Landesbauordnung für flächensparendes, ökologisches Bauen reformieren
Die Grünen wollen die Landesbauordnung ändern, damit Kommunen ökologische Vorgaben machen und bebaute Flächen besser genutzt werden können. Schottergärten und große ebenerdige Parkplätze sollen der Vergangenheit angehören.
Die Grünen wollen die Bau-Regeln im Land ändern. Städte sollen Regeln für umweltfreundliches Bauen machen dürfen. Über Supermärkten sollen Wohnungen entstehen können. Große Parkplätze aus Beton soll es nicht mehr geben.
Kommunen sollen per Satzung Vorgaben zu nachhaltigem Bauen, erneuerbaren Energiekonzepten, Gartengestaltung, Regenwasserversickerung und Dachbegrünung machen können. Mischnutzungen auf einem Grundstück, etwa Wohnen über dem Supermarkt, sollen einfacher werden. Dachausbauten und Aufstockungen sollen über die soziale Wohnraumförderung und Sanierungsprogramme gefördert werden. Das Wohnraumstärkungsgesetz soll verschärft werden, Kommunen sollen Hilfe bei Satzungen gegen Zweckentfremdung bekommen. Statt großer Parkflächen sollen Tiefgaragen und Parkhäuser vorgeschrieben werden; in urbanen Gebieten soll ein Verzicht auf Stellplätze möglich sein, was auch Baukosten senken soll.
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„Mit einer Reform der Landesbauordnung können wir eigene Standards setzen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Neue Bauvorgaben, ein schärferes Wohnraumgesetz und mehr Förderung überwiegen die Lockerung bei der Stellplatzpflicht.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Strengere ökologische Standards für Gebäude und Freiflächen stellen Klima- und Umweltschutz über freie Gestaltung beim Bauen.