Kulturförderung des Landes verdoppeln
Die SPD will die Kulturförderung innerhalb von zwei Wahlperioden verdoppeln. Das Geld soll unter anderem der Digitalisierung der Kultureinrichtungen, der Breiten- und Soziokultur sowie Angeboten im ländlichen Raum zugutekommen.
Die SPD will doppelt so viel Geld für Kultur ausgeben. Das soll in zwei Regierungs-Zeiten geschehen. Auch auf dem Land soll es gute Kultur-Angebote geben. Kleine Bühnen, Kinos und Clubs sollen modernisiert werden.
Gestärkt werden sollen Soziokultur, Interkultur, Inklusion und Breitenkultur; unterrepräsentierte Gruppen will die SPD über Ausbildung, Programme und Quoten fördern. Genannt werden Bibliotheken und Musikschulen im ganzen Land, mehr Jugendkunstschulen, mehr Gastspiele von Landestheatern und freien Gruppen sowie mehr Geld für Chöre, Laienkultur und Volksmusik. Ein Programm namens „Gute Kulturorte 2025“ soll kleinere Spielstätten, Clubs, Begegnungs- und Erinnerungsstätten technisch, energetisch und barrierefrei erneuern. Geplant ist zudem ein jährliches Festival für LSBTIQ*-Kultur. Die Bewerbung des Ruhrgebiets als UNESCO-Welterbe will die SPD aktiv voranbringen.
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„Wir werden in den nächsten zwei Regierungszeiten die bisherige Förderung verdoppeln“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Eine Verdopplung der Kulturförderung erhöht eine öffentliche Leistung um weit mehr als ein Viertel.
- Gesellschafteher progressiv
Quoten für unterrepräsentierte Gruppen und ein Festival für LSBTIQ*-Kultur richten die Kulturförderung stärker auf Vielfalt aus.