treffen; Software wie Palantir lehnt die Partei ab.

Die SPD will Verfahren in Ämtern ganz digital machen. Das gilt vom Antrag bis zum Bescheid. Das Land soll offene Software nutzen. Bei offener Software kann jeder den Programm-Code einsehen. Programme wie Palantir will die SPD nicht.

Das Programm begründet den Wechsel zu Open Source mit Cyberangriffen und dem Ziel europäischer Datensouveränität und sieht darin eine Chance für heimische IT-Firmen. Das Land soll Cybervorfälle besser verhindern, erkennen und bewältigen und Kommunen beim Schutz ihrer IT helfen. Eine Plattform mit einheitlichen Modulen und verbindlichen Standards soll Kosten senken und Einzellösungen vermeiden. Beim Einsatz von KI gelten Transparenz, Datenschutz und Rechtsklarheit als Maßstab. Digitale Angebote sollen dort entstehen, wo sie sinnvoll sind, während persönliche Beratung erhalten bleibt.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren werden deshalb konsequent Ende-zu-Ende digitalisiert – vom Antrag bis zum Bescheid.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die Ablehnung von Analysesoftware wie Palantir und der Vorrang von Datenschutz beim KI-Einsatz stellen Bürgerrechte vor zusätzliche Befugnisse der Behörden.

Was sagen die anderen Parteien zur Digitalpolitik?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich