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parteiprogramm

CDU zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „Regierungsprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 91 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verwaltungs-IT von großen Konzernen unabhängiger machen

Die CDU will die IT des Landes weniger abhängig von marktbeherrschenden Hard- und Softwareanbietern machen. Sie setzt auf regionale IT-Angebote, Cloud-Dienste in Deutschland und Europa sowie Open-Source-Software für kritische Systeme.

Die Behörden nutzen oft Programme von wenigen großen Firmen. Die CDU will das ändern. Firmen aus der Region sollen mehr IT für das Land liefern. Die Daten sollen in Deutschland oder Europa gespeichert sein. Wichtige Systeme sollen Open-Source-Software nutzen. Das ist Software, deren Bauplan offen ist.

Zentrale IT-Dienste sollen von Anbietern gelöst werden, die das Programm als monopolistisch beschreibt. Kritische Systeme sollen auf Open-Source-Software umgestellt werden; die CDU erwartet davon dauerhafte Arbeitsfähigkeit und planbare Kosten. Zusammen mit regionalen Partnern will sie eine gemeinsame digitale Infrastruktur und sichere Cloud-Dienste für die Verwaltung aufbauen und betreiben. Ziel ist ein IT-Ökosystem im Land, das Wissen und Wertschöpfung in Sachsen-Anhalt hält.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir setzen konsequent auf souveräne IT-Lösungen im öffentlichen Sektor und sichere Cloud-Dienste in Deutschland und Europa für unsere Daten und unsere Verwaltungsvorgänge.“
Seite 52 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Behördengänge digital und einmalig erledigen

Die CDU will, dass ein einziger Kontakt mit der Verwaltung genügt, ob digital oder vor Ort. Behörden sollen Daten untereinander austauschen, soweit die Bürger zustimmen, und digitale Angebote sollen barrierefrei sein. Der persönliche Weg zur Behörde bleibt möglich.

Die CDU will weniger Formulare. Ein Besuch bei der Behörde soll reichen. Das geht online oder vor Ort. Behörden sollen Daten untereinander weitergeben. Die Bürger bestimmen selbst, welche Daten das sind. Die Angebote sollen für alle nutzbar sein.

Bewährte Modellprojekte sollen zentral bezahlt, vereinheitlicht und im ganzen Land eingesetzt werden. Sichere KI-Systeme und automatische Abläufe sollen Behörden effizienter machen und Personalaufwand senken; in der Landesverwaltung soll überall sicheres WLAN verfügbar sein. Daten sollen über Ländergrenzen hinweg nutzbar sein, ausdrücklich auch bei Strafverfolgung sowie bei Sozial- und Asylmissbrauch, und bundesweit einheitliche Portale etwa für Bauanträge oder die Kfz-Anmeldung ermöglichen. Falsch adressierte Angaben soll die Verwaltung selbst weiterleiten. Digitale Landesangebote sollen durchgehend barrierefrei sein, ergänzt um Assistenztechnik und digitale Beteiligungsformate.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Bürger sollen selbstbestimmt festlegen können, welche Daten zwischen Behörden geteilt werden und den Vorteil spüren, im Alltag weniger Formulare ausfüllen zu müssen.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen

    Bürger sollen über den Datenaustausch selbst bestimmen, zugleich sollen Daten länderübergreifend für Strafverfolgung und Missbrauchsbekämpfung nutzbar werden, sodass beide Anliegen verbunden werden.

Digitale Wirtschaft fördern und Reallabore ermöglichen

Die CDU will Start-ups und mittelständische Firmen bei digitalen Investitionen unterstützen und Förderprogramme vereinfachen. Ein neuer Rechtsrahmen soll Testfelder für innovative Pilotprojekte mit wenig Aufwand erlauben, weil das Programm die vorsichtige Gesetzeslage als größtes Hindernis für Innovation sieht.

Die CDU will jungen und mittelgroßen Firmen helfen. Sie sollen leichter in digitale Technik investieren können. Förder-Programme sollen einfacher werden. Neue Ideen sollen schneller getestet werden dürfen. Dafür soll es Reallabore geben. Das sind Test-Gebiete mit lockereren Regeln.

Die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen soll ausgebaut werden. Steuerliche Anreize sollen gemeinsame Forschung mit mittelständischen Betrieben attraktiver machen. Der geplante Rechtsrahmen soll projektbezogene Testfelder zulassen und Pilotvorhaben möglichst große Freiheit geben, etwa in Form von Reallaboren.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir unterstützen Start-ups und Mittelstand bei Investitionen in digitale Technologien und vereinfachen Förderprogramme.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Punkt lockert Regeln für Pilotprojekte und setzt auf Steueranreize, was den heutigen Stand schrittweise in Richtung weniger Regulierung verschiebt.

Landes-CERT gegen Cyberangriffe aufbauen

Die CDU will ein Computer Emergency Response Team (CERT) für Sachsen-Anhalt einrichten, also ein Notfallteam für IT-Sicherheitsvorfälle. Es soll Unternehmen bei der Abwehr von Cyberangriffen helfen.

Die CDU will ein Notfall-Team für Computer-Sicherheit gründen. Es heißt CERT. Das Team soll Firmen im Land helfen. Es unterstützt sie bei Angriffen aus dem Internet.

Das Programm erklärt Cybersicherheit zur Chefsache, und zwar nicht nur in den Betrieben. Das geplante CERT soll leistungsfähig ausgestattet sein und Firmen bei der Verteidigung gegen Angriffe zur Seite stehen. Der Schutz vor Cyberangriffen und sichere Daten gehören zu den Zielen der CDU für die Digitalpolitik des Landes.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir schaffen ein leistungsfähiges Computer Emergency Response Team (CERT) für Sachsen-Anhalt, das die Unternehmen bei der Verteidigung vor Cyberangriffen unterstützt.“
Seite 52 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Glasfaser und Mobilfunk flächendeckend ausbauen

Die CDU will die verbliebenen Versorgungslücken bei Festnetz und Mobilfunk schließen und den 5G-Ausbau voranbringen. Ziel ist eine gleichwertige digitale Infrastruktur in Stadt und Land.

Die CDU will schnelles Internet überall im Land. Es soll keine Orte ohne Netz mehr geben. Das neue Mobilfunk-Netz 5G soll wachsen. Das gilt besonders für Schulen, Gewerbe-Gebiete und Dörfer. An zentralen Orten soll es kostenloses WLAN geben.

Nach Darstellung des Programms liegt Sachsen-Anhalt beim Ausbau schon vor den meisten Bundesländern, ist aber noch nicht am Ziel. Der 5G-Ausbau soll vor allem Schulen, Gewerbegebieten und ländlichen Regionen zugutekommen. Die CDU sieht das Netz als Basis für Arbeitsplätze, Bildung und Mobilität. Kostenloses WLAN an zentralen Orten soll Einheimischen und Touristen offenstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Wir schließen letzte weiße Flecken beim Festnetz und im Mobilfunk, treiben den 5G-Ausbau voran insbesondere für Schulen, Gewerbegebiete und ländliche Räume.“
Seite 53 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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