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AfD zum Wohnen

Aus dem Programm „Wahlprogramm der Alternative für Deutschland für die Wahl zum 18. Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 55 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,8), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Obdachlose in leeren Wohncontainern unterbringen

Die AfD will Obdachlosen sozialen Wohnraum bereitstellen. Dafür sollen leer stehende Wohncontainer genutzt werden, die Kommunen ursprünglich für Asylsuchende aufgestellt hatten.

Es gibt mehr Menschen ohne Wohnung. Die AfD will ihnen Wohnraum geben. In vielen Städten stehen Wohn-Container leer. Dort sollen Obdachlose wohnen können.

Als Ursachen der gestiegenen Obdachlosigkeit nennt das Programm die Folgen der Covid-Maßnahmen und die Lage am Mietmarkt. In vielen Kommunen stünden Hunderte Container leer, weil die damaligen Bewohner inzwischen reguläre Wohnungen gefunden hätten. Diese Container sollen dauerhaft Obdachlosen und vorübergehend Wohnungslosen offenstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Somit bietet sich in den leer stehenden, voll funktionsfähigen Containern eine dauerhafte Unterbringungsmöglichkeit für Obdachlose und temporär wohnungslose Mitmenschen an.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche Hand soll Obdachlosen zusätzlichen Wohnraum bereitstellen, also eine öffentliche Leistung ausweiten.

Grunderwerbsteuer senken und Wohneigentum fördern

Die AfD will den Erwerb von Wohneigentum erleichtern und die Grunderwerbsteuer in NRW von 6,5 auf 3,5 Prozent senken. Dazu kommen Freibeträge beim ersten Kauf einer selbst genutzten Immobilie und mehr Förderung, auch für Genossenschaften.

Die AfD will, dass mehr Menschen eine eigene Wohnung kaufen können. Beim Kauf zahlt man eine Steuer. Diese Steuer soll von 6,5 auf 3,5 Prozent sinken. Wer zum ersten Mal kauft, soll weniger Steuer zahlen.

Der geforderte Satz von 3,5 Prozent entspricht laut Programm dem in Bayern und Sachsen. Eigentum soll auch der privaten Altersvorsorge dienen. Die Förderung im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung soll ausgebaut und die Zugangsschwellen gegebenenfalls gesenkt werden. Genossenschaften sollen bevorzugt staatliche Grundstücke erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Die Erhöhung des Grunderwerbsteuersatzes auf derzeit 6,5% in NRW erfolgte zur Verbesserung der Haushaltssituation. Wir fordern eine Reduzierung auf 3,5 %.“
Seite 49 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Der Steuersatz soll von 6,5 auf 3,5 Prozent fallen, also um deutlich mehr als ein Viertel, was eine starke Steuersenkung ist.

Bauvorschriften vereinfachen und Klimaauflagen streichen

Die AfD will Bauvorschriften vereinfachen und auf das Nötige beschränken. Vor allem Klimaschutzauflagen, die sie für überzogen hält, sollen entfallen, damit Bauen einfacher und billiger wird.

Die AfD will weniger Regeln beim Bauen. Vor allem Regeln zum Klima-Schutz sollen wegfallen. Genehmigungen sollen schneller gehen. So soll Bauen billiger werden.

Genehmigungsverfahren sollen verbessert und beschleunigt werden. Die Bauvorschriften sollen nur noch das notwendige Maß umfassen. Das Programm begründet dies mit dem Ziel, Baukosten zu senken und politisch verursachte Verteuerungen zu beenden.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Die Bauvorschriften sollen vereinfacht und insbesondere von überzogenen Klimaschutzvorschriften befreit werden.“
Seite 49 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Vorschriften für das Bauen sollen reduziert werden, was weniger Regulierung bedeutet.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Klimaschutzauflagen für Gebäude sollen gelockert werden, damit niedrigere Baukosten Vorrang erhalten.

Wohngeld statt Mietpreisbremse und Sozialwohnungsbau

Die AfD lehnt Mietpreisbremse und Mietendeckel ab und will mehr Neubau durch günstige Rahmenbedingungen erreichen. Mieter mit geringem Einkommen sollen stärker über Wohngeld unterstützt werden, weil der soziale Wohnungsbau aus Sicht der Partei teuer ist und zu wenige erreicht.

Die AfD will keine staatlichen Grenzen für Mieten. Stattdessen soll mehr gebaut werden. Menschen mit wenig Geld sollen mehr Wohngeld bekommen. Auch das Leben auf dem Land soll attraktiver werden.

Dem sozialen Wohnungsbau wirft das Programm Fehlbelegungen und hohe Kosten vor. Kleine Städte und der ländliche Raum sollen durch gute Infrastruktur und Arbeitsplätze attraktiver werden; weniger Leerstand dort soll den Druck in den Ballungsräumen mindern. Zudem will die AfD mehr altengerechten und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Junge Familien und Senioren sollen dabei näher zusammenwohnen, um Einsamkeit im Alter zu vermeiden.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Die AfD steht für ein ausgewogenes Mietrecht und lehnt staatliche Überregulierungen sowie Investitionshemmnisse wie Mietpreisbremse oder Mietendeckel als nicht zielführend ab.“
Seite 50 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Mietpreisregulierung wird abgelehnt und der Markt betont, zugleich soll das Wohngeld steigen, sodass der Punkt insgesamt eher zu weniger Regulierung neigt.

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Alle Programme in Nordrhein-Westfalen im Vergleich