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AfD zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „DAS LAND ZUERST. Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 258 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Digitale Infrastruktur ausbauen, Rechenzentren ansiedeln

Die AfD will Sachsen-Anhalt zu einem Standort für Rechenzentren und digitale Schlüsseltechnologien machen und Künstliche Intelligenz fördern. Sie versteht Digitalisierung als Chance und bemängelt lückenhaften Mobilfunk und zu langsames Internet.

Die AfD will besseres Internet und besseren Handy-Empfang. Sie will große Rechenzentren ins Land holen. Das sind Gebäude mit sehr vielen Computern. Genehmigungen dafür sollen schnell gehen. Auch Künstliche Intelligenz will die AfD fördern.

Für Rechenzentren nennt das Programm verlässliche Planungsbedingungen, schnelle Genehmigungen, leistungsfähige Strom- und Netzinfrastruktur und ein investitionsfreundliches Umfeld ohne aus Sicht der Partei ideologische Vorgaben. Rechenzentren sollen Arbeitsplätze schaffen und die Abhängigkeit von IT-Standorten im Ausland verringern. Forschung und Einsatz von Künstlicher Intelligenz sollen anwendungsnah gefördert werden, mit Gewicht auf Transparenz, Datensicherheit und staatlicher Souveränität. Über neue Technologien sollen nicht allein private Konzerne oder internationale Akteure entscheiden. Deutschland soll nach dem Programm Technologien selbst liefern und nicht nur abnehmen.

Originalzitat anzeigen (Seite 206)
„Als Landesregierung wollen wir dazu beitragen, unser Bundesland als verlässlichen und wettbewerbsfähigen Standort für Rechenzentren und digitale Schlüsseltechnologien zu etablieren.“
Seite 206 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Schnellere Genehmigungen und ein investitionsfreundliches Umfeld mit weniger Vorgaben sollen private Ansiedlungen erleichtern.

NetzDG und Hasskriminalitätsgesetz zurücknehmen

Die AfD will das Netzwerkdurchsetzungsgesetz rückgängig machen, den Digital Services Act der EU überprüfen lassen und die Gesetzesänderungen von 2021 gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität zurücknehmen. Aus Sicht des Programms machen diese Regeln private Plattformen zu Zensurstellen; über Rechtsverstöße sollen Gerichte entscheiden.

Es gibt Gesetze gegen Hass im Internet. Die AfD will diese Gesetze zurücknehmen. Sie sagt: Firmen löschen zu viel und schränken Meinungen ein. Nur Gerichte sollen über Verstöße entscheiden. Auch die EU-Regeln für Plattformen will die AfD prüfen lassen.

Das Programm kritisiert, dass Algorithmen und Prüfteams von Unternehmen ohne richterliche Kontrolle und ohne Transparenz über zulässige Äußerungen entscheiden. Zurückgenommen werden sollen auch die 2021 gebündelten Änderungen, unter anderem am Strafgesetzbuch. Als Landesregierung will die AfD zudem mit eigenen Kampagnen und Initiativen gegen Löschregeln vorgehen, die sie für undurchsichtig hält, sowie gegen eine Steuerung von Meinungen durch Algorithmen. Entscheidungen über Inhalte sollen transparent, gerichtlich überprüfbar und mit den Grundrechten vereinbar sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 222)
„Wir setzen uns für die Rückabwicklung des NetzDG und für eine Überprüfung der Europäischen Digitalgesetze (Digital Services Act) ein.“
Seite 222 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst

    Löschpflichten für Plattformen und die Strafrechtsverschärfungen von 2021 sollen wegfallen, was staatliche Eingriffe in Äußerungen grundlegend zurücknimmt.

  • Europaeher weniger EU

    Der Digital Services Act der EU soll überprüft werden, was auf weniger EU-Vorgaben für Plattformen zielt.

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Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich