Wirtschaft zur Kreislaufwirtschaft umbauen
Die SPD will die Wirtschaft möglichst rasch auf Kreislaufwirtschaft umstellen, bei der Rohstoffe immer wieder genutzt statt verbraucht werden. Dafür plant sie eine Landesstrategie, ein Kompetenzzentrum und mehr Forschungsförderung. Die Partei hält am Wachstum fest, will es aber ohne Schäden für Umwelt und Klima erreichen.
Die SPD will, dass Rohstoffe immer wieder benutzt werden. Abfall soll an anderer Stelle neu verwendet werden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft. Dafür soll es einen Plan des Landes und ein Fach-Zentrum geben. Die Wirtschaft soll trotzdem wachsen.
Schon bei Design, Herstellung und Vertrieb von Produkten soll auf spätere Wiederverwertung geachtet werden. Bei öffentlicher Vergabe und Beschaffung sollen kreislauffähige Produkte und Dienstleistungen berücksichtigt werden. Das Land will regionale Pläne und kommunale Konzepte fördern, die bis 2025 vorliegen sollen. Kommunen und Regionen gelten im Programm als Treiber dieses Wandels. Durch Kooperationen zwischen Stadt und Land erwartet die Partei qualifizierte Arbeitsplätze in der zirkulären Bioökonomie.
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„Dazu benötigen wir eine Kreislaufwirtschaftsstrategie. In deren Rahmen wollen wir ein Kompetenzzentrum Zirkuläre Wertschöpfung aufbauen und die Forschungs- und Innovationsförderung verstärken.“Einordnung
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Der Umbau zur Kreislaufwirtschaft soll Ressourcenverbrauch und Klimabelastung senken, wird aber ausdrücklich mit Wachstum verbunden und über Förderung statt Verbote verfolgt.