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SPD zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Unser Land von morgen. Regierungsprogramm der SPD für Nordrhein-Westfalen zur Landtagswahl am 15. Mai 2022“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 104 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wiederaufbau nach dem Hochwasser beschleunigen

Die SPD will den Wiederaufbau in den vom Hochwasser im Juli 2021 betroffenen Gebieten schneller voranbringen. Hilfsgelder sollen rascher ausgezahlt, Kommunen beim Wiederherstellen der Infrastruktur unterstützt und ein Sonderprogramm aufgelegt werden. Ziel ist nach dem Programm, dass die Menschen dort die gleichen Chancen haben wie anderswo im Land.

Im Juli 2021 gab es ein schweres Hochwasser. Die SPD will den Menschen dort schneller helfen. Das Geld für den Aufbau soll schneller ankommen. Die Städte sollen Hilfe für Straßen und Gebäude bekommen. Es soll auch Hilfe für die Seele geben.

Die Antragsverfahren für Aufbauhilfen sollen schlanker werden. Ein Traumazentrum soll gemeinsam mit ärztlichen und psychotherapeutischen Anbietern entstehen, und die SPD will auf zusätzliche Kassensitze für Psychotherapie drängen. Psychosoziale Hilfsangebote, auch von Ehrenamtlichen, sollen besser vernetzt und unterstützt werden. Das Sonderprogramm „Aufholen nach dem Hochwasser“ soll betroffenen Firmen zum Beispiel einen befristeten, mehrjährigen Erlass der Gewerbesteuer ermöglichen und Kommunen helfen, Lebens- und Lernbedingungen zu verbessern.

Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Dazu werden wir die Verfahren der Aufbauhilfen beschleunigen und verschlanken, damit die Hilfsgelder schneller bei den Menschen und betroffenen Unternehmen ankommen.“
Seite 85 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche staatliche Aufbauhilfen, ein Sonderprogramm und mehr öffentliche Versorgung bauen staatliche Leistungen für die betroffene Region aus.

Sportstätten sanieren und barrierefrei machen

Die SPD will in Sporthallen, Schwimmbäder und Sportplätze investieren und dafür das Landesprojekt „Moderne Sportstätten“ weiterführen. Besonderes Gewicht legt sie auf Barrierefreiheit, damit Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben können.

Die SPD will Sport-Hallen, Schwimm-Bäder und Sport-Plätze erneuern. Dafür soll das Land weiter Geld geben. Die Anlagen sollen für alle zugänglich sein. Auch Menschen mit Behinderung sollen dort Sport machen können.

Moderne Hallen, Bäder, Umkleiden und Plätze sollen nach dem Willen der SPD im Land wieder der Normalfall sein. Das Förderprojekt „Moderne Sportstätten“ soll fortgeführt und ausreichend finanziert werden. Gefördert werden soll die Sanierung von Anlagen, die Kommunen oder Vereinen gehören. Zusätzlich will die Partei den Pakt für den Sport gemeinsam mit dem Landessportbund NRW ausbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 99)
„Daher werden wir das Projekt „Moderne Sportstätten“ fortsetzen und mit den notwendigen Mitteln ausstatten“
Seite 99 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein bestehendes öffentliches Investitionsprogramm für Sportanlagen soll fortgeführt und finanziell ausgestattet werden.

Ersten Vereinsbeitrag für Kinder übernehmen

Die SPD will Kindern und Jugendlichen beim Eintritt in einen Sportverein einmalig den Jahresbeitrag bezahlen. So sollen mindestens 500.000 junge Menschen für den Vereinssport gewonnen werden.

Die SPD will mehr Kinder in Sport-Vereine bringen. Das Land soll einmal den Beitrag für ein Jahr bezahlen. So sollen 500.000 Kinder und Jugendliche neu in einen Verein kommen.

Das Land soll beim Vereinseintritt einmal die Kosten des Jahresbeitrags tragen. Als Ziel nennt das Programm mindestens 500.000 Kinder und Jugendliche, die gemeinsam mit den Vereinen für den organisierten Sport gewonnen werden. Begründet wird das damit, dass Sport Teamgeist und fairen Wettbewerb vermittelt.

Originalzitat anzeigen (Seite 99)
„Dafür werden wir einmalig den Jahresbeitrag für den Eintritt in einen Sportverein übernehmen.“
Seite 99 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll eine neue, einmalige Leistung für Kinder und Jugendliche aus öffentlichen Mitteln bezahlen.

Schwimmangebot für jedes Kind schaffen

Die SPD will erreichen, dass jedes Kind schwimmen lernt. Dazu sollen Schwimmbäder instand gesetzt, Angebote innerhalb und außerhalb der Schule gemacht und Kommunen beim Schulschwimmen unterstützt werden.

Die SPD will: Jedes Kind soll schwimmen lernen. Dafür sollen die Schwimm-Bäder in Ordnung gebracht werden. Jedes Kind soll einen Schwimm-Kurs bekommen können. Die Städte bekommen Hilfe für das Schwimmen in der Schule.

Schwimmbäder sollen saniert werden, damit genügend Wasserflächen vorhanden sind. Jedes Kind soll ein Angebot zum Schwimmenlernen erhalten, während der Schulzeit und auch außerhalb. Das Land soll die Kommunen so unterstützen, dass regelmäßiger Schwimmunterricht an Schulen möglich ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 99)
„Mit uns wird es wieder selbstverständlich, dass jedes Kind schwimmen lernt.“
Seite 99 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mehr öffentliche Mittel für Bäder und Schwimmunterricht bereitstellen.

Spitzensport fördern und Olympiabewerbung unterstützen

Die SPD will den Nachwuchs im Spitzensport und im Parasport fördern und Sportgroßveranstaltungen ins Land holen. Sie unterstützt Bewerbungen der Rhein-Ruhr-Region um Olympische und Paralympische Spiele, sofern diese breit getragen werden und Menschenrechte sowie Nachhaltigkeit beachten.

Die SPD will junge Sport-Talente fördern. Große Sport-Ereignisse sollen in NRW stattfinden. Die Region Rhein-Ruhr soll sich um Olympische Spiele bewerben können. Dabei sollen Menschen-Rechte und Umwelt-Schutz gelten.

Spitzensportlerinnen und -sportler sollen Sport und Beruf besser verbinden können, in Behörden ebenso wie in Studium, Ausbildung und Arbeit; entsprechende Vereinbarungen zwischen Land und Kommunen will die SPD fördern. Bewerbungen von Sportverbänden um Großveranstaltungen sollen Rückhalt erhalten. Bei Olympia sollen die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit die Grundlage bilden. Fanprojekte und Vereinsinitiativen gegen körperliche, seelische und sexualisierte Gewalt im Sport sollen gefördert werden. Rechtsextremismus und Antisemitismus haben nach Auffassung der Partei im Sport keinen Platz.

Originalzitat anzeigen (Seite 100)
„Auch in Zukunft wollen wir Bewerbungen aus der Rhein-Ruhr-Region für gesellschaftlich breit getragene Olympische und Paralympische Spiele unterstützen.“
Seite 100 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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