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CDU zum Wohnen

Aus dem Programm „Machen, worauf es ankommt. Nordrhein-Westfalen: Sicher, nachhaltig, solidarisch und stark (Beschluss 26. März 2022)“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 109 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für Ersterwerb

Die CDU will Familien den Kauf von selbst genutztem Wohneigentum erleichtern. Beim ersten Erwerb soll ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer gelten, wofür der Bund den Ländern eine Öffnungsklausel einräumen müsste. Ergänzend sind ein Baukindergeld des Landes und Mietkaufmodelle geplant.

Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, zahlt eine Steuer. Die CDU will diese Steuer beim ersten eigenen Zuhause senken. Ein Teil des Kaufpreises soll steuerfrei bleiben. Dafür muss der Bund erst ein Gesetz ändern.

Der Freibetrag soll 250.000 Euro je Erwachsenem und 100.000 Euro je Kind betragen. Das Programm verweist darauf, dass die Steuer unter Rot-Grün auf 6,5 Prozent gestiegen ist, und nennt das bestehende Förderprogramm über 400 Millionen Euro eine Übergangslösung. Die Eigentumsförderung des Landes soll wachsen, etwa über das Programm „Jung kauft Alt“. Mit der NRW.BANK soll ein Förderprogramm für Mietkauf entstehen, das jungen Familien beim fehlenden Eigenkapital hilft. Außerdem kündigt die CDU ein landeseigenes Baukindergeld an.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Freibetrag von 250.000 Euro pro Erwachsenem und 100.000 pro Kind vorsehen. Um dies umsetzen zu können, werden wir uns weiterhin beim Bund für die Umsetzung einer Länderöffnungsklausel stark machen.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Ein neuer Freibetrag senkt die Steuerlast für Ersterwerber, wird aber von zusätzlichen staatlichen Förderprogrammen begleitet.

Mehr bezahlbaren Wohnraum und Bauland schaffen

Die CDU will mehr bauen, mehr öffentlich geförderte Wohnungen mit gebundenen Mieten schaffen und mehr Bauland ausweisen. Als größtes Hindernis nennt das Programm den Mangel an bebaubaren Grundstücken. Auch der Mieterschutz soll weiterentwickelt werden.

Die CDU will, dass mehr Wohnungen gebaut werden. Es soll mehr Wohnungen mit festen, niedrigen Mieten geben. Städte und Gemeinden sollen leichter Bauland bereitstellen können. Mieter sollen weiter geschützt sein.

Für Menschen, deren Einkommen knapp über der Grenze für geförderte Wohnungen liegt, soll es preisgedämpfte Wohnungen geben. Landeseigene Grundstücke sollen flexibler an Kommunen verkauft werden, und Prämienmodelle sollen private Investoren zum Bau geförderter Wohnungen bewegen. Die Ausweisung von Bauland soll einfacher, die Planung schneller werden. Beim Bund setzt sich die CDU für eine dynamische Heizkostenpauschale im Wohngeld ein. Die Mieterschutzverordnung soll weiterentwickelt werden, und im Landtag soll eine Enquetekommission zur Zukunft des Wohnens entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Wir brauchen mehr Wohnraum, der der Mietpreisbindung unterliegt.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr geförderter und preisgebundener Wohnraum weitet staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt schrittweise aus, auch wenn Bauland-Verfahren vereinfacht werden.

Schneller, günstiger und klimaschonend bauen

Die CDU will das Bauen durch neue Verfahren wie seriellen und modularen Bau sowie 3D-Druck schneller, billiger und klimaschonender machen. Planungs- und Genehmigungsverfahren sollen digital und kürzer werden. Bei den CO2-Zielen soll die Sanierung von Gebäuden mit hohem Energiebedarf im Mittelpunkt stehen.

Die CDU will, dass Bauen schneller und billiger wird. Neue Techniken wie der 3D-Druck sollen dabei helfen. Häuser sollen weniger Energie verbrauchen. Genehmigungen sollen digital und schneller kommen.

Ein digitaler CO2-Pass soll den Fußabdruck eines Gebäudes über dessen gesamte Lebensdauer erfassen. Gefördert werden sollen Baustoffrecycling, neue Dämmstoffe, Holzbau sowie Solaranlagen auf Dächern und über Parkplätzen. Das Landesbaurecht soll weiterentwickelt werden, und bestehende Gebäude sollen durch Umbau oder Ersatzneubau unbürokratisch neu genutzt werden können. Die Baukostensenkungskommission des Landes soll weiterarbeiten. Die Mittel für den Denkmalschutz sollen auf hohem Niveau bleiben, und eine Kampagne soll junge Menschen für Bauberufe gewinnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 34)
„Wir machen serielle und modulare Bauverfahren zu einem zentralen Baustein der Klimaschutzstrategie für den Gebäudesektor.“
Seite 34 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet neue staatliche Förderung mit schnelleren Verfahren und weniger Bürokratie beim Bauen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Sanierungsschwerpunkt, CO2-Pass und Förderung klimaschonender Bauweisen stärken den Klimaschutz im Gebäudesektor über Anreize statt Verbote.

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Alle Programme in Nordrhein-Westfalen im Vergleich