Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für Eigenheime
Die FDP will mehr Menschen den Kauf eines eigenen Zuhauses ermöglichen und dafür die Nebenkosten senken. Sobald der Bund es erlaubt, soll ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für selbstgenutztes Wohneigentum kommen. In den meisten Fällen soll dann keine Grunderwerbsteuer mehr anfallen.
Viele Menschen wollen ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung. Beim Kauf zahlt man eine Steuer. Die FDP will diese Steuer für Selbst-Nutzer meist streichen. Das soll vor allem jungen Familien helfen. Außerdem soll mehr und schneller gebaut werden.
Nach dem Programm wünschen sich 80 Prozent der Menschen Eigentum, doch weniger als die Hälfte kann es sich leisten; als Gründe nennt es hohe Bau- und Grundstückskosten sowie die Grunderwerbsteuer. Als wichtigen Schritt wertet die Partei das Landesprogramm, das Käufer mit 400 Millionen Euro entlastet. Der Wohnungsbau soll in allen Formen vorankommen, durch Neubau und im Bestand, was nach Ansicht der FDP auch Mieten senkt. Bauen soll vor allem in gefragten Stadtgebieten einfacher und schneller werden, mit stärkeren Anreizen für Nachverdichtung. Statt Verboten setzt die Partei auf innovative Lösungen und will auch den ländlichen Raum attraktiv halten.
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„schnellstmöglich einen Freibetrag für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum einführen“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Markt
Ein neuer Freibetrag, durch den die Grunderwerbsteuer für selbstgenutztes Eigentum meist ganz entfällt, ist eine grundlegende Steuersenkung.