100.000 neue Wohnungen jährlich, davon 25.000 Sozialwohnungen
Die SPD hält jährlich 100.000 neue Wohnungen im Land für nötig, darunter 25.000 mit sozialer Mietpreisbindung. Zusätzlich plant sie eine neue Fördersäule für gemeinwohlorientierten Wohnungsbau. Ziel ist, dass Mieterhaushalte höchstens 30 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Miete aufwenden.
Wohnungen sind in vielen Orten knapp und teuer. Die SPD will jedes Jahr 100.000 neue Wohnungen. 25.000 davon sollen Sozial-Wohnungen sein. Das sind Wohnungen mit begrenzter Miete. Niemand soll mehr als 30 Prozent vom Einkommen für Miete zahlen.
Das Programm spricht von Wohnungsnot in Metropolen und zunehmend auch in kleineren Städten. Weil geförderte Wohnungen nach einer Frist ihre Mietpreisbindung verlieren, seien jährlich 25.000 neue Sozialwohnungen nötig, um den Bestand zu halten. Die zusätzliche Fördersäule für gemeinwohlorientiertes Bauen soll diesen Kreislauf durchbrechen und Sozialbindungen erhalten. Für Großstädte und dünn besiedelte Regionen sollen jeweils passende Lösungen entstehen, die auch den Klimaschutz berücksichtigen. Außerdem will die SPD Menschen beim Erwerb einer eigenen Immobilie unterstützen.
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„Wir brauchen pro Jahr 100.000 neue Wohnungen in Nordrhein-Westfalen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr öffentlich geförderter Wohnungsbau und eine zusätzliche Fördersäule erweitern die staatliche Rolle am Wohnungsmarkt innerhalb des bestehenden Fördersystems.