Entgeltgleichheitsgesetz und familienfreundliche Arbeit
Die SPD will ein Gesetz zur Entgeltgleichheit vorlegen und im öffentlichen Dienst Anreize schaffen, damit unbezahlte Pflege- und Familienarbeit gerechter verteilt wird. Der öffentliche Dienst soll dabei Vorbild für die übrige Wirtschaft sein.
Die SPD will ein Gesetz für gleichen Lohn machen. Frauen und Männer sollen für gleiche Arbeit gleich viel verdienen. Der öffentliche Dienst soll dafür Angebote machen. Paare sollen die Arbeit in der Familie gerechter aufteilen. Arbeit soll besser zur Familie passen.
Die Kompetenzzentren Frau und Beruf sollen zu zentralen Anlaufstellen für Beschäftigte und Arbeitgeber rund um familienfreundliche Arbeit werden. Das Programm bekennt sich zudem zu kürzeren und inklusiven Arbeitszeitmodellen, fairen Löhnen und einer Aufwertung schlecht bezahlter Dienstleistungsberufe. Es unterstützt die Forderung, Befristungen ohne Sachgrund abzuschaffen. Aus Sicht der Partei stehen diese Ziele nicht im Gegensatz zu mehr Wohlstand.
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„Anreize und Angebote schaffen, die eine gerechte Verteilung von unbezahlter Pflege- und Familienarbeit fördern, sowie ein Entgeltgleichheitsgesetz vorlegen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Neue gesetzliche Vorgaben zur Bezahlung und die Ablehnung sachgrundloser Befristungen bedeuten mehr Regulierung des Arbeitsmarkts.
- Gesellschafteher progressiv
Ein Entgeltgleichheitsgesetz und Anreize zur gerechteren Aufteilung von Sorgearbeit bauen die Gleichstellung schrittweise aus.